[0:00]Lass mich das so sehen
[0:08]Checkerr Tobi, der ist cool, hey, ziemlich grovy. Der, der immer fragt. Der die Action mag, der, der alles wagt und der, der niemals klagt. Das ist Tobi, Checkerr Tobi, der ist cool, hey, ziemlich grovy. Der, der ständig rennt. Der, der niemals pennt. Der auch manchmal flennt und der tausend Leute kennt. Das ist Tobi, Checkerr Tobi, Checkerr Tobi! Leute, wisst ihr, wo ich gerade stehe? Auf der Bühne, auf der Crow heute Abend ein Konzert gibt. Ihr wisst schon, dieser berühmte deutsche, coole Rapper. Und jetzt ratet mal, worum es heute geht? Nee, nicht um Crow. Warte mal. Wolfi, mach mal Licht! Genau, um Licht. Aber Crow treffe ich auch. Licht brauchen wir, damit coole Konzerte noch cooler aussehen. Wie das hier von Rapper Crow. Und natürlich, damit wir was sehen können, wenn es dunkel ist. Das älteste und stärkste Licht, das es auf der Erde gibt, ist, na klar, das Sonnenlicht. Ohne Sonnenlicht gäbe es gar kein Leben auf der Erde. Denn nur dank der Sonnenstrahlen kann überhaupt was wachsen. Außer dem Sonnenlicht gibt's auf der Erde noch das künstliche Licht, das wir Menschen selber machen, mit Strom zum Beispiel.
[1:22]Ohne das könnten wir nachts nicht arbeiten und auch nicht sehen, was im Kühlschrank ist. Und wir würden uns ständig irgendwo anhauen. Ich checke heute, wie wichtig das Sonnenlicht für uns ist, wie die Menschen in der Steinzeit Licht gemacht haben, und warum zu viel Licht ungesund ist. Und natürlich, wie ein Star wie Crow mit Licht richtig Stimmung macht. Also, alle Scheinwerfer an. Hier kommt der Lichtcheck. Und jetzt die Checker Frage. Was ist ein Verfolger? Wie schnell ist Lichtgeschwindigkeit? Und warum leuchten Glühbirnen? Das checke ich für euch. Leute, heute findet in der Münchner Olympiahalle das Konzert von Rapper Crow statt. Und das Beste, ich darf ihn sogar vorher noch treffen. Aber erstmal besuche ich Wolfi, der ist Lichttechniker und setzt Crow mit seinen Scheinwerfern cool in Szene. Wolfi, hallo. Hey, Tobi. Grüße dich. Wie ist es? Ganz gut soweit. Freut mich, dass du hier bist. Ja. Du machst das Licht hier, oder? Ich mache das Licht, korrekt. Mit diesen Schaltern oder was? Mit diesen Schaltern, genannt Fader, damit mache ich an, aus. Du machst jetzt hier so und dann. Warte mal, guck mal, ich mache mal das Licht an. Wie viel Lampen hängen da eigentlich? Da müsste ich jetzt nämlich, ich glaube, es sind aktuell 96. Warum braucht man so viel Lampen? Ich mache mal ein Beispiel. Das ist jetzt einer der schnellen Songs, die so ein bisschen fröhlicher sind. Da geht einiges ab, so, ne? Da geht einiges ab, genau, das ist so ein bisschen, wir können tanzen, ne? Da machst du, da, da wippt das Bein so mit. Aber das heißt, du übersetzt eigentlich die Stimmung, die in dem Song ist, ins Licht. Genau. Hat denn Crow selbst ein Lieblingslicht, irgendwas, was er besonders gern mag, wenn du es anschaltest? Das ist eine gute Frage, hat er mir persönlich noch nie gesagt. Aber wahrscheinlich mag er es nicht so gern, wenn du einfach wirklich alles aufdrehst und sowas machst. Das finde er gut. Finde er gut. Weil jetzt brennt ja die Bühne gerade. Jetzt brennt die Bühne, aber das passiert auch musikalisch. Das mag er schon. Ich bin schon auch Lichtkünstler, oder, wenn man sich das so anguckt. Was ist denn aber, wenn Crow sich auf der Bühne wirklich bewegt, der rennt ja hin und her. Du kannst ja nicht immer mit dem Licht bei dem sein, oder? Das ist schwierig. Gerade in so einer Hallengröße. Dafür haben wir aber Verfolger. Was? Verfolger, die uns Verfolger? Verfolger. Checker Frage, was ist ein Verfolger? Verfolger heißt, die Lampe verfolgt jemand. Also es ist wie eine große Taschenlampe, die wird per Hand gesteuert, da steht jemand dran. Und der sieht, wo der Crow ist und den sucht er sich dann ab. Guck mal, Crow hat im Konzert sogar zwei davon. Diese Verfolgungsnummer, die will ich ausprobieren. Du stellst dich irgendwohin in die Halle, ich gehe an den Verfolger und ich verfolge dich mit dem Licht. Dann versuch dein Glück, ich werde mich verstecken. Die Verfolger stehen ganz oben unter dem Hallendach. So kann man Crow überall im Raum beleuchten. Das ist Oliver, der zeigt mir, wie man das Ding bedient. Krass, das sieht aus wie eine riesen Lichtkanone. Mal sehen, ob ich Wolfi ordentlich verfolge mit meinem Lichtkegel.
[4:28]Ja, ist gar nicht so leicht. Wenn er geht, geht's ja noch, aber Wolfi macht's mir natürlich auch nicht einfach. Boah, und da rollt noch einer in meinen Lichtkegel. Guck mal, jetzt verfolge ich zwei Leute gleichzeitig. Ein Verfolger ist ein großer Scheinwerfer, mit dem man Künstler auf der Bühne verfolgen kann. So ist der Star immer gut ausgeleuchtet. Gecheckt. So und jetzt eine Frage an euch. Wie lange braucht das Licht von der Sonne zur Erde? A: eine Sekunde, B: achteinhalb Sekunden oder C: achteinhalb Minuten. Checkt mal, ob ihr die Antwort in der Sendung entdeckt. Die Lösung gibt's zum Schluss.
[5:18]Leute, guck mal, wie die hier rein rennen. Noch über eine Stunde bis zum Konzert, Leute, und trotzdem rennen die schon alle dahin und setzen sich vor die Bühne. Ich weiß nicht, ob sie Wolfis Lichtshow sehen wollen oder Crow, vielleicht beides. Bis zum Konzert dauert's noch eine Weile, da checke ich vorher noch, was Licht eigentlich ist. Lampen und auch die Sonne senden Strahlung aus. Die meisten dieser Strahlen sind unsichtbar, aber einen kleinen Teil davon können wir sehen. Das ist das Licht. Das Licht verbreitet sich in Wellen. Ein bisschen so wie die Wellen im Meer, nur, dass man Lichtwellen nicht hören kann. Die Lichtwellen haben nicht alle die gleiche Länge. Es gibt kurze, mittlere und lange. Und je nach Länge hat das Licht unterschiedliche Farben. Ganz kurze Wellen sind z.B. blau, lange Wellen rot. Alle Wellen zusammen ergeben weißes Licht, wie das von der Sonne. Die Sonne ist unsere größte und wichtigste Lichtquelle. Sie liegt in der Mitte unseres Sonnensystems und die Planeten kreisen um sie rum. Und unsere Erde natürlich auch. Und wie das Licht aus der Sonne zur Erde kommt, kläre ich jetzt. Im Weltall. Okay, ist natürlich nur ein Fernsehtrick. Aber sieht cool aus, oder? Mit mir fliegt Katha, die ist Astrophysikerin und kennt sich bestens mit der Sonne aus. Hallo Katha. Hi. Ist ja voll schön hier oben. Vor allem die Erde sieht toll aus. Ja, die fasziniert mich auch jedes Mal wieder. Krass. Und von der Sonne kriegt die Erde ihr Licht. Das habe ich schon kapiert. Mhm. So, aber du erklärst mir jetzt, wie die Sonne das macht, oder? Okay, können wir machen. Und wie geht das? Ähm, um das zu verstehen, fliegen wir einfach ein bisschen näher ran, okay? Oh, da wird's hell. Ja. Na denn. Immer mir hinterher. Auf zur Sonne. Alles klar, du führst vor. Eins, zwei, drei. Boah, Mann, ey, wie heiß ist denn das? Das ist ja sauwarm hier oben. Ja, an der Oberfläche ist die Sonne so ungefähr 5000 Grad heiß. 5000? Ja, aber das ist nichts im Vergleich zum Kerninneren, da ist sie ungefähr 15 Millionen Grad heiß. Nee. Ja, also, heißer als wirklich jedes Feuer, oder? Ja, diese Energie wird auch nicht durch ein Feuer produziert, sondern indem kleinste Teilchen, die wir überhaupt nicht sehen können, miteinander verschmelzen und dadurch Energie produzieren. Aha. Genau. Und diesen Prozess nennen wir Kernfusion in der Physik. Okay. Genau. Und diese Energie, die bahnt sich dann ihren Weg durch das Sonneninnere an die Oberfläche und von dort wird sie abgestrahlt in Form von Lichtstrahlen und Wärme, die dann bei uns auf der Erde ankommen. Aha. Sag mal, wie groß ist die Sonne eigentlich? Über 100 mal so groß wie die Erde. Ehrlich? Die Erde würde 100 mal in die Sonne passen. Ja. Alter, riesig, gigantisch. Unglaublich. Dann können wir hier bitte wieder weg, weil das wird mir zu heiß. Okay. Ja, in die Richtung zurück.
[7:59]Viel besser. Viel besser. Und wieso verbrutzeln wir auf der Erde eigentlich nicht, wenn die Sonne da ankommt, weil da oben war's ja doch recht heiß? Ja, erstens mal kühlt sich das Ganze ja auf dem Weg zur Erde wieder ab, also die Strahlung kühlt sich ein bisschen ab. Und zum Zweiten ist, dass die Erde sich um sich selber dreht. Ja. Und so dreht sich jeder Bereich der Erde ja mal aus der Sonne raus. Aha. Okay, klar, deshalb gibt's dann Tag und Nacht. Genau. Da, auf der Seite von der Erde, hier außen, wo die Sonne nicht hinkommt, ist gerade Nacht wahrscheinlich und auf der anderen Seite ist Tag. Wie lange braucht denn das Licht auf die Erde? 8,5 Minuten. Achteinhalb Minuten. Ja, ist gar nicht so schnell, ne? Ja, aber jetzt schätz mal, wie weit die Sonne von der Erde entfernt ist. Abstand Erde, Sonne 100.000 Kilometer. Nee, da liegst du daneben. Mehr noch, ja? Ja, auf jeden Fall. Eine Million Kilometer. Nee, schon näher, aber 10 Millionen Kilometer. Nein, 150 Millionen Kilometer. Ernsthaft? Erde zur Sonne 150 Millionen Kilometer. Ja. Dann sind aber achteinhalb Minuten doch ganz schnell. Mhm, ist enorm schnell, das ist Lichtgeschwindigkeit. Aha. Das ist doch auch eine Checker Frage. Wie schnell ist Lichtgeschwindigkeit? 300.000 Kilometer pro Sekunde. 300.000 Kilometer pro Sekunde. Das heißt, dass das Licht in einer Sekunde siebenmal um die Erde fliegen könnte. Nee. Mhm. Also das ist ja doch sehr schnell. Ich wollte nämlich gerade sagen, so ein so ein Sportwagen zum Beispiel, so ein richtiges Rennauto, schafft 300 Kilometer, aber pro Stunde, ne? Genau. Und könnte nicht in einer Sekunde siebenmal um die Welt fahren. Wird schwierig. Boah, krass. Also ist Licht mit das schnellste, was es gibt bei uns, oder? Es gibt nichts Schnelleres, nichts kann sich schneller bewegen als Licht. Beeindruckend. Katha, vielen Dank, war cool. Gerngeschehen. Ich würde sagen, wir fliegen noch eine Runde, oder? Machen wir. Wo lang? Da lang. Mit Sonnenbrille. Eins, zwei, go. Licht hat eine Geschwindigkeit von 300.000 Kilometer pro Sekunde. Nichts bewegt sich schneller. Gecheckt. Können wir ein bisschen Sonnenlicht haben? Super. Sonnenlicht sorgt nämlich dafür, dass bei uns im menschlichen Körper ganz viele Glückshormone ausgeschüttet werden. Okay, reicht. Machen wir mal wieder weg, bitte. Danke. Aber noch viel wichtiger, ohne Sonnenlicht gäb's keine Pflanzen und damit auch keine Tiere und auch uns Menschen nicht. Und wozu Pflanzen das Sonnenlicht brauchen, gucken wir uns jetzt mal an. Schaut mal her. Mit Hilfe des Sonnenlichts produzieren Pflanzen, wie z.B. dieser Apfelbaum hier, was super Wichtiges: Sauerstoff. Den brauchen wir Menschen und die Tiere zum Atmen. Was wir ausatmen, heißt Kohlendioxid. Das wandelt der Apfelbaum in einem chemischen Prozess um. So kann er wachsen und Früchte tragen, die wir dann essen können. Und mit dem Sonnenlicht produziert er natürlich auch wieder neuen Sauerstoff. Ein perfekter Kreislauf. Es gibt übrigens auch Tiere, die selbst leuchten. Wisst ihr welche? Ratet mal. Genau, Glühwürmchen. Das Leuchten entsteht durch eine chemische Reaktion im Körper der Glühwürmchen. Die leuchten übrigens nicht einfach so zum Spaß. Die Weibchen wollen damit die Männchen anlocken. Und lustig, bei den Glühwürmchen leuchten nur die Popos. Stellt euch mal vor, das wäre bei uns Menschen so. Moment. Na, schick, oder?
[11:46]Heutzutage ist unser Planet auch nachts hell erleuchtet. Aber das war nicht immer so. Vor tausenden Jahren gab es nur die Sonne als Lichtquelle und in der Nacht war's dunkel. Ich treffe mich jetzt mit Physikerin Laura in der dunklen Halle bei München und zusammen checken wir, wie die Menschen Licht gemacht haben, als es noch keinen Strom gab. In der Steinzeit z.B., vor über 30.000 Jahren hatten sie als Licht nur Feuer. Können wir ein bisschen mehr Licht haben, bitte? Danke. Das zündeten sie mit Feuersteinen an und mit einem speziellen Schwamm, der getrocknet super brennt. Streichhölzer gab's ja damals noch nicht.
[12:27]Feuer war in der Steinzeit auch deshalb wichtig, weil es die Menschen wärmte und sie damit kochen oder wilde Tiere vertreiben konnten. Krass. Funktioniert. Ey, wir haben ein Steinzeitfeuer gemacht. Abgefahren. Können wir das Licht mal kurz ausmachen? Super. Also das war so, dann die Helligkeit, die man in der Steinzeit in so einer Höhle hatte, ne? Genau. Es ist jetzt noch nicht so hell, also eine Glühbirne bringt da schon mehr. Ja, die Glühbirne bringt mehr, aber man sieht immerhin schon mal was. Und was ist, wenn man jetzt z.B., sagen wir mal als Steinzeitmensch aufs Klo musste und nachts raus aus der Höhle und es war dunkel, man konnte das ja nicht mitnehmen. Ja, das ist natürlich das nächste Problem, aber auch die Steinzeitmenschen haben sich dann natürlich was einfallen lassen und die haben irgendwann eben rausgefunden, dass beispielsweise das Harz von bestimmten Bäumen auch gut brennt und damit konnten sie sich dann eben Fackeln machen. Dadurch hatten sie transportierbares Licht. Können wir mal so Fackeln haben, bitte? Sowas war es einfach, ne? Genau. Machen wir auch, oder?
[13:25]Voll gut. Eigentlich so eine Art Steinzeittaschenlampe, ne? Ja. Dann können wir weitergucken. Mit unseren Steinzeittaschenlampen gehen wir zur nächsten genialen Lichterfindung. Kerzen.
[13:42]Hunderte Jahre lang benutzten die Menschen vor allem Wachs mit einem Docht drin, um Licht zu machen. Ist aber immer noch ganz schön düster. Außer Kerzen benutzte man auch Öllampen.
[13:53]Die kann man sogar heller und dunkler machen, indem man einfach den Docht länger oder kürzer machte. Richtig viel heller wurde es dann, als die Menschen entdeckten, dass auch Gas leuchtet. Wow.
[14:10]Gut, brennt, leuchtet. Okay, aber das ist ja echt noch mal was ganz anderes, ne? Hier verbrennt jetzt keine Flüssigkeit, sondern Gas. Genau, das war das erste Mal die Möglichkeit, Licht zu verteilen, und zwar z.B. für die Straßenbeleuchtung. Ach so. Genau. Also früher gab's Rohre, die mit den ganzen Straßenlaternen verbunden waren und durch diese Rohre ist Gas geflossen und so konnte man dann eben die erste Straßenlaterne betreiben. Das ist ja abgefahren. Voll schlau. Ja klar, wie viel Arbeit wär's auch gewesen auf einer ganzen Straßenzug irgendwie jede einzelne Kerze oder von mir aus auch Öllampe da drin anzuzünden. Und so war's ein automatisches System, wo man dann quasi Feuer gemacht hat, Licht gemacht hat. Genau. Habe ich kapiert, dann können wir ja eigentlich weitergehen, ne? Dann können wir das Licht hier aber eigentlich wieder ausmachen. Weiter geht's zum elektrischen Licht. Das gibt's noch gar nicht so lange. Aber bevor wir uns das genauer anschauen, machen wir uns erstmal schönes, buntes Licht. Also, wenn ich darauf komme.
[15:28]Und.
[15:36]Schön, oder? Genau die richtige Stimmung für meine letzte Checker Frage. Warum leuchten Glühbirnen? So. Die brauchen wir ja nicht mehr, weil wir sind ja jetzt bei der Glühbirne angekommen. Wann wurde denn die erfunden eigentlich? Ja, das war so Ende des 19. Jahrhunderts. Mhm, also vor knapp 130, 140 Jahren. Ja. Okay. Und wie funktioniert so eine Glühbirne? Ja, also, da kann man jetzt in das Glas reinschauen, da sieht man diese zwei Kontakte, die zu dem Glühfaden hochlaufen. Der Strom, der fließt durch diese zwei Drähte bis zu dem Glühfaden und dadurch fängt der Faden das Glühen an. Die Glühbirne ist eine super geniale Erfindung. Dabei ist das Prinzip ganz einfach und man kann sich die voll leicht nachbauen. Ihr braucht dazu ein Einmachglas, eine Klopapierrolle, zwei Drähte, Klebestreifen, zwei Büroklammern, dünne Bleistiftminen und sechs Batterien, die ihr immer plus an minus, plus an minus aneinanderklebt. Dann die Klammern auf die Rolle. So. Und die Drähte an die Klammern. Danach müsst ihr die Bleistiftmine zwischen die beiden Klammern legen und zwar so, dass die Mine auf jeden Fall beide Klammern berührt. So, Achtung, los geht's. Oh, krass. Das leuchtet. Seht ihr? Der Strom läuft aus unserem Batterieblock durch Kabel Nummer eins, hier entlang, in die eine Büroklammer. Die Büroklammer wiederum berührt unsere Bleistiftmine. Weil der Strom gut durch das Kabel fließen kann, aber nicht so gut durch die Bleistiftmine, staut sich das Ganze da, wird super heiß. Die Bleistiftmine fängt an zu glühen und leuchtet. Der Strom läuft auf der anderen Seite über die Büroklammer wieder zurück ins Kabel und wird in den Batterieblock wieder reingeleitet. Bei der echten Glühbirne ist es keine Bleistiftmine, sondern ein spezieller Draht. Mit dem funktioniert es noch besser. Das Glas drum rum verhindert, dass Luft nach innen kommt, sonst würde der Draht zu schnell verglühen. Eine normale Glühbirne hält so um die 1000 Stunden durch. Cool, oder? Erfunden hat die Glühbirne, wie wir sie heute kennen, übrigens der Typ hier. Der amerikanische Erfinder und Unternehmer Thomas Edison und zwar vor 130 Jahren. Der hat damit echt die Welt verändert. Mit der Glühbirne konnten die Menschen erstmals auf Knopfdruck ganze Straßen beleuchten. Auf einmal hatte jeder Licht im Haus, so viel wie er wollte. Stellt euch mal vor, keine Fackeln mehr, keine Kerzen, kein Öl, einfach Schalter an und schon erstrahlten ganze Städte im Glühbirnenlicht. Unser Schattentrick hier geht übrigens so: Ihr braucht eine Lampe, eine Leinwand und Schablonen aus Karton. Glühbirnen leuchten, indem elektrischer Strom durch einen Draht fließt und ihn so zum Glühen bringt. Inzwischen haben Energiesparlampen die Glühbirne abgelöst. Die haben auch zwei Kontakte, durch die Strom fließt, nur ist kein Draht dazwischen, sondern Gas. Das zündet erst nach und nach, deswegen wird die Lampe auch nicht sofort hell. Solche Energiesparlampen halten rund zehnmal länger als Glühbirnen. Mittlerweile gibt es super moderne Lampen, mit denen man Licht in allen möglichen Farben und Formen zaubern kann. Manche Lampen sind sogar so hauchdünn, dass man durch sie durchsehen kann. Dass wir einfach so mitten in der Nacht das Licht anschalten können, ist für uns ja ganz normal. Aber wie viel künstliches Licht jede Nacht auf der Erde brennt, sieht man am besten, wenn man sich unseren Planeten vom Weltraum aus anguckt. Schaut mal her. Krass, oder? Sieht aus wie ein gigantisches Netz von Lichterketten, was da angeht, oder? Super abgefahren. Wenn es aber nachts zu hell ist, sprechen Wissenschaftler sogar von Lichtverschmutzung. Großstädte, wie hier Shanghai, produzieren so viel Licht, dass man vor lauter Helligkeit nicht mal mehr die Sterne sieht. Das viele Licht ist schädlich, z.B. für Insekten. Die kreisen bis zur Erschöpfung ums Licht, weil sie denken, es wäre der Mond, den sie sonst zur Orientierung nutzen. Pro Nacht sterben so allein in Deutschland eine Milliarde Insekten. Aber auch für uns Menschen ist zu viel Licht ungesund. Wenn es zu lange zu hell ist, sendet unser Körper Warnsignale. Dann werden wir super unruhig, mega genervt und hundemüde. Besonders verwirrend für unseren Körper ist übrigens das Licht von Handys, Tablets und so weiter, weil das enthält besonders viele blaue Lichtstrahlen, so wie unser Tageslicht. Das bringt unseren Körper komplett durcheinander, der denkt, es wäre Tag und wir sind plötzlich wieder hellwach. Deshalb vom Schlafengehen solche Geräte lieber nicht benutzen. Das war's vom Licht, ich gehe mir jetzt das Konzert angucken. Macht's gut, bis zum nächsten Mal. So, es ist soweit. Gleich geht das Crow Konzert los. Während Wolfi die letzten Checks macht, darf ich hinter die Bühne den berühmten Rapper Crow treffen. Wolfi macht ja deine Lichtshow, ne? Ja. Wolfi haben wir schon getroffen. Magst du das Licht, was er für dich macht? Ja, der kann wirklich Klack, Klack, Klack, Klack, Klack, macht ein paar Knöpfe und hat die ganze Bühne verändert und der macht es echt gut. Aber dann ist die Licht bei deiner Show wichtig. Ja klar, man braucht eine gute Show, braucht ein gutes Licht. Stehst du gerne im Rampenlicht?
[20:57]Ähm, mit Maske ist es okay, ohne Maske würde ich es, glaube ich, nicht wollen. Also ich merke oft, wenn ich ungeschützt im Mittelpunkt stehe, so dann dann traue ich mich nicht, dann will ich es nicht. Nee. Und sag mal, bist du vor deinen Auftritten, jetzt, ich meine, da draußen, die ganze Olympiahalle ist voll, bist du noch richtig aufgeregt? Nicht mehr so wie wie früher, aber wenn die Band hochgeht und sich so hinsetzt auf die Plätze und und ich dann so noch da stehe, will ich eigentlich echt immer umdrehen und sagen: Ich hau ab, ich habe keinen Bock mehr, ich hau ab. Da geht nicht mehr. Ehrlich? Da geht nicht mehr. Dann musst du es halt. Muss ich halt. Okay. Aber Spaß macht's dir.
[21:34]Dann macht's Spaß. Ein Song vorbei und die Menschen sind am Start, dann ist jedes Mal wieder geil. Leute, gleich geht's los. Und ich bin wieder vor der Bühne bei Wolfi. Wenn er gleich auf die Bühne kommt und so, ne, meinst du, ich kann dir ein bisschen helfen, irgendwas auch mal drücken? Pass auf, wenn's losgeht und der Kabuki gefallen ist. Dieser weiße Vorhang. Genau, der weiße Vorhang, dann geht einfach mal in das ganze Publikum Licht. Ja. Und wenn das soweit ist, drückst du einfach diese beiden Knöpfe. Die zwei da unten. Einfach so drücken, loslassen. Wenn der Vorhang gefallen ist, drücken, loslassen. Gleich fällt dieser Vorhang und ich bin so aufgeregt, wegen dieser blöden zwei Knöpfe da. Ich hoffe es so sehr, ich verkack's nicht. Aber ich freue mich aufs Konzert. Aber vorher noch die Antwort auf die Mitmachfrage. Ich wollte von euch wissen, wie lange braucht das Licht von der Sonne zur Erde? A: eine Sekunde, B: achteinhalb Sekunden oder C: achteinhalb Minuten. Na, habt ihr die Lösung in der Sendung entdeckt? 8,5 Minuten. Achteinhalb Minuten. Ja, ist gar nicht so schnell, ne? Also, richtig war Antwort C. Das Licht rast dabei mit unfassbar schnellen 300.000 Kilometern pro Sekunde zur Erde. Nichts ist schneller als Licht.
[22:53]Wolfi zieht das Licht runter und alle rasten aus. Er ist der eigentliche Mann.
[23:15]München.
[24:06]Das ist Tobi, Checker Tobi, der ist cool, der ist ziemlich groovy. Der, der immer fragt, der die Action mag, der, der alles wagt und der, der niemals klagt. Das ist Tobi, Checker Tobi, der ist cool, der ist ziemlich groovy. Der, der ständig rennt, der, der niemals pennt, der auch manchmal flennt und der tausend Leute kennt.



