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Learn German | German Podcast | Ep 172: Tipps zum Geld sparen

Super German

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[0:00]Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge! Schön, dass du dabei bist. Heute sprechen wir über ein Thema rund ums Geld. Genauer gesagt, über Geld, das wir zur Seite legen. Ich erzähle dir zuerst eine kleine Geschichte. Vor einer Weile hatte ich plötzlich eine Ausgabe, mit der ich überhaupt nicht gerechnet hatte. Nicht riesig, aber groß genug, dass ich gemerkt habe: Auf meinem Konto ist es gerade ziemlich knapp. Also habe ich meinen kleinen Bruder gefragt, ob er mir ein bisschen Geld leihen kann. Er hat gelacht und ganz entspannt gesagt: „Ähm, verdienst du nicht mehr als ich? Warum fragst du mich nach Geld? Er meinte das nicht böse, es war ein Scherz. Aber in meinem Kopf hat es in dem Moment richtig Klick gemacht. Mir ist klar geworden: Das eigentliche Problem ist nicht, wie viel ich verdiene, sondern wie ich mit dem Geld umgehe, wie ich es ausgebe und wie wenig am Ende wirklich übrig bleibt. Viele Leute denken bei „Sparen“ sofort an: kein Spaß mehr, nur noch verzichten, ein Leben, das sich eng und streng anfühlt. Aber für mich hat sich diese Sicht total verändert. Heute denke ich so: Sparen ist nicht dafür da, dass das Leben schwerer wird. Sparen ist dafür da, dass wir weniger Stress haben, weniger Angst vor Rechnungen, und dass noch Geld übrig bleibt für die Dinge, die wir wirklich schätzen. Und genau darum geht es heute. Ich möchte ein paar einfache Tipps mit dir teilen, wie ich meine Ausgaben im Blick behalte und welche kleinen Gewohnheiten mir im Alltag helfen, bewusster Geld auszugeben. Damit du dich am Ende des Monats nicht mehr fragen musst: „Wo ist mein ganzes Geld eigentlich hingekommen? Also, lass uns mit etwas ganz Konkretem anfangen. Schau dir mal deine festen Kosten und die wichtigsten Bereiche an. Am besten nimmst du dir einfach den letzten Monat als Grundlage. Du kannst dir ein Blatt Papier nehmen oder eine Notiz-App öffnen und alles grob einteilen in: Miete oder andere Wohnkosten, Strom, Wasser, Internet, Fahrtkosten, Essen und Trinken, Freizeit und Entspannung, Kleidung und diese ganzen kleinen Spontankäufe. Als ich das zum ersten Mal gemacht habe, war ich echt geschockt. Ich habe gemerkt, wie viel Geld ich nur für Kaffee ausgegeben habe. Für mich war das vorher immer: „Eine Tasse hier, eine Tasse dort“ und jedes Mal dachte ich: „Ach, das ist doch nicht viel!" Aber wenn man all diese scheinbar kleinen Momente zusammenzählt, wird daraus plötzlich eine ziemlich große Zahl. In diesem Moment habe ich mir gesagt: Okay, ich möchte nicht mehr, dass das alles nur zufällig passiert. Also habe ich beschlossen: Von jetzt an will ich meine Ausgaben neu strukturieren, Geld zur Seite legen und klare Limits für die einzelnen Ausgabenkategorien setzen. Das klingt vielleicht ein bisschen streng, aber es gibt mir ein Gefühl von Ruhe und Kontrolle. Damit das nicht nur ein schöner Plan auf dem Papier bleibt, sind kleine, praktische Gewohnheiten im Alltag wichtig. Die erste Gewohnheit, die ich bei mir geändert habe, war diese hier: Sobald das Gehalt auf dem Konto ist, geht ein fester Betrag direkt auf mein Sparkonto. Nicht erst am Ende des Monats, wenn „zufällig noch etwas übrig bleibt“, sondern gleich am Anfang. Der nächste Schritt: Ich gebe meinem Geld eine Aufgabe. Statt alles in einen großen Topf zu werfen, teile ich es auf verschiedene Bereiche auf: Essen und Trinken, Wohnen, Fahrten, Freizeit. Du kannst das mit echten Umschlägen für Bargeld machen oder mit Unterkonten in deiner Banking-App. Wenn ein Umschlag leer ist, weiß ich: In diesem Bereich ist für diesen Monat Schluss, da gebe ich erst einmal nichts mehr aus. Ein großes Thema, das viele von uns kennen: Oft geben wir Geld aus, nicht weil wir etwas wirklich brauchen, sondern weil wir müde, gestresst oder einfach gelangweilt sind. Vielleicht kommt dir das bekannt vor: Du sitzt abends auf dem Sofa, fühlst dich ein bisschen leer, deine Hand greift automatisch zum Handy, du öffnest eine Shopping-App, scrollst durch die Angebote, legst Dinge in den Warenkorb. In dem Moment fühlt sich das kurz gut an. Am nächsten Tag fragst du dich dann: Warum habe ich das eigentlich gekauft? Brauche ich das wirklich? Damit ich da rauskomme, habe ich mir eine kleine Liste gemacht: Was kann ich tun, wenn ich schlecht drauf bin, ohne Geld auszugeben? Zum Beispiel: eine Folge meiner Lieblingsserie schauen, ein neues Rezept ausprobieren, ein Buch oder einen Comic lesen, eine kleine Ecke in der Wohnung aufräumen. Es geht nicht darum, nie wieder etwas zu bestellen. Es geht darum, diesen automatischen Reflex zu durchbrechen. Nicht sofort kaufen, erst einmal durchatmen und etwas anderes tun. Und dann gibt es noch diese „unsichtbaren“ Ausgaben, die wir oft gar nicht richtig wahrnehmen. Zum Beispiel: alles rund um Feiertage. Ich denke da an die letzten Feiertage zurück: Ich bin durch die Stadt gelaufen, überall Deko, Lichter, kleine süße Sachen. Hier ein bisschen Deko, dort noch eine Girlande, vielleicht noch eine Kerze, und am Ende ist der Kassenzettel plötzlich ganz schön lang geworden. Heute versuche ich, Deko viel mehr wiederzuverwenden. Die meisten Sachen vom letzten Jahr sind ja noch fast wie neu. Und wenn ich mir etwas Neues gönnen möchte, setze ich mir vorher ein kleines Budget: So viel ist für Deko drin und mehr nicht. Dadurch macht das Aussuchen sogar mehr Spaß, weil ich mir wirklich überlegen muss: Was gefällt mir so gut, dass ich es wirklich mitnehmen möchte? Ähnlich ist es mit Strom und Wasser. Jeden Tag denkt man schnell: „Ach, das bisschen macht doch nichts.“ Aber auf der Rechnung sieht man dann doch einen Unterschied. Licht aus, wenn ich den Raum verlasse, Elektrogeräte nicht im Standby lassen, den Wasserhahn richtig zudrehen. Ich habe einmal den Hahn nicht richtig zugedreht und das Wasser ist die ganze Nacht durchgetropft. Ein großer Posten ist bei vielen von uns auch das Thema Essen. Früher bin ich sehr oft essen gegangen oder habe bestellt. Es war bequem, und ganz ehrlich: Ich war oft einfach zu müde oder zu faul zum Kochen. Als ich dann einmal einen Monat lang aufgeschrieben habe, wie viel Geld in Restaurantbesuche und Bestellungen beim Lieferdienst geflossen ist, war ich ziemlich erschrocken. Seitdem plane ich grob meine Mahlzeiten für die Woche. Ich schreibe mir eine Einkaufsliste, kaufe gezielter ein und versuche, die Lebensmittel auch wirklich aufzubrauchen. Natürlich gehe ich immer noch essen, aber bewusster. Vielleicht ein- bis zweimal pro Woche als etwas Besonderes, nicht mehr jeden Tag nur, weil es gerade praktischer ist. Und dann gibt es noch die „stillen Geldfresser“: Kreditkarten und Abos. Wenn du eine Kreditkarte benutzt, hilft es, sie wie ein ganz normales Zahlungsmittel zu sehen, nicht wie „extra Geld“. Idealerweise gibst du nur das aus, was du am Ende des Monats auch komplett zurückzahlen kannst. Und dann lohnt sich ein Blick auf deine Abos: Welche Apps buchen jeden Monat automatisch Geld ab? Welche Streamingdienste benutzt du wirklich noch? Ein paar Abos zu kündigen fühlt sich an wie Aufräumen. Plötzlich ist da wieder mehr Luft und dein Budget hat ein bisschen mehr Raum zum Atmen. Das war's für heute. Ich hoffe, es war ein kleiner Gedanke oder Tipp dabei, der dir guttut. Danke, dass du heute wieder dabei warst. Wenn dir dieses Video gefallen hat, gib uns einen Daumen hoch, teile es mit deinen Freunden und abonniere unseren Kanal, damit du unser nächstes Video nicht verpasst. Bis zur nächsten Folge.

[9:20]Die Ausgabe. Erklärung: Geld, das man für etwas bezahlt. Beispiel: Meine monatlichen Ausgaben für Miete und Essen sind ziemlich hoch. knapp Erklärung: Es gibt nur wenig von etwas; es reicht gerade so. Beispiel: Am Ende des Monats ist mein Geld oft sehr knapp.

[9:44]leihen Erklärung: Geld oder eine Sache aus dem Besitz einer anderen Person für eine bestimmte Zeit bekommen und später wieder zurückgeben. Beispiel: Ich leihe mir Geld von meiner Schwester. Geld zur Seite legen Erklärung: Geld nicht ausgeben, sondern behalten; Geld sparen. Beispiel: Jeden Monat lege ich etwas Geld zur Seite.

[10:13]Der Spontankauf Erklärung: Ein Kauf, den man nicht geplant hat, sondern plötzlich macht. Beispiel: Die Schuhe waren ein Spontankauf – ich habe sie einfach gesehen und sofort gekauft.

[10:29]Das Gehalt Erklärung: Geld, das man regelmäßig für seine Arbeit bekommt, meistens einmal im Monat. Beispiel: Mit meinem ersten Gehalt habe ich mir einen neuen Laptop gekauft. Das Sparkonto Erklärung: Ein Konto bei der Bank, auf dem man Geld spart und nicht täglich benutzt. Beispiel: Ich überweise jeden Monat Geld auf mein Sparkonto. Der Betrag Erklärung: Eine bestimmte Menge Geld; eine Summe. Beispiel: Für das Konzertticket muss ich einen hohen Betrag bezahlen.

[11:10]wiederverwenden Erklärung: Etwas noch einmal benutzen, statt es wegzuwerfen. Beispiel: Ich wiederverwende alte Glasflaschen als Blumenvasen.

[11:22]Der Lieferdienst Erklärung: Ein Service, der Essen oder andere Sachen nach Hause bringt. Beispiel: Wir hatten keine Zeit zu kochen, also haben wir beim Lieferdienst bestellt.

[11:37]Das Abo Erklärung: Kurzform von „Abonnement“; man bezahlt regelmäßig und erhält dafür eine laufende Dienstleistung oder bestimmte Inhalte. Beispiel: Ich habe ein Abo für einen Streamingdienst, den ich fast jeden Tag nutze.

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