[0:00]Hallo, arktische Grüße aus dem Norden von Norwegen. In diesem Video geht es um Bestimmungen, die 2026 in Kraft getreten sind oder geändert wurden, was den Fisch Export betrifft und die Sicherheit auf dem Wasser. Los geht's.
[0:19]Die Bestimmungen und Regeln sind ab dem 1. Januar 2026 ein bisschen verschärft worden. Alle was den Export von Fischen betrifft, das sollte ziemlich viele Angler interessieren, denn da sind ein paar Änderungen und Verschärfungen dieses Jahr in Kraft getreten. Die Ausfuhr von Fischen ist nach wie vor nur Gästen von Angelcamps, also Angelbetrieben erlaubt. Die Ausfuhrmenge, die wurde ein bisschen reduziert von 18 auf 15 kg und nächstes Jahr sogar auf 10 kg. Nur der Fänger selbst darf den Fisch selber exportieren und die Altersgrenze wurde auf 12 Jahre festgelegt. Die Dokumentation muss auch jeder Angler für sich selber machen, also wenn man jetzt an der Gruppe rausfährt von zehn Leuten, muss jeder sein eigenes Dokument bei haben mit seinen Fischen, die er exportieren möchte. Also nicht, wir sind zehn Leute, jeder hat jetzt so und so viel Fische gefangen, da wird dann Kollektiv alles rauf geschrieben und jetzt rechnet euch mal aus, wie viel jeder mitnehmen darf, also das funktioniert nicht. Während der ganzen Zeit, die man sich in Norwegen oder am Wasser befindet, müssen täglich die Fänge registriert werden. Dabei spielt es keine Rolle, ob man die Fänge mitgenommen hat oder ob die wieder eingesetzt wurden. Jeder einzelne Fisch, der das Boot betreten hat sozusagen, der muss registriert werden. Die Fänge werden auch nicht nach Kilo registriert, sondern nach Anzahl, also wenn wenn man jetzt 20 Fische gefangen hat, müssen auch 20 Fische drauf stehen, ob sie nur, wie gesagt, reingesetzt wurden oder mitgenommen werden. Bei der Ankunft im Camp bekommt man eine Nummer vom Campbetreiber, die dann auf der entsprechenden Seite eingetragen werden muss und dann bekommt man Login. Das ist alles relativ einfach gehalten. Die Registrierung kostet dem Betreiber selber auch 1000 Kronen im Jahr und 50 Kronen pro Boot. In der Regel werden Seiten wie Fishrek, also Fischregistrierung.net oder GoFish.no benutzt. Täglich muss auf jeden Fall eingefüllt werden, die gefangenen Fische, also wie gesagt, die die man abgeschlagen hat und auch die, die man wieder zurückgesetzt hat. Am Ende zur Abreise kann man sich die ganzen Daten als PDF runterladen, vielleicht kann man sie sich auch ausdrucken, um sie dann direkt bei der Ausfuhr vorzulegen. In der Regel reicht aber auch ein digitaler Auszug. Was auch für euch selber sehr wichtig ist, ist die Schwimmwestenpflicht. Man sieht oft im Social Media, dass Leute auf dem Boot stehen, riesengroßen Fisch in der Hand und die sind so happy, aber die haben gar keine Schwimmweste an. Natürlich muss man jetzt nicht in den Kommentaren da drunter schreiben, du musst eine Schwimmweste tragen, aber Leute, tut es für euch, tragt eine Schwimmweste. Und nehmt nicht unbedingt eine schwarze Schwimmweste, sondern nehmt eine in Signalfarben, ja. Sieht jetzt nicht so cool aus, wenn man damit einer roten oder gelben Schwimmweste rumläuft oder dann den Fisch seines Lebens fängt und dann sieht man vielleicht aus wie ein Zirkus Clown oder irgendwas, aber wenn ihr ins Wasser fallen solltet, ihr müsst zu sehen sein. Eine schwarze Schwimmweste sieht man nicht. Wenn die Wellen ein bisschen höher sind, man sieht euch im Wasser nicht winken. Auch wenn man denkt vor der Ausfahrt, heute ist Ententeich, Wasser ist glatt, kein Wind. Das kann innerhalb von ein paar Minuten oder einer halben Stunde kann es umschlagen. Der Wind zieht durch den Fjord, die Wellen werden hoch, die Strömung wird stärker. Die Strömung ändern sich sowieso in den meisten Fjorden ständig, man wird abgetrieben. Das Boot kann umkippen oder man selber fällt runter. Man glaubt gar nicht, wie wichtig es ist, einfach eine Schwimmweste zu tragen. Und dabei geht es noch nicht mal um die Strafen, die man da bezahlt, die wurden nämlich auch erhöht, das ist von 500 Kronen auf 900 Kronen erhöht worden. Aber darum soll es gar nicht gehen, es muss euch um euer Leben gehen. Auch bleibt trocken bei der Fahrt, denn wenn man getrunken hat, dann kann es auch mal schnell passieren, dass man mal sich dumm bewegt, man fällt vom Boot und wenn man voll ist und im Wasser liegt, hat man noch weniger eine Chance als wenn man bei vollem Bewusstsein ist. Zudem die Strafen auch ziemlich empfindlich sind, denn wenn man mit 0,8 bis 1,2 Promille erwischt wird, kostet es 6000 Kronen Strafe. Ist nicht gerade wenig und es kann ziemlich einen Einschnitt in die Urlaubskasse bringen. Wer noch mehr eine über den Durst getrunken hat, 1,2 bis 1,5 Promille zahlt schon 10.000 Kronen. Und ist schon nicht mehr lustig so oder so. Wenn man allerdings über 1,5 Promille liegt, ist die Chance hoch, dass man sofort ins Gefängnis kommt. Ab 0,8 Promille wird auch der Bootsführerschein für mindestens 12 Monate entzogen, ist je nachdem, wie die Fahrtsituation war oder wie viel Promille derjenige drin hatte. Also fassen wir noch mal zusammen. Registriert eure Fänge auch die, die ihr zurückgesetzt habt, tragt eine Schwimmweste, am besten rot, gelb, Signalfarbe. Und trocken bleiben. Die Gewässer tauen langsam wieder auf und werden wieder zugänglich, also kann ich euch demnächst auch mal mitnehmen zum Angeln, denn das ist ja ein Kanal fürs Angeln und wäre ziemlich blöd, wenn ich nicht angeln gehen würde. Aber zur Zeit ist noch relativ schwierig, der Schnee ist noch ziemlich hoch, die Oberflächen vom Schnee sind noch gefroren, also du kommst nicht runter zum Wasser. Selbst die Fjorde, die sind noch teilweise gefroren, alles was auf Wurfweite ist, ist noch Eis, aber die warme Zeit, die kommt bestimmt und dann geht's los, dann kann man öfter mal angeln gehen. Kann man ein paar schöne Angelvideos machen. Also wenn ihr darauf Lust habt, abonniert den Kanal, liket das Video und schreibt irgendwas in die Kommentare. Das soll's erstmal gewesen sein. Ciao Kakao.



