[0:05]Hallo, hier bin ich. Alle Kinder kennen mich. Der kleine Nick.
[0:13]Es frech und lustig. Mit mir kannst du viel tolles erleben. All Abenteuer wird es jeden Tag geben. Ich habe viel Spaß und stets was zu lachen. Sei doch dabei, wenn wir Streiche machen. Hallo, hier bin ich. Alle Kinder kennen mich. Der kleine Nick. Es frech und lustig. Hallo, hier bin ich. Ich bin der kleine Nick. Das verflixte Geschenk.
[0:55]Also, willst du wirklich nicht mitspielen? Nein, das ist die zweite Pause und in der zweiten Pause esse ich immer mein Pausenbrot. Komm schon, wenn du nicht mitspielst, können wir alle nicht spielen. Tja, na dann spielen wir eben Jägerball. Und wie geht das noch mal? Na der, der den Ball hat, der muss damit einen anderen Spieler treffen. Und ganz zufällig kriegt Adelbert ihn dann auf die Brille.
[1:20]Ja, verstehe, jetzt wissen wir, wie das Spiel geht. Alles klar, und ich fange mal an. Wieso du? Das ist ungerecht. Du fängst doch immer an. Und meine Faust auf deine Nase findest du das gerecht?
[1:44]Du Brillenschlange, du bist der neue Werfer. Das sage ich der Lehrerin. Hey Franz, zockt ihr das nächste Mal seine Brille, dann kannst du besser Zielen.
[2:02]Hey!
[2:14]Der Hühnerbrüh. Was soll das? Was ist hier los? Nichts weiter, unsere Lehrerin, die ist schuld. Sie hat uns von Julius Caesar erzählt und seinen Gladiatoren. Das wollten wir nur mal nachspielen. Für wen hältst du mich? Für ein Suppenhuhn? Seht mir mal tief in die Augen, alle fünf. Von jetzt an ist kein einziger Ball mehr auf diesem Schulhof erlaubt, verstanden? Oh nein! Solange ich hier das Sagen habe. Was ist gemein.
[2:46]Was machen wir jetzt bloß? Wir können dem Hühnerbrüh doch nicht den Hals umdrehen. Nein, unmöglich. Ohne einen Ball können wir wirklich überhaupt nicht leben. Er ist der beste Freund eines Jungen. Klodwig. Äh ja, Frau Lehrerin? Was habe ich gerade gesagt? Äh, was habe ich gerade gesagt? Eine Sechs. Du hast bereits 12 Sechsen. Wie viele Sechsen hast du jetzt? Äh, zu viele, glaube ich. Er hat jetzt 13 Sechsen. Sehr gut, Adalbert. Es sind 13, das stimmt. Weiß jemand von den anderen die Antwort? Was hatte ich gefragt? Ich weiß es. Ich. Ich warne euch. Wenn ihr jedes Mal so unaufmerksam seid nach der Pause, gibt es in Zukunft keine mehr. Das können wir uns einfach nicht gefallen lassen. Kein Ball mehr und bald auch keine Pause. Es wird ja immer schlimmer. Ja, ich überlasse meinen Ball doch nicht einfach so dem Feind. Und wenn wir artig sind, vielleicht gibt uns dann der Hühnerbrüh den Ball wieder. Schlag uns doch lieber mal eine richtige Lösung vor. Eins ist sicher, so kriegen wir ihn nicht wieder. Wir müssen uns was anderes einfallen lassen. Hey, seht mal, der Hühnerbrüh der macht sich an unsere Lehrerin ran.
[4:02]Wenn die Lehrerin den Hühnerbrüh um den Ball bitten würde, dann rückt er ihn sicher raus. Ja, wir müssen sie einfach fragen. Sie ist echt nett. Und warum sollte uns die Lehrerin helfen? Na vielleicht, weil wir ein Geschenk machen werden. Das macht mein Vater immer so. Jedes Mal, wenn er von meiner Mutter irgendwas will, dann macht er ihr erstmal ein kleines Geschenk. Genau, meine auch. Meine auch. Meine Mutter wollte ein Baby, mein Vater aber nicht. Da hat er ihr einen Fernseher geschenkt. Die Lehrerin sagt, dass man durch Fernsehen verblödet, aber das mit dem Geschenk, das finde ich toll. Morgen bringt jeder mein Taschengeld mit und eine Idee, was wir ihr schenken könnten. Jetzt fehlt nur noch ein Code Name, denn jede geheime Mission hat einen Code Name, oder? Ja, das stimmt. Wie wär es, wenn wir diese Operation Runde Sache nennen würden, was meint ihr? Warum runde Sache? Na, weil ein Ball auch eine runde Sache ist. Wenn wir sagen würden Operation Ball, dann würden es alle verstehen und es wäre nicht mehr geheim. Das ist super! Auf die runde Sache. Sagt mal, was könnte sich denn so eine Lehrerin wünschen? Ich habe keine Ahnung, was Mädchen sich wünschen. Lalalala. Hallo Nick, wie geht's? Hallo Marie Hedwig. Sag mal Marie Hedwig, stell dir mal vor, deine Mutter will dich mit etwas überraschen. Dir ein Geschenk machen. Was würdest du dir wünschen? Worüber würdest du dich freuen? Kann ich sagen, was ich will? Klar doch. Also, was ich gerne hätte, das wäre, ah, ein Pony.
[5:28]Vielen Dank.
[5:32]Ein Pony in der Schule, dann können wir unseren Ball gleich vergessen. Hallo mein Schätzchen. Hallo Mama. Sag mal, wenn Papa dich überraschen wollte. Dein Vater will mich überraschen? Nein, ich habe mich schon gewundert. Ich sagte wenn, wenn Papa dir etwas schenken wollte, worüber würdest du dich wirklich freuen? Abgesehen von einem Pony natürlich. Eine Reise nach Venedig.
[6:01]Danke Mama, ich glaube, ich werde mich ein bisschen hinlegen. Hey, warte, warte. Und wie viel hast du mitgebracht? Äh, 2 €. Ich habe 3 €. Und ich habe 1 €. Ich auch. Das macht Das macht 7 €. Gut, mit dem was ich gebe, sind es 57 €. So viel, das ist eine Menge. Bleibt mal ganz ruhig, Leute. Das ist mein Taschengeld für zwei Wochen. Sagt mal, was hat denn die Brillenschlange hier zu suchen? Ich warne euch. Wenn ich nicht mitmachen darf, dann erzähle ich dem Hühnerbrüh alles über die Operation Runde Sache. Na gut, du kannst bleiben. Also, was habt ihr für Geschenke? Eine Schachtel Bonbons oder eine große Tüte Schokokekse. Mein Vater hat meiner Mutter einen Pelzmantel geschenkt und sie hat sich irre gefreut. Das ist eine prima Idee, aber den werden wir kaum am Hühnerbrüh vorbeischmuggeln können. Ja, das stimmt. Wie wäre es denn, wenn wir ihr ein Buch schenken würden? Noch ein Buch, eine wirklich klasse Idee. Wie wäre es denn mit einem Füller? Nein, Mann, ehe sie mir mit einem Füller, den ich selber gekauft habe, Sechsen gibt, da bin ich schon eher für Schokokekse. Gut, gehen wir einfach mal in den Laden in der Karlstraße. Da gibt es tolle Sachen, da finden wir bestimmt was. Können wir vorher beim Bäcker vorbeigehen? Ist gut, wir treffen uns hier nach der Schule. Auf die runde Sache! Ja!
[7:44]Der totale Wahnsinn. Seht mal, derselbe Krug, den wir zu Hause nie benutzen. Hey, seht mal da oben, der Typ in Unterhose mit den beiden Pferden. Und die Frau mit Pfeil und Bogen, die hat nicht mal einen BH an. Das ist ahnungslos. Die griechische Göttin der Jagd. Meinetwegen, trotzdem total verrückt. Na Kinder, was macht ihr denn hier? Das hier ist doch kein Spielplatz. Wir wollen ja auch nicht spielen. Wir wollen ein Geschenk kaufen. Ja, für unsere Lehrerin. Und wir haben 57 €. Hm, na gut, aber ihr dürft hier nichts anfassen. Ich sehe mal, was ich für euch finde. Ich finde, wir sollten die Pferde kaufen.
[8:43]Ach, klein, die sind zerbrechlich. Und warum musst ausgerechnet du sie tragen? Weil ich das meiste Geld gegeben habe. Und ich bin der beste in der Klasse. Ich werde sie der Lehrerin geben. Du bist doch eine echte Pfeife, gib schon her. Lass das du Hirnloser Muskelprotz.
[9:02]Ach Mist. Na großartig. Bleib stehen. Das wird dir doch leid tun. Nein, nein.
[9:17]Ja. Hurra!
[9:32]Wo bleibt er denn nur? Wir müssen gleich reingehen. Klotwig ist ein Pechvogel, wir hätten ihm die Figur nicht geben dürfen. Klotwig, ich habe zwei Stunden gebraucht, um herzukommen. Habe nicht mal gefrühstückt. Ach, du armer Klotwig. Außerdem habe ich nicht geschlafen. Ich hatte Angst, dass sie vom Nachttisch fällt. Das hast du gut gemacht. Ich wusste, dass er es schaffen würde. Hey, Jungs, es gibt ein Problem. Nicht das auch noch. Wir müssen ihn ablenken. Wozu? Damit du damit durchkommst. Gut, Adalbert und ich kümmern uns darum. Wir opfern uns damit ihr Problem muss reinkommt. Aber, aber, ich lehne das ab. Danke Adalbert.
[10:11]Hey, ihr da, glaubt ihr, ich habe euer Spiel nicht durchschaut?
[10:27]Was versteckst du da? Äh, bitte Hühnerbrüh, äh, Hühnerfeld. Gib das sofort her. Wir wollten doch nur, es ist eine Überraschung für Sie.
[10:37]Wir haben alle zusammengelegt für zum Vatertag, weil sie für uns wie ein zweiter Vater sind. Wie ein Pfadfinder Chef.
[10:45]Sie ist wirklich wunderschön. Das ist bei weitem das schönste Geschenk, dass ich je bekommen habe. Vielen Dank. Würden Sie uns jetzt bitte unseren Ball wiedergeben? Das würde ich ja gern machen, Jungs, aber den hat eure Lehrerin. Sie wollte ihn euch eigentlich heute zurückgeben, aber sie hat mir gesagt, ihr seid vorhin zu weit gegangen. Tja, da kann ich leider nichts machen. Oh, so ein Mist. Und jetzt?



