[0:00]Hi, in diesem Video geht es um Use of Language. Wenn ihr das in einer Klausur analysieren soll, stellt sich ja erstmal die Frage, was ist damit gemeint, wonach soll ich überhaupt gucken?
[0:10]Und ich habe das mit Blick auf verschiedene Erwartungshorizonte vom Abitur, von alten Abiturklausuren, habe ich das mal ein bisschen gefiltert und habe ein paar Bereiche rausgefunden, nach denen ihr ganz einfach schauen könnt, wo ihr dann mit ziemlicher Sicherheit auch alles findet, was ihr aus der Klausur herausholen solltet.
[0:27]Schauen wir uns das genauer an.
[0:34]Also, ein kurzer Überblick, wo könnte euch dieses diese Aufgabe Analyse Use of Language begegnen im Abitur?
[0:41]Das könnte z.B. bei den Abitur Aufgaben, ich nehme jetzt hier welche von NRW, die sind aber in vielen anderen Bundesländern genauso.
[0:49]im Fictional Text, ne, Short Story Novel und so weiter könnte das so aussehen, eine Aufgabe 1, eine Aufgabe 2 und da kommt dann vor Focus on Point of View und Use of Language bei der Analyse.
[1:02]Also einmal im Fictional Text, dann gibt's ja die Wahl Fictional und non-fictional Text, also Sachtext, könnte ein Zeitungsartikel sein, eine Rede und so weiter.
[1:10]Und auch da ist ganz häufig die Formulierung wird verwendet Consider communicative strategies, über die habe ich übrigens auch ein Video gemacht und Use of Language und da muss man genau wissen, was die im Abitur, also die Leute im Ministerium meinen, wenn sie von Use of Language sprechen.
[1:29]Ich habe also für dieses Video die Sachen, die ich gefunden habe in vier Bereiche eingeteilt und die Idee ist, dass ihr diese Bereiche im Kopf habt, wenn ihr den Text lest.
[1:40]Und dadurch vielleicht einfacher die Dinge findet, nach denen ihr suchen sollt, laut den Leuten, die die äh Klausuren machen vom Ministerium.
[1:47]Also, z.B. gibt es einen Bereich Imagery, den ich gleich erkläre, einen Bereich Choice of Words oder Tone, einen Bereich Forms of Repetition und einen Bereich Other Devices.
[2:00]Da habe ich da da gibt's zwei Unterpunkte, die interessant sind und dann noch viele einzelne Sachen, die selten mal hier und da auftauchten.
[2:08]Wichtiger sind also die ersten drei Bereiche, dieser vierte könnte vielleicht aber auch noch mal ein bisschen helfen so als Zusatzinformation.
[2:14]Ich gebe gleich Beispiele immer aus einem Text.
[2:17]Es war schwierig einen Text zu finden, der alle diese Sachen hat, aber dieser hat ein bisschen von jedem, und das ist von dem Abitur in NRW 2020 für den Grundkurs.
[2:27]Könnt ihr auch mal im Internet nachsuchen und finden, ich tue euch einen Link unten hin und euch den Text mal genauer anschauen.
[2:35]Also, erster Bereich Imagery, Imagery heißt ja, dass in irgendeiner Form Images verwendet werden oder irgendeine Form von Bildern.
[2:42]Also Textstellen, bei denen der Autor versucht bei dir im Kopf als Leser ein sprachliches Bild zu erzeugen, so dass du an irgendein Bild denkst und daraus eine Information nimmst.
[2:52]Im Erwartungshorizont und ich zitiere hier immer aus dem Erwartungshorizont vom Abitur, um zu zeigen, wonach schaut euer Lehrer in dem Moment.
[3:04]Und dann schreibe ich immer ähm hier in äh das Lila schreibe ich immer, wie ihr das ausdrücken könntet.
[3:10]Eine bildhafte Sprache, anschauliche Sprache könnte man Use of Imagery generell sagen, bildhafte, kontrastreiche Sprache, Use of contrasting images to show, was auch immer.
[3:19]Imagery teilt sich ja genau genommen auf in verschiedene Arten von Devices und dann nur noch mal zur Erinnerung gibt es einmal Metaphor, gute alte Metapher, wo ein Bild mit einer Sache verglichen wird und daraus etwas klar wird, ohne dass deutlich gemacht wird, dass das ein Vergleich ist.
[3:35]Und dann gibt's den Simile, bei dem mit einem Wort mit dem Wort wie like klar gemacht wird, dass man etwas vergleicht, dann Comparison, generell nur ein Vergleich.
[3:44]Und äh ein Image, also wo einfach irgendwie etwas bildliches äh an etwas bildliches appelliert wird beim Leser.
[3:51]Nach diesen Sachen, diese sind mit die wichtigsten, da würde ich auf jeden Fall halt nachgucken.
[3:56]Hier ein kleines Beispiel, wie gesagt aus diesem Abitur Text.
[4:00]The extra words leak out before I can stop them, geht in den Text um einen Staat, wo Frauen nicht viel reden dürfen.
[4:08]Ich analysiere das immer nach diesem System Device, Quote, Effect, das will ich bei meinen Schülern immer das das auf jeden Fall da ist, also, wie heißt der Device, womit belegst du das und was ist der Effekt?
[4:19]The character describes how the extra words leak out before she can stop them.
[4:25]This image shows how difficult it is for her not to speak.
[4:30]So könntet ihr das in der Klausur einbauen. In dem Erwartungshorizont nur noch mal zur Erinnerung stand eine bildhafte Sprache und das könnte ich mit solchen ähm Belegen könnte ich das aufzeigen.
[4:40]Choice of Words, Tone ist ein Bereich, der sehr breit ist und wichtig ist.
[4:45]Hier geht es darum, dass der Autor irgendwie seine Worte auf eine besondere Weise wählt.
[4:51]Man geht also davon aus, dass es irgendwie eine neutrale Ausdrucksweise gibt und dass der Autor davon abweicht, um bestimmten Effekt zu erzeugen.
[5:00]Also, da steht im Erwartungshorizont dann so stark wertende Wortwahl, gezielter Einsatz wertender Adjektive und Substantive und so weiter.
[5:08]Man könnte einfach schreiben Subjective Choice of Words oder Adjectives that underline how und dann einfach spezifischer werden.
[5:15]Ganz viel auch positiv und dann natürlich jeweils negativ konnotierte Begriffe, um etwas zu beschreiben, Use of positive terms to describe, using words with positive connotations to, oder negative connotations to show.
[5:28]Und dann auch mit Wortfeldern erarbeiten, dem Wortfeld so und so zugeordnete Begrifflichkeiten.
[5:37]Use of the words from the word field Competition from the word field School und so weiter, um etwas auszudrücken, besonders natürlich dann, wenn das Wortfeld hier eigentlich nicht passt, dann ist es interessant, dass es gewählt wurde.
[5:49]Hier ein Beispiel zu dem Bereich, my daughter will be expected to shop and run a household, und so weiter.
[5:55]Da nach diesem System analysiert, When the mother reflects that her daughter will be expected to be a good wife and nothing else, the use of the negative term expected shows that women have few options in the society portrayed.
[6:10]Also hier stand im Erwartungshorizont eine wertende Wortwahl.
[6:15]Dann Formen der Wiederholung, Forms of Repetition.
[6:19]Hier geht es darum, dass der Autor irgendetwas wiederholt in einer Auflistung, Punkte wiederholt, äh also verschiedene Punkte auflistet, dass eine Struktur wiederholt wird oder ähnliches.
[6:30]Aufzählung und Wiederholung steht dann da z.B., Enumerations, Repetitions, parallele Satzstrukturen wäre Parallelism, Aufzählung und Alliterationen, Alliterations ist klar.
[6:41]Hier auch dafür ein Beispiel.
[6:44]Patrick questions her about her progress in home economics, physical fitness and a new course titled Simple Accounting for Households.
[6:52]Wieder analysiert, könnt ihr das so einbauen.
[6:55]Sonia's father asks her about her progress in home economics, physical fitness and simple accounting for households.
[7:02]This enumeration of school subjects portrays the focus of education for girls at Sonia's school- learning to be a healthy, capable mother or wife.
[7:15]Hier stand im Erwartungshorizont auch Wiederholung und Aufzählung.
[7:19]Other devices, es war schwierig diesen ganzen Rest zusammenzufassen, es gab zwei Unterpunkte, die ich euch jetzt zeige.
[7:25]Zum einen ist das Register oder Register auf Deutsch, wo es um das Sprachlevel geht, also sehr formell, sehr informell, äh Wechsel zwischen formellen und informellen Sprachgebrauch stand da z.B. drinne.
[7:37]Hier spricht man von Colloquial Language in der Umgangssprache und Formal Language in der für die formelle, das ist eigentlich das Wichtigste, was man nutzt.
[7:46]Dann gab's einen Bereich, der öfters vorkam mit Satzstruktur, auch Syntax genannt, ähm wo es also um die Arten von Sätzen geht, wie die gebaut werden.
[7:55]Da konnte dann z.B. stehen Ausrufe und kurze, unvollständige Sätze, Exclamations, incomplete sentences oder lange Sätze, die von dem Charakter ungefilterte Wahrnehmung ihrer Gedanken und Gefühle widerspiegeln, stand da z.B. drin.
[8:09]Also hier könnte man sprechen von long oder complex sentences that portray und so weiter.
[8:15]Ähm dann gab's noch einen ganzen Bereich mit Sachen, die wirklich nur einmal vorkamen in diesen Abiturklausuren und da denke ich, muss man einfach die Augen aufhalten, ist noch irgendetwas sprachlich an dem Text, was ganz besonders ins Auge sticht, was, ich sag mal, komisch ist.
[8:30]Hier stand z.B. noch Contrast Antithesis, Use of the Subjunctive, äh Konjunktiv und so weiter.
[8:36]Also einfach die Augen aufhalten, ist zu diesen drei Bereichen noch etwas anderes dabei.
[8:41]Hier auch ein kleines Beispiel aus demselben Text.
[8:44]One-way system, Teachers talk, Students listen.
[8:49]Wieder analysiert, when the mother considers telling her sons about her daughter's school, she uses extremely short, sometimes even incomplete sentences.
[8:58]This sentence structure depicts how accustomed the character has become to using fewer words, she even shortens sentences in her thoughts.
[9:07]Hier stand dann im Erwartungshorizont eine die eingeschränkten Kommunikationsmöglichkeiten spiegelnde Syntax, die neigen nicht zu leichten Formulierungen.
[9:17]Ich hoffe, ihr fühlt euch ein bisschen sicherer und könnt mit dieser Checkliste im Kopf jetzt die Klausuren durchgehen.
[9:23]Wenn ihr noch mehr Infos zum Abitur braucht, auf meinem Kanal schaut euch mal um, sind eine ganze Menge Videos zu dem Thema Englisch Abitur, Englisch für mündliche Prüfung und so weiter.
[9:34]Und natürlich Videos zum Thema Sport. Ich freue mich auf jeden Fall, wenn ich euch hier mal wieder sehe.
[9:38]Macht's gut und viel Erfolg, bis dann.



