[0:01]Einen wunderschönen guten Morgen. Herzlich willkommen in meinem Dollmatch Übungsvideo. Heute wird es hier um einen ziemlich spannendes Thema gehen, nämlich um den sogenannten Gerre. Das ist der gemeinsame europäische Referenzrahmen für Sprachen. Mein kurzer Vortrag wird sich in drei Teile gliedern. Zuerst wird es um die Frage gehen, was ist denn dieser Ger, was kann Ger und wozu wird er verwendet? In einem zweiten Teil wird es um die Frage gehen, wie ist er entstanden und als letzten Teil werden wir uns die Struktur dieses gemeinsamen Referenzrahmens genauer anschauen. Gut, nun zu der ersten Frage, zu einer allgemeinen Beschreibung dieses Ger. Der gemeinsame europäische Referenzrahmen für Sprachen ist ein mittlerweile international anerkanntes System. Und dieses System beschreibt das Lernen, das Lehren und das Beurteilen von sprachlichen Kompetenzen. Ähm, in diesen Beschreibungen umfasst es alle vier kommunikativen Fähigkeiten. Das sind das Hörverstehen und das Leseverstehen, die zwei sogenannten passiven Kompetenzen und das Sprechen und das Schreiben, das sind die zwei sogenannten aktiven Fertigkeiten.
[1:36]Ähm, in der Praxis dient der der als ganz ganz wichtige Grundlage für die Erstellung von Curricula, für die Erstellung von Lehrwerken, für die Planung, Organisation und die Abhaltung von Sprachprüfungen. Denn all diese Dinge sollen ja international möglichst einheitlich sein. Ähm, das heißt insgesamt will der Ger eine Länder- und Sprachübergreifende Vergleichbarkeit. Sprachen ja Qualifikationen ermöglichen. Ähm, wenn man den Ger jetzt in einem größeren Kontext zieht, kann man also auch sagen, dass dieser gemeinsame Referenzrahmen zur Förderung von Sprachen und Mehrsprachigkeit dient. Und somit im letzte Konsequenz die Kommunikation und die Kooperation ähm von verschiedenen Ländern und Sprachgemeinschaften fördern will. Gut, jetzt zu Frage, wie dieser Ger entstanden ist. Ähm, obwohl es in der EU und in Europa überhaupt schon ja lange Überlegungen gab zu einem international gültige Einteilung von Sprachniveaus zu erstellen. Waren dies eben lange nur theoretische Überlegungen. Erst 1991 wurde das konkrete Projekt auf einem Symposium in der Schweiz vorgestellt. Und in weiterer Folge dann vom Europarat entwickelt. Das oberste Interesse damals bestand darin, eine verstärkte Mobilität und eine effizientere Kommunikation zwischen den einzelnen EU-Mitgliedstaaten zu ermöglichen. Das heißt, man wollte generell eine Intensivierung des Sprachenlernens ermöglichen. Und gleichzeitig eine Basis schaffen, um die erworbenen sprachlichen Kompetenzen auf einer einheitlichen Basis beurteilen zu können. Dies hatte mehrere Gründe. Einerseits sollte diese Einheitlichkeit die Zusammenarbeit von Bildungseinrichtungen in unterschiedlichen EU-Staaten vereinfachen. Die Anerkennung von sprachlichen Qualifikationen sollte vereinfacht werden. Und auch war es ein Ziel allen Personen, die an diesem Sprachenlernprozess beteiligt sind, eine Möglichkeit zu bieten, um sich selbst einschätzen, bewerten und über seine eigenen Leistungen reflektieren zu können.
[4:38]Mittlerweile hat der Ger sehr stark an Bedeutung gewonnen und ist nicht nur innerhalb der EU anerkannt, sondern wirklich weltweit. So wie er beispielsweise in Kolumbien, Ägypten, Japan, Kanada, Korea auf den Philippinen ähm und in vielen vielen anderen Ländern angewandt. Und, das finde ich sehr interessant, auch in der Plansprache Esperanto können Sprachprüfungen nach den Regeln des Ger abgehalten werden. Gut, jetzt schauen wir uns noch kurz die Struktur dieses gemeinsamen europäischen Referenzrahmens an. Ähm, der Ger, wie gesagt, beschreibt eben Sprachwissen, Sprachfertigkeiten und gliedert diese Beschreibungen in drei Kompetenzniveaus. Jedes Kompetenzniveau trägt einen Buchstaben, nämlich A, B und C. Ähm, diese drei Kompetenzniveaus werden dann wiederum in jeweils zwei Unterniveaus unterteilt. Sodass insgesamt sechs Niveaustufen entstehen, nämlich A1, A2, B1, B2, C1 und C2. Das Kompetenzniveau A beschreibt eine sehr elementare Sprachverwendung. Das heißt, hier stehen die Lernenden wirklich noch ganz am Anfang des Sprachenlernens. Ähm Sprachniveau B wird als sogenannte selbstständige Sprachverwendung bezeichnet. Das heißt, hier können die Sprachlernenden durchaus sich bereits gut äh kommunizieren, Sie können sich gut verständigen, aber es ist auch noch nicht äh perfekt. Und das Kompetenzniveau C nennt sich dann ähm sogenannte die sogenannte kompetente Sprachverwendung. Das heißt hier befinden wir uns in einem Niveau, wo die Sprachlernenden wirklich bereits sehr gute Kenntnisse verfügen und sich das im letzten Niveau in C1, in C2, Entschuldigung, können sich wirklich bereits fast wie Muttersprachler ausdrucken.
[7:02]Gut, ich hoffe, ich habe euch einen kleinen Einblick in diesen Ger geben können und wünsche euch, dass die Dollmischung gut gelingt.



