[0:00]Das Hafermilch-Abenteuer
[0:07]Entschuldigung? Hallo? Findet man hier irgendwo jemanden, der sich auskennt? Ja, bitte sehr. Ich bin hier. Kann ich Ihnen irgendwie behilflich sein? Suchen Sie etwas Bestimmtes? Und wie! Ich irre hier schon seit gut zehn Minuten durch die Gänge. Ich suche Hafermilch. Aber nicht irgendeine, sondern die ungesüßte Variante in der hellblauen Verpackung. Hafermilch. Moment mal. Die steht normalerweise im Gang drei, direkt neben der laktosefreien Milch und den Soja-Drinks. Waren Sie schon dort? Ja, natürlich. Aber das Regal dort ist komplett leer. Da gähnt mir nur die Leere entgegen. Nicht eine einzige Packung ist mehr da. Und ich habe wirklich gründlich geschaut. Ach, das ist ja mal wieder typisch für einen Samstagvormittag. Da kommen alle auf einmal und kaufen die Vorräte leer. Lassen Sie mich mal kurz gemeinsam mit Ihnen nachsehen. Kommen Sie bitte mit. Hm, Sie haben recht. Da ist wirklich alles weg. Da ist kein einziger Karton mehr übrig geblieben. Oh nein, echt jetzt? Das ist ja blöd gelaufen. Ich brauche genau diese Milch für ein Rezept. Ich backe heute einen veganen Kuchen für meine Schwiegermutter. Gibt es vielleicht noch irgendwo einen Restbestand? Vielleicht im Lager? Puh, das ist schwierig zu sagen. Manchmal haben wir noch Paletten im Hintergrund stehen, die noch nicht ausgepackt wurden. Aber wissen Sie was? Suchen wir erstmal an der zweiten Stelle im Laden. Manchmal stellen wir die Aktionsware woanders hin. An einer zweiten Stelle? Wo soll das sein? Hinten in der Bio-Ecke, direkt neben der Reformkost. Kommen Sie mal kurz mit, das ist am anderen Ende des Gangs. Vielleicht haben wir dort noch Glück. Ah, ich verstehe. Aber da war ich vorhin auch schon ganz kurz. Da standen aber nur diese teuren Reis-Drinks und Kokosmilch. Von der Hafermilch habe ich da nichts gesehen. Tatsächlich, hier ist auch nichts. Das ist ja seltsam. Moment, ich schau mal kurz in mein mobiles Terminal. Ich muss den aktuellen Bestand prüfen. So, mal sehen. Hafermilch, hellblau, ungesüßt. Ah! Hier steht es doch schwarz auf weiß! Wir haben laut System noch zwei volle Kartons im Haus.
[2:54]Die müssen also irgendwo sein. Zwei Kartons? Das wäre ja rettend! Könnten Sie da eventuell wirklich im Lager nachsehen? Ich würde auch gerne kurz warten, wenn es nicht zu lange dauert. Na klar, kein Ding. Wenn das System sagt, dass sie da sind, dann sind sie auch da. Ich hole Ihnen schnell Nachschub aus dem Lager. Warten Sie bitte genau hier bei der Bio-Ecke. Ich bin in zwei Minuten wieder zurück. Super, vielen Dank! Das ist wirklich extrem nett von Ihnen. Ich warte hier. So, da bin ich wieder. Hat ein bisschen länger gedauert, weil die Palette ganz hinten hinter den schweren Getränkekisten stand. Ich musste erst alles beiseite räumen. Aber hier sind ihre zwei Packungen. Klasse! Sie sind mein Retter. Jetzt kann der Kuchen doch noch gelingen. Sagen Sie mal, wo ich Sie schon mal hier habe. Ist die Milch eigentlich heute im Angebot? Ich meine, ich hätte da so ein Prospekt im Briefkasten gehabt. Da war doch was mit einem Rabatt bei mehreren Packungen, oder? Moment, ich schaue mal auf das Preisschild am Hauptregal. Ja, genau! Hier steht es: Nimm zwei, zahl eins. Das gilt als Wochenend-Angebot ab heute. Sie haben also sogar noch Glück gehabt und sparen die Hälfte. Perfekt, dann schnappe ich mir direkt beide Packungen. Dann hat sich das Warten und Suchen wenigstens gelohnt. Das ist ja ein echtes Schnäppchen. Gerne doch. Kann ich Ihnen sonst noch bei etwas behilflich sein? Eier, Mehl, Zucker? Brauchen Sie noch andere Zutaten für ihren Kuchen? Nein, danke, das war es erst mal. Den Rest habe ich schon vorhin im Wagen gefunden. Jetzt muss ich nur noch zur Kasse und hoffe, dort ist die Schlange nicht zu lang. Samstags ist es immer voll, aber wir haben gerade eine zusätzliche Kasse aufgemacht. Das sollte also recht fix gehen. Na, dann bin ich ja beruhigt. Vielen Dank noch mal für die freundliche Hilfe und den tollen Service! Das findet man heute selten. Nichts zu danken, das ist mein Job. Schönen Feierabend noch und viel Erfolg beim Backen des Kuchens! Danke, gleichfalls! Tschüss! Tschüss, schönen Tag noch! Und beehren Sie uns bald wieder.
[5:25]Mal sehen, wie gut ihr aufgepasst habt Das war der erste Teil. Haben Sie alles verstanden? Testen wir es mit einem kleinen Quiz. Frage 1: Was hat der Mitarbeiterin geholfen, die Milch zu finden?
[5:44]1: Die Suche im Regal. 2: Die Prüfung im Computer-Terminal. 3: Die Hilfe eines anderen Kunden.
[5:58]Die richtige Antwort ist
[6:03]2: Die Prüfung im Computer-Terminal. Frage 2: Warum hat der Kunde zwei Packungen Milch mitgenommen? 1: Weil es ein „Zwei für eins“ Angebot gab. 2: Weil er viel backen möchte.
[6:26]3: Weil die Packungen sehr klein waren. Die richtige Antwort ist
[6:35]1: Weil es ein „Zwei für eins“ Angebot gab. Frage 3: Wohin geht der Kunde am Ende des Gesprächs? 1: Zurück in die Bio-Abteilung.
[6:52]2: Direkt zum Lager. 3: Zu einer neu geöffneten Kasse.
[7:02]Die richtige Antwort ist 3: Zu einer neu geöffneten Kasse. Hatten Sie alle Antworten richtig? Dann sind Sie bereit für die nächste Geschichte.
[7:18]Zu viel Auswahl Entschuldigung. Kannst du mir helfen? Ja, natürlich. Was ist los? Ich stehe hier seit zehn Minuten. Und ich verstehe gar nichts. Bei dem Kaffee. Schau mal, vierzig verschiedene Sorten. Wozu braucht man vierzig Sorten Kaffee? Gute Frage. Was suchst du denn? Kaffee, einfach Kaffee. Das hilft mir nicht sehr. Okay, etwas Starkes. Nicht zu teuer für den Morgen. Filterkaffee oder Espresso. Was ist der Unterschied? Ernsthaft? Ich trinke normalerweise Instantkaffee. Oh. Was bedeutet dieses Oh? Nichts. Gar nichts. Du machst ein Gesicht. Ich mache kein Gesicht. Doch, ein sehr deutliches Gesicht. Okay, vielleicht ein kleines bisschen. Instantkaffee ist... es ist Kaffee. Aber aber es gibt Besseres. Zum Beispiel? Nimm den hier. Dunkle Röstung, kräftiger Geschmack. Für den Morgen perfekt. Wie viel kostet der? Sechs Euro fünfzig. Für Kaffee? Für guten Kaffee. Mein Instantkaffee kostet zwei Euro. Das erklärt einiges. Was erklärt das? Nichts. Kauf den hier, du wirst es nicht bereuen. Bist du sicher? Ich trinke ihn jeden Morgen. Jeden Morgen? Ohne diesen Kaffee bin ich kein Mensch. Das kenne ich. Ohne Kaffee bin ich auch unmöglich. Siehst du? Wir verstehen uns. Brauche ich eine spezielle Maschine dafür? Hast du einen Filterkaffee-Automaten? Ich habe einen Wasserkocher. Einen Wasserkocher? Ja. Okay. Dann nimm lieber den hier. Der funktioniert auch mit einem Wasserkocher. Es gibt Kaffee extra für Wasserkocher? Es gibt Kaffee für alles. Deswegen stehst du seit zehn Minuten hier. Stimmt. Danke übrigens, das war wirklich nett. Kein Problem. Darf ich fragen, trinkst du deinen Kaffee immer alleine? Wie meinst du das? Da drüben gibt es ein Café. Die haben guten Kaffee, glaube ich. Ich kenne das Café, ich gehe da manchmal hin. Und hast du gerade Zeit? Ich bin gerade einkaufen. Du hast nur Kaffee in deinem Korb. Das stimmt. Und? Also gut, aber ich bezahle meinen selbst. Natürlich. Und ich bestelle für dich, sonst stehst du wieder zehn Minuten vor der Karte. Das ist wahrscheinlich keine schlechte Idee. Übrigens, ich bin Anna. Luca. Schön dich kennenzulernen. Du auch. Und Luca, wirf den Instantkaffee weg, wenn du nach Hause kommst. So schlimm? Vertrau mir.
[10:27]Mal sehen, wie gut ihr aufgepasst habt. Das war ein unterhaltsames Gespräch über Kaffee. Haben Sie alles verstanden? Testen wir es mit einem kleinen Quiz.
[10:39]Frage 1: Was trinkt Luca normalerweise zu Hause? 1: Starken Espresso. 2: Instantkaffee. 3: Gar keinen Kaffee. Die richtige Antwort ist
[11:00]2: Instantkaffee.
[11:05]Frage 2: Warum braucht Luca Hilfe beim Einkaufen? 1: Er hat sein Geld vergessen. 2: Er sucht eine Kaffeemaschine. 3: Es gibt zu viele verschiedene Kaffeesorten. Die richtige Antwort ist
[11:28]3: Es gibt zu viele verschiedene Kaffeesorten. Frage 3: Wohin gehen Jonna und Luca am Ende des Gesprächs? 1: In ein Café in der Nähe. 2: Nach Hause, um Kaffee zu kochen. 3: In einen anderen Supermarkt. Die richtige Antwort ist
[11:58]1: In ein Café in der Nähe. Hatten Sie alle Antworten richtig? Dann sind Sie bereit für die nächste Geschichte. Käse für das Fondue
[12:13]Entschuldigung, darf ich Sie kurz etwas fragen? Natürlich. Was kann ich für Sie tun? Ich möchte heute Abend Fondue machen. Aber ich verstehe hier gar nichts. Es gibt so viele Käsesorten. Ah, Fondue. Da brauchen Sie auf jeden Fall Gruyère. Der ist der Klassiker. Gruyère, wie schreibt man das? G-R-U-Y-È-R-E. Er kommt aus der Schweiz. Sehr würzig, schmilzt perfekt. Und reicht eine Sorte? Ich dachte, man nimmt mehrere. Gute Frage. Viele nehmen noch Emmentaler dazu. Halb Gruyère, halb Emmentaler, das ist die klassische Kombination. Ach so. Und wie viel brauche ich? Ich koche für vier Personen. Für vier Personen würde ich ungefähr 800 Gramm nehmen. Also 400 Gramm Gruyère und 400 Gramm Emmentaler. Das ist mehr als ich dachte. Fondue ist wirklich ernst in der Schweiz, oder? In der Schweiz ist alles ernst, was mit Käse zu tun hat. Haben Sie das schon oft gemacht? Ja, jedes Jahr im Winter. Meine Mutter kommt aus Zürich. Bei uns gibt es Fondue an Weihnachten, das ist Tradition. Oh, wie schön. Ich mache es zum ersten Mal. Ich hoffe, es klappt. Es klappt bestimmt. Wichtig ist nur, rühren Sie immer in einer Acht, nicht im Kreis. In einer Acht? Warum das? Damit der Käse nicht klumpt. Das ist das Geheimnis. Das wusste ich nicht. Gut, dass ich gefragt habe. Und was trinken Ihre Gäste dazu? Ich dachte an Weißwein. Perfekt. Trockener Weißwein passt am besten. Am besten denselben Wein, den Sie auch in den Käse geben. Man gibt Wein in den Käse? Ja, natürlich. Ohne Wein wird das Fondue zu dick. Ich lerne gerade sehr viel. Sind Sie Koch? Nein, ich bin Architekt. Aber ich esse sehr gerne gut. Das merkt man. Darf ich fragen, kochen Sie oft? Manchmal. Aber Fondue ist neu für mich. Ich bin erst seit drei Monaten in Deutschland. Ah, woher kommen Sie? Aus Polen, aus Warschau. Und wie gefällt es Ihnen hier? Es ist gut. Bei uns gibt es natürlich auch viele Käsesorten. Aber hier ist die Auswahl einfach überwältigend. Das stimmt. Wir nehmen Käse sehr ernst. Wie die Schweizer. Genau wie die Schweizer. Gut, ich nehme den Gruyère und den Emmentaler und den Weißwein. Sehr gute Wahl. Ihr Fondue wird fantastisch. Danke für Ihre Hilfe. Das war wirklich nett. Gern geschehen. Viel Spaß heute Abend. Danke. Ich hoffe, ich vergesse die Acht nicht. Warten Sie mal kurz. Ja. Ich weiß, das ist etwas seltsam, aber hätten Sie Lust, mir zu zeigen, wie ihr erstes Fondue geworden ist? Ich meine, über eine Nachricht oder so. Sie wollen wissen, ob mein Käse klumpt? Ehrlich gesagt, ja. Und vielleicht noch ein bisschen mehr. Dann geben Sie mir ihre Nummer, Sicherheitshalber.
[15:57]Mal sehen, wie gut ihr aufgepasst habt. Das war ein interessantes Gespräch über Käse. Haben Sie alles verstanden? Testen wir es mit einem kleinen Quiz.
[16:09]Frage 1: Welche zwei Käsesorten empfiehlt Markus für das Fondue? 1: Cheddar und Mozzarella. 2: Gruyère und Emmentaler. 3: Gouda und Parmesan.
[16:28]Die richtige Antwort ist
[16:32]2: Gruyère und Emmentaler.
[16:37]Frage 2: Was ist das Geheimnis, damit der Käse beim Kochen nicht klumpt? 1: Man muss den Käse in einer Acht rühren. 2: Man muss sehr viel Wasser hinzufügen. 3: Man darf den Käse nicht erhitzen. Die richtige Antwort ist
[17:02]1: Man muss den Käse in einer Acht rühren.
[17:08]Frage 3: Was ist Markus von Beruf? 1: Er ist Koch in einem Schweizer Restaurant. 2: Er ist Verkäufer im Supermarkt. 3: Er arbeitet als Architekt.
[17:26]Die richtige Antwort ist
[17:30]3: Er arbeitet als Architekt. Hatten Sie alle Antworten richtig? Dann sind Sie bereit für die nächste Geschichte. Bis zum nächsten Mal!



