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Frauenquote per Gesetz: Müssen Männer Macht abgeben? |13 Fragen

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[0:00]Ich find es total geil Quote oder ich find es geil eine Quotenfrau zu sein oder gut, ja nicht Man kann doch nicht stolz darauf sein, wegen irgend so eines Gesetzes ist noch oben geschafft zu haben.
[0:00]Es gibt nichts, was mir beweisen würde, dass da keine Qualifikation ist und dass dann Frauen da reingedrängt werden, wo sie gar keinen Bock drauf haben.
[0:23]Die traurige Wahrheit ist nämlich nur 10 % der Unternehmensvorstände sind bei uns weiblich.
[0:23]Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt und um ehrlich zu sein, glaube ich, dass heute sehr hitzig diskutiert wird.
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[0:00]Ich find es total geil Quote oder ich find es geil eine Quotenfrau zu sein oder gut, ja nicht Man kann doch nicht stolz darauf sein, wegen irgend so eines Gesetzes ist noch oben geschafft zu haben. Es gibt nichts, was mir beweisen würde, dass da keine Qualifikation ist und dass dann Frauen da reingedrängt werden, wo sie gar keinen Bock drauf haben.

[0:23]Chef sein ist in Deutschland Männersache. Die traurige Wahrheit ist nämlich nur 10 % der Unternehmensvorstände sind bei uns weiblich. Brauchen wir also eine Frauenquote, um endlich auf die 50/50 zu kommen? Die Fronten bei 13 Fragen sind ziemlich klar. Die einen sind sehr dagegen und die anderen sind sehr dafür. Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt und um ehrlich zu sein, glaube ich, dass heute sehr hitzig diskutiert wird. Mein Ziel ist es natürlich am Ende beide Seiten wieder zum Kompromiss zu führen. Der erste Frage, die geht aber an euch. Was denkt ihr? Brauchen wir mehr Frauen an der Macht? Schreibt es mir in die Kommentare. Die erste Runde machen wir jetzt, es ist eine Positionierungsrunde, um erstmal eure Positionen festzustellen und da werde ich euch jetzt drei Fragen stellen. Die zweite Frage von 13 Fragen. Ist eine verbindliche 50/50 Frauenquote falsch? Wenn ihr sagt, ja, die ist falsch, dann geht ihr einen Schritt in Richtung gelbes Feld ins erste Kästchen und wenn ihr sagt nein, ins grüne Feld. Okay. Eine 50/50 Frauenquote ist wichtig und richtig, weil es ja der Idealzustand wäre, den wir hier in unserer Gesellschaft anstreben. Frauenquote führt nicht zu Gleichberechtigung. Sie ist ein Symbol politisches Strohfeuer, das niemals in der Lage sein wird, uns wirklich nachhaltig und dauerhaft zu helfen. Nächste Frage: Ist eine Frauenquote diskriminierend gegenüber Männern, weil sie den Frauen aufgrund ihres Geschlechts einen Vorteil verschafft?

[1:56]Eine Frauenquote ist diskriminierend gegenüber Männern, weil sie natürlich Frauen, die sagen wir mal gleich qualifiziert sind oder auch gleich viel leisten, die Möglichkeit geben, an den Männern vorbeizuziehen. Die Realität ist momentan, dass Männer unsere Welt regieren und sich dagegen zu stellen, ist meiner Meinung nach ein ein sich in den Weg stellen und ein Befürworten von sexistischen Machtstrukturen. Nächste Frage: Spaltet eine Frauenquote die Gesellschaft?

[2:24]Ich finde tendenziell sehr aktuell eigentlich unbemerkt eine Art Spaltung haben durch die de facto Männerquote, die es gibt durch das quasi Patriarchat und daher glaube ich, dass eine Frauenquote zu mehr Inklusion führen wird. Denen, die sagen, wir brauchen eine Frauenquote jetzt sofort, denen sage ich, das ist viel zu kurz gesprungen und es ist letztlich auch Augenwischerei, weil wir nicht mit ein paar Frauen mehr in Vorständen von Unternehmen das Problem insgesamt gelöst haben werden. Ich würde sagen, eure Positionen sind klar. Wenn ihr gerade zuschaut und euch denkt, ich hätte mich jetzt auch gerne auf diesem Feld positioniert, dann schreibt mir doch mal in die Kommentare, wo würdet ihr stehen? Ihr auf dem grünfeld oder auf dem gelben Feld? Es geht jetzt in die nächste Runde und ab jetzt versuche ich euch wieder zu mir hier ins Kompromissfeld zu bringen. Und jetzt bedeutet auch wieder Zustimmung, also ja, ein Schritt auf mich zu und wenn ihr nicht zustimmt, dann geht ihr logischerweise einen Schritt nach hinten. Ich fange mal bei euch an. Mit der Frauenquote laufen wir Gefahr, dass wir Frauen aufgrund ihres Geschlechts einen wirtschaftlichen Vorteil verschaffen. Aber Geschlecht ist natürlich nicht gleich Qualifikation, das wissen wir alle. Sollten wir Frauen nicht aufgrund ihrer Leistung befördern, anstatt durch eine Quote? Was sagt ihr?

[3:37]Ja, auf jeden Fall, aber da müssen wir erstmal hinkommen, für die diese Leistungen wahrzunehmen. Und das was ja jetzt auch schon passiert ist, ist, dass Männer ja in Positionen kommen, für die sie vermutlich auch nicht 120 % die besten Menschen sind und das ist ja auch in Ordnung. Lasst uns doch erstmal irgendwie so ein Common Ground schaffen, wo das überhaupt erstmal möglich ist. Louisa, was sagst du dazu? Ja, ich bin auch voll deiner Meinung, weil wir müssen ja erstmal dahinkommen, dass wir diese Chancengleichheit haben. Und abgesehen davon finde ich es immer so ein bisschen unnötig zu sagen, hey, vielleicht ist die Frau jetzt überhaupt nicht qualifiziert genug. Warum gehen wir denn immer gleich davon aus, dass eine Frau nicht qualifiziert ist? Vielleicht sollten wir da auch erstmal drüber nachdenken, unsere Gedanken da so ein bisschen noch mal zurecht zurücken, weil jeder und jede hat die Chance äh ja, qualifiziert zu sein dafür. Okay, dann fasse ich schon mal zusammen, ihr seid jetzt alle auch nicht so die mega mega Fans davon, aber ihr haltet es für einen gutes Mittel zum Zweck. Ja, voll. Okay. Die nächste Frage geht an euch. Nur jede fünfte Führungskraft in Deutschland ist weiblich. Am Beispiel Medizinstudium sehen wir aber der Frauenanteil liegt bei 70 %. Chefärztinnen gibt es aber nur knapp 10 %. Zeigt das nicht, dass wir genug qualifizierte Frauen haben und sie durch die Frauenquote an diese wichtigen Positionen heben müssen? Wenn ihr mir zustimmt, dann könnt ihr jetzt einen Schritt auf mich zugehen.

[4:53]Im ersten Teil der Frage. Klar, wir haben gute und viele qualifizierte Frauen, du hast das Beispiel Ärztinnen genannt. Aber der zweite Teil, dass die Frauenquote gerade bei den Ärztinnen, die dann alle in die Chefpositionen befördert, der ist nicht richtig, deswegen habe ich sozusagen meinen Fuß hier so halb in das Feld gestellt. Ähm, denn meine Freundin ist Ärztin und die hat die Möglichkeit äh Oberärztin zu werden, aber sie hat drei kleine Kinder und sie sagt, ihr könnt mich durch eine Quote ja nicht zwingen. Ich will auch meine Kinder noch sehen, dass heißt also, eine Quote würde ihr gar nicht helfen, sondern eher eine Möglichkeit auch in Teilzeit so eine Chefposition zu haben. Okay, aber die Quote würde ja niemand zwingen in diese Position zu kommen. Es geht ja eher darum, dass es dann mehr Frauen ermöglicht wird. Weil sie sind ja offensichtlich da. Sie sind da, aber viele von denen wünschen sich einfach bessere Rahmenbedingungen. Und ähm, die bekommen sie nicht durch eine Quote. Ja, aber glaubst du nicht, der Druck würde sich erhöhen und dann würden diese Rahmenbedingungen auch eher möglich gemacht werden? Deine Freundin würde vielleicht nicht gezwungen werden, aber die Kollegin von deiner Freundin würde vielleicht denken, okay, doch, jetzt ist meine Zeit. Also ich glaube, das Problem, was wir haben ist, dass wir davon ausgehen, dass wir irgendwelche Mechanismen am Werk sind, die dazu führen, dass wir Frauen systematisch unterdrückt werden und ihn nicht der Zugang zu diesen höheren Positionen gewährt wird.

[6:17]Und dass das Ganze dann mit einer Quote, die aus Männer Sicht überhaupt nicht zu rechtfertigen ist, dann irgendwie korrigiert werden soll. Aber ich glaube, wir müssen auch einfach mal zumindest den Gedanken zulassen, dass es eine freie Entscheidung ist, vieler Frauen, dass sie sagen, hey, mir ist persönlich es wichtig, eine Balance zu finden zwischen meinem Berufsleben und meinem Familienleben und dann möchte ich mich nicht, beispielsweise, in so ein Haifischbecken da oben hinbegeben mit 70 Stunden Woche, mir sind andere Dinge eben auch wichtig. Also denkst du Robin, dass Frauen gar nicht in die oberste Etage wollen? Zumindest nicht auf in breiter Masse. Ich glaube, einige Frauen wollen da ganz sicher hin und die kommen auch dahin. Und ich glaube auch, dass wenn Frauen sich dazu entscheiden, Karriere machen zu wollen, dass sie gerade zu protegiert werden. Also ich ich glaube einfach, wenn man sich einmal in der Vorstandsschaft in Deutschland umschaut, dann hat man eigentlich auf der einen Seite ein extremstes Diversitätsproblem, also ein homogenisiertes Problem und zwar, wenn man sich mal die Profile von den Vorständen anschaut, dann sind die in der Regel entweder heißen sie Michael oder Thomas, sind Anfang 50 und haben entweder Wirtschaftswissenschaftlichen Background oder den Ingenieurs Background. Und ich glaube, der Trend hat einfach gezeigt in der Praxis, dass diese Menschen eben eher dazu tendieren, Menschen mit ähnlichen Profil Background, Westdeutsch etc. ein einstellen. Und ich glaube, wenn man das Ganze jetzt überträgt auf das Recruiting von Frauen, dann sieht man einfach, da ist ein extremes systemisches Problem hier verankert. Das wird unterstellt, das wissen wir ja nicht, aber sag mal. Ich glaube, wir müssen noch mal kurz zu der Frage zurück, ist die Frauenquote denn überhaupt das effizienteste Mittel, was wir in der Hand haben, um dieses Problem der mangelnden Diversität überhaupt zu lösen? Und wenn man sich jetzt mal alle Entwürfe anguckt, die realistisch sind, dass man sie in den nächsten fünf bis zehn Jahren durchbekommt, dann betreffen alle diese Entwürfe so um die 90 bis 100 vielleicht 110 Unternehmen, das sind börsennotierte Unternehmen, die paritätisch mitbestimmt werden. Das ist alles, worüber wir reden und daran macht sich der ganze Streit fest. Der Staat hätte zig mal effizientere Möglichkeiten gesamtgesellschaftlich die Probleme anzugehen und die Frauenquote ist so ein so ein Mittel, was vielen Leuten Angst macht, auch einigen Leuten Hoffnung macht und beides ist überhaupt nicht berechtigt, weil sie am Ende nicht hält, was sie verspricht. Aber Kompromisse sind doch immer super. Also warum kann man denn nicht beides zusammen machen? Warum geht denn nicht eine Frauenquote, warum also eine Frauenquote, um sie einzuführen, um sie irgendwann wieder dann auch absetzen zu können und gleichzeitig andere Instrumente mit einzuführen? Weil die Erfahrung in der Vergangenheit gezeigt hat, dass sobald man irgendwas für Frauenförderung gemacht hat, dann erstmal gesagt wird bei allen weiteren Projekten, die viel sinnvoller wären, ja, wir haben ja jetzt schon eine Frauenquote eingeführt, jetzt müssen wir erstmal gucken, ob das überhaupt was bringt. Und wenn wir uns die Entwicklung der Vergangenheit angucken und das hochrechnen, wie sich die Vorstände entwickeln, dann geht man davon aus, dass wenn das Wachstum der Frauen gleich bleibt, wir in 22 Jahren eine 40/60 Verteilung hätten. Ich bin der Meinung, es lohnt sich auf diesem organische Wachstum sozusagen zu warten, weil das spiegelt dann auch tatsächlich ein Umdenken in den Unternehmen wieder und ist eben nicht nur der Gehorsam dem Staat gegenüber, weil man es halt muss. Maria, glaubst du, dass wir einfach nur ganz doll die Daumen drücken müssen und warten müssen und dann wird sich das Problem schon von alleine erledigen? Gar keinen Fall, weil das hat halt bisher auch nicht geklappt. Also ja, das hat jetzt geklappt, weil wir jetzt 30/70 oder sogar bisher mehr haben, es hat funktioniert, die hat tatsächlich diese Quote in Aufsichtsräten überhaupt erst einzuführen. Und come on, so wir reden da über 30/70, das ist immer noch voll low so. Ja, lass uns 40/60 machen und lass uns das zulassen. Jetzt hat die Erfahrung ja gezeigt, es läuft gut, also warum nicht weitergehen und da wo wir die Freiwilligkeit haben wollen, z.B. in den Vorständen klappt es eben nicht. Wo sind wir da bei 8, 9 % oder so, was ist das denn? Kann mir ja keiner erzählen, dass da niemand hin wollte. Ich ich stimme dir zu, das kann nicht sein, dass wir bei 8, 9 % äh Frauen in Vorständen bleiben, das ist peinlich, das geht gar nicht. Aber das Thema ist ja viel vielschichtiger, ne? Meine Sorge ist, dass man sozusagen aus der Politik macht man ein Gesetzquote Vorstände, Thema erledigt, Haken Check. Und das ist das schlimmste eigentlich, was den Frauen äh in der Frage der äh Chancengerechtigkeit eigentlich passieren kann, weil das Thema damit einem Gesetz abgehakt ist. Aber wie Ihnas ja schon sagte, es ist ja viel vielschichtiger.

[10:23]Es geht ja nicht nur um die Thomasse gegen sozusagen eine Kerstin, sondern es geht auch um den Thomas, der Westdeutsch ist und das sozusagen auch unterrepräsentiert Ostdeutsche sind. Es geht um Menschen mit Migrationshintergrund, die bei den Thomassen auch eigentlich keine Rolle spielen. Das heißt also, das ist ein viel tiefergehendes Thema und wer meint, wir machen mal eben so ein Quoten Gesetz, der täuscht sich in der Frage, dass damit jetzt sozusagen die Frauenfrage geklärt ist. Die Politik wird sich dann zurücklehnen und das finde ich schade.

[11:19]Ich glaube, ich glaube, ich muss noch mal versuchen, dieses Thema Quote in Frage zu stellen. Also, ich glaube Quoten lassen sich nur rechtfertigen, wenn wir hier ein Gesetz gegen, also ich verstehßt gegen das Grundgesetz irgendwie sehen oder unser Volk bedroht ist. Dann kann man eine Quote einführen und Quoten sind brandgefährlich, das wollte ich euch noch mal. Ich möchte, das ist noch wichtig, das möchte ich unbedingt zu Ende bringen, das ist mir ganz wichtig. Quoten sind brandgefährlich, warum? Weil Quoten immer mit Gruppenidentitäten einhergehen. Das heißt, wir spalten unsere Gesellschaft mit Männern und Frauen und diese Gruppenidentitäten kommen an die Spitze. Das Individuum wird herabgestuft, verschwindet dahinter. Es ist nicht mehr wichtig, wer du bist, sondern es ist nur noch wichtig, dass du Teil dieser Gruppenidentität bist. Und dann, zweiter Punkt dahinter, wenn dann diese Gruppen erstmal, ne, entstehen, dann betonen diese Gruppen, ja, innerhalb der Gesellschaft nicht mehr, sozusagen, hey, wir sind alle eins, sondern wir sind unterschiedlich, wir teilen uns. Es betont nicht mehr das Gemeinsame, nicht mehr das Vereinende, sondern das Trennende. Und letzter Punkt, sorry, dritter Punkt auch ganz wichtig, wenn diese Gruppen erstmal, wenn diese Gruppenidentitäten erstmal geschaffen wurden, dann ist es ganz leicht, Schuldzuweisung zu machen, zu defamieren, auszugrenzen. Und es ist kein Zufall, dass die größten Quotierer der Weltgeschichte Stalin, Mao und Hitler heißen. Okay, das ist jetzt ein bisschen überhöht, würde ich sagen. Ich möchte, ich möchte auch ganz kurz mal auf das Brand gefährlich zurückkommen, weil ich das gefährlich finde, das eigentlich äh in ein Topf mit der Frauenquote zu werfen. Und möchte ich noch mal fragen, hast du das Gefühl, dass seit 2015, wofür börsennotierte Unternehmen das in Aufsichtsräten eingeführt wurde und sich ja auch schon was getan hat, dass das jetzt, dass das brandgefährlich jetzt gerade für die Unternehmen geworden ist, weil ich finde, da das ich finde es heftig, dass du das du das dieses Wort benutzt. Nein, aber es ist die Eintrittsschwelle dazu, dass wir unsere Gesellschaft spalten in einzelne Gruppen. Ja, aber du hast ja das du hast gesagt, es ist ganz gefährlich. Also hatte hatte es bewiesen in dieser Zeit jetzt, dass das brandgefährlich war. Also ich ich glaube, da müssten wir mal uns genau angucken, was in diesen Unternehmen seitdem geschehen ist. Ich muss euch leider unterbrechen. Es hat sich ja auf jeden Fall schon ganz schön was bewegt. Wir haben jetzt Zeit für eine persönliche Runde, es geht darum eure persönliche Motivation, eure Geschichten kennenzulernen und zu verstehen, warum steht ihr da, wo ihr gerade steht und deswegen richte ich erstmal die Frage an euch. Welche Erfahrung habt ihr denn gemacht? Wurdet ihr schon mal aufgrund eures Geschlechts diskriminiert, dann schreibt es mir sehr gerne in die Kommentare. Louisa, du hast kürzlich mit einem Video und dem Hashtag ich will an die Bundesregierung appelliert, dass endlich eine verpflichtende Frauenquote in Unternehmen eingeführt wird. Warum reicht dann eine freiwillige Quote nicht aus? Ja, weil wir ja gemerkt haben, dass sich durch diese freiwillige Selbstverpflichtung einfach nichts geändert hat. Und wenn ich so daran denke, hey, wir haben Generationen, die noch nach uns kommen, ja? Und da sind also übrigens, wenn wir über die Frauenquote reden, hoffe ich, dass jedem der Begriff Patriarchat ein Begriff ist und sich du lachst, aber wenn aber also ich hoffe, du akzeptierst es auch, dass es immer noch der Fall ist, dass diese Strukturen einfach vorhanden sind. Und das gilt es ja, das aufzubrechen und ich möchte für meine Kinder und für alle Generationen, die danach kommen und besonders auch für Mädels, einfach ähm dieselben Chancen haben, wie die für Männer, nämlich, dass sie Vorbilder haben in höheren Positionen und sich denken, ja, das kann ich schaffen. Und genauso ging es allen Prominenten, die in diesem Video mitgemacht haben und das finde

[14:38]Deswegen finde ich das total wichtig und ja, stehe da auch total dahinter. Ihr könnt euch jetzt gerne dazu positionieren. Du hast dich schon bewegt.

[14:48]Also ich finde es auf jeden Fall wichtig, Rolemodels sind unheimlich wichtig. Ich kann mich aber nicht erinnern und glaube auch, es hat sich nicht so viel getan, seit ich in der Berufsfindungsphase war, dass man sich erstmal durchblättert, wer ist denn gerade im Vorstand von welchem Unternehmen und sagt, also das ist wirklich so ein Vorbild. Wir haben äh wir haben Frauen in Führungspositionen, wir haben Angela Merkel, wir haben Ursula von der Leyen, wir haben Christine Lagarde gehabt. Also das gibt ja schon im politischen Bereich oder in in Bereichen, die die auch sichtbar sind für Mädchen, gibt es ja schon solche Erfolgsmodelle und ich glaube, es ist auch unglaublich wertvoll, dass diese ähm äh diese Position gerade gegen den Widerstand ähm von einem Patriarchat errungen wurden. Das macht sie noch wertvoller, das macht es noch viel erstrebenswerter, das auch zu schaffen und ich weiß nicht, ob gerade dieser Vorbildcharakter so ein bisschen verloren geht, wenn man weiß, ja, okay, die hat die Position bekommen, weil irgendeine Frau mussten sie nehmen, also

[15:41]Nee, finde ich nicht, ich finde das ist Entschuldigung, eine Sache noch dazu. Ich ich find es total geil Quote oder ich find es geil eine Quotenfrau zu sein oder gut. Ja, nicht, weil ich dafür sorgen kann, dass eben gerade diese Mädels, bei denen du sagst, die gucken dann durch den Katalog, warte und die gucken ja nicht durch den Katalog heutzutage, sondern durch Instagram, LinkedIn und durch ganz viele Portale, wo ihnen tausende Beispiel und Möglichkeiten gezeigt werden, ist was ganz anderes als früher. Du wirst die ganze Zeit damit konfrontiert und ähm da finde ich es einfach sau wichtig, dass es diese Vorbilder gibt. Und Ich glaube, ich glaube, wir haben trotzdem, man kann doch nicht stolz darauf sein, wegen irgend so eines Gesetzes ist noch oben geschafft zu haben. Es muss sich Leistung durchsetzen. Es muss sich Leistung durchsetzen, da gibt's viele Männer, die auch an un an einem Regionalproports von irgendwelche aus irgendwelchen anderen Gründen, im Übrigen auch in Vorständen, ich war ja neun Jahre lang im Unternehmen tätig, nicht im Vorstand. Aber da gibt's so viele Gründe, warum man in einen Vorstand kommen. Kein Mann schämt sich dafür, dass er da reingekommen ist, weil er sozusagen, ich sag mal, der einzige dann war, den man gefunden hat, um Ostdeutschland zu integrieren. Eine Talentförderung und an Unternehmenskultur arbeiten, damit überhaupt welche da sind, die da mein Vorstand gehen können. Also auf jeden Fall. Und was hat denn eine Welt, die nur von Männern regiert wird für Auswirkungen für Frauen? Allein schon, also wenn jetzt eine Welt nur von Männern regiert wird, wo komme ich dann vor? Also wie kann wie wie wo ist mein Ansporn mich als Frau dann weiterzuentwickeln, wenn ich sehe, ich finde da überhaupt nicht statt und habe keine Chance und genauso in Vorständen finde ich es eigentlich total wichtig, dass es da Männer und Frauen gibt, weil es ja nun mal auch so ist, dass eine Frau vielleicht ganz anders Empathie nach außen ausstrahlt oder noch mal ganz andere Sachen denkt und davon profitieren dann alle in diesem Unternehmen und wahrscheinlich letztendlich dann auch die Diversity, die da stattfindet. Also deswegen Das ist zweiflich. Ich auch, da gibt es kein wissenschaftliche Evidenz für. Nein, es gibt ja Studien dazu, was sozusagen, wir wollen, also ich möchte gerne Vielfalt in Unternehmen, in der Politik, in der Verwaltung, in der Gesellschaft. Gelebte Vielfalt, die interessante Frage ist nur, welches Unternehmen schafft es sozusagen tatsächlich diese Vielfalt zu leben. Dazu gibt's Studien, die sagen, entscheidend ist doch die Unternehmenskultur. Da wo du dann im Umkehrschluss viele Frauen hast, die auch in Führungspositionen sind, die sind von ihrer Unternehmenskultur offen, die lassen anderes zu, verschiedene Sichtweisen zu. Und äh du kannst ein Stock konservatives Unternehmen haben, die setzen dann da drei Frauen mehr in Vorstand hin, sagen sie so, okay, machen wir das halt. Und gleichzeitig die Unternehmensatmosphäre sowas von nicht offen, da werden keine nachkommen, da werden die dann verhungern, die anders sind, sozusagen als die Norm im Unternehmen. Deswegen ist die Kultur ein entscheidender Faktor und das kriegst du nicht per Zwang hin. Robin, du bist sehr stark gegen die Frauenquote, das hast du ja schon klar gemacht. Du glaubst sogar, dass die Frauen schaden würden, warum? Ja, also nicht nur Frauen schadet sie, erstmal schadet sie natürlich auch erstmal den Männern, also wenn man dann annähernd gleichermaßen leistungsgleiche Menschen hätte, ja? Und das geht darum, innerhalb des Unternehmens sozusagen zu entscheiden, wer macht hier sozusagen den nächsten Schritt, dann darf das Geschlecht keine Rolle spielen, dann darf sich nur Leistung entsprechend diese Entscheidung einfließen lassen, ja? Das ist das Wichtigste und zweitens schadet sie auch den Frauen, weil das haben wir gerade schon so ein bisschen angedeutet hier mit Verhungern lassen in den oberen Positionen. Sie diskreditiert natürlich die Frauen, wenn da oben im Topmanagement Frauen reingeschossen werden, ja? Die plötzlich äh da sind, wegen der Quote. Ja, die haben den Quotentempel drauf, dann ist die da wegen der Quote, aber doch nicht, weil sie sich durch Leistung da oben hin qualifiziert hat. Wir dementsprechend nicht ernst genommen und wird wahrscheinlich da oben möglicherweise auch verhungern. Nee, auf keinen Fall. Ihr habt euch alle nach hinten bewegt, warum? Du hast geschafft, dass alle auf dem Feld sich nach hinten bewegen. Weil das so klingt, als gäbe es keine Qualifikation, wenn danach gefragt wird und das stimmt einfach nicht. Und das Gefühl, das vermittelt wird, ist, dass Frauen äh dann gezwungen werden zu etwas, was sie nicht wollen, nichts belegt das. So, momentan sind die Ergebnisse gut gewesen bei den Aufsichtsräten, lass uns das bitte weiter fortführen, um dann auch die Strukturen in den Unternehmen, den Druck im Unternehmen zu erhöhen. Es gibt nichts, was mir beweisen würde, dass da keine Qualifikation ist und dass ich das Frauen, äh dass dann Frauen da rein gedrängt werden, wo sie gar keinen Bock drauf haben. Was ich vermisse bei der Quotendiskussion ist, man macht sich eigentlich nicht die Mühe, die Reformen einzufordern, die in der Unternehmens, aber auch in der Politikwelt, in der Verwaltungswelt dringend erforderlich sind. Und nochmal, der Staat muss da vorangehen, der muss in der Verwaltung sagen, wo gibt's eigentlich im in einem Bundesministerium, wo mal an vorderster Front irgendwie Jobsharing gemacht wird, wo sich zwei die Positionen teilen. Es ist ein verkrustetes Denken, dass man in Teilzeit oder wenn man sich flexibler die Zeit einteilen muss, nicht äh für Karriere gemacht ist und das ist in allen Bereichen so krass, da muss man ansetzen. Äh ich stimme dir auch zu, dass wenn wir die Frauenquote einführen, dass dann nicht damit alles erledigt sein kann, aber ich finde es ein enormen Fortschritt, dass ähm Politiker wie Olaf Scholz oder ein Markus Söder für eine Frauenquote sind, weil das auch immer noch, ja, du lachst wieder, aber das hat auch was mit dem Thema Feminismus zu tun und ich find es halt ein bisschen schade, dass du eigentlich die ganze Zeit nur lachst, weil ich das Gefühl habe, du weißt gar nicht, wie es manchmal für Frauen eigentlich heutzutage immer noch ist, sich durchboxen zu müssen. Dein Verhalten spiegelt sich in den ganzen ähm in den ganzen Panels, in denen ich sitze, oft nur mit Männern, total wieder. Die nehme ich nicht für voll mit meiner Meinung. Aber im Punkt Söder, das glaube ich erst, wenn die CSU und die Union das im Wahlprogramm hat. Das ist Wahlkampf. Das wissen wir alle. Das Söder und Olaf Scholz dafür sind, ist doch schon der erste Schritt um um um ganz ganz vorsichtig zu werden, weil einer Frauenquote, die die zustimmt, die will ich nicht sehen, wie effizient die ist. Und das ist wirklich damit ist der Wahlkampf eröffnet, aber die Gleichberechtigung bestimmt. Robin, warum ist dir denn dieses Thema so wichtig? Hast du so dolle Angst, dass die Frauenquote dich in deinem Alltag oder in deiner Karriere einschränkt? Nein, ich glaube tatsächlich, dass es ein Anschlag auf unsere Freiheit ist und das ist ein Schaden. Auf die Freiheit der Männer. Also auf die Freiheit. Nein, es ist ein Anschlag auf uns unsere alle Freiheit, glaube ich tatsächlich, ja. Ich glaube, dass dieses ganze Thema am wirklichen Problem vorbeigeht. Ich glaube diese mit dieser Frauenquote geht's um Macht und es geht nicht um die Frauen. Wenn es wichtig um die Frauen ginge, dann müssten wir uns mal den fundamentalen Unterschied zwischen Männern und Frauen ansehen. Und das ist nun mal der Unterschied, dass Frauen Kinder bekommen. Männer nicht. Ja und Frauen in diesem Punkt einfach benachteiligt werden dadurch und wir müssen eigentlich viel mehr dafür investieren, dass Frauen in der Lage werden, das irgendwie durch Teilzeitmodelle, bessere Kitaversorgung und so weiter irgendwie zu harmonisieren, anstatt einfach eine Quote von oben herabzusetzen. Ich bin entsetzt. Ma Nein, ein Teil ist entsetzt. Aber das heißt, müssten wir dann nicht eigentlich nach vorne laufen, wenn Ich weiß nicht, ich bin gerade irgendwie ich muss da jetzt mal drauf reagieren, das geht so gar nicht. Also Vereinbarkeit von Familie und Beruf gehen ja nicht nur die Frauen was an, ne? Das ist ja eine Sache von Männern und Frauen, ne? Würde ich auch nicht widersprechen. Würde ich auch nicht widersprechen. Dann müssen wir erstmal zum Punkt hinkommen, dass es viel selbstverständlicher wird, dass auch Männer Elternzeit nehmen und das ist doch das Thema. Wir haben immer noch Hürden, die es anscheinend und auch statistisch belegt, Frauen in den Weg stellt, diesen Weg zu gehen. Jetzt ist die interessante Frage, wie kriegen wir diese Hürden weg und welche sind das? Auf dem grünen Feld ist es die Quote, wir sind uns eigentlich anders, es sind eigentlich einig, das sind auch andere Themen, aber sozusagen, dass jetzt so zu reduzieren. Männer und Frauen sind halt unterschiedlich, da bin ich sehr sehr skeptisch. Ich muss ganz kurz unterbrechen, tut mir leid, ich glaube, ich glaube, euer euer Punkt ist klar geworden. Maria, ich möchte gerne zu dir kommen, weil du bist nämlich Gründer. Du bist Unternehmer im Startup Bereich und ihr achtet sehr darauf, viele Frauen einzustellen. Was sind denn da deine Erfahrungen mit dem Bewerberinnen?

[23:59]Ja, was ich eigentlich total spannend finde, sozusagen ist das Bewerbungsverfahren, ja? Und Top Sinfonieorchester in in USA haben einfach ein Quotenproblem gehabt, ne, und haben 5 % Frauenanteil gehabt. Und dann haben die ein Experiment gestartet, dann haben plötzlich die das Vorspielen hinter verschlossenen Vorhängen gemacht und plötzlich ist sozusagen die Frauenquote nach oben gegangen, ja? Und und da daran sieht man, glaube ich, so ein bisschen, dass wir einfach doch irgendwie unterliegend einfach ein systemisches Problem haben und ich glaube, da ist keine vor geschützt, sondern da haben alle gewisse Rollenmodelle sozusagen auch im Kopf. Und ich erlebe z.B. auch in der Realität tendenziell, ne, wenn Mann in Bewerbungsgespräch kommt, der hat ein viel großen Redeanteil, der erzählt viel mehr, ist viel mehr im Verkaufsmodus, während Frauen tendenziell eher so ein bisschen defensiver sozusagen kommunizieren und gerade für Führungspositionen muss man halt wirklich aufpassen, dass einem nicht irgendein potenzielles Talent eigentlich entgeht, weil man denkt, ah, der hat sich jetzt aber besser verkauft, während vielleicht der Mann vielleicht eher mittelmäßiger war und die Frau gar nicht sich richtig verkaufen konnte oder es vielleicht nicht so etabliert ist, ja, im Rollenverständnis. An die Frauen unter euch, wie geht es euch? Habt ihr manchmal das Gefühl, dass euer Selbstwertgefühl oder Selbstbewusstsein in Bewerbungsgesprächen fehlt und genau das euch daran hindert, erfolgreich zu werden oder in wichtige Position zu kommen? Färere Bewerbungsgespräche stimmt ihr dazu und geht einen Schritt auf Ihnas zu? Grundsätzlich auf jeden Fall, aber auch damit ist es nicht getan, weil es liegt nicht nur am es liegt nicht nur an der Unternehmensseite, dass Frauen sich im Bewerbungsgespräch anders präsentieren.

[25:30]Das sind vielschichtige Ursachen, die in der Familie schon beginnen und die in der Erziehung beginnen, wie gehen Lehrer mit einem Kind um und so weiter und so fort. Das sind verschiedene Sachen. Das Netzwerk ist so wichtig, dass sich Frauen zusammentun und wirklich mal rangehen, wie führen wir denn Bewerbungsgespräche, wie wie wie treten wir denn auch in diesen Verkaufsmodus? Weil es nützt uns nämlich nichts, wenn das nicht erfolgt ist und dann sind im Vorstand auf einmal Frauen, die, die vielleicht die schlimmsten Ängste von den Männern, die da sitzen, bestätigen, weil sie durch dieses durch dieses äh Netzwerk gar nicht durchgegangen sind, was Männer ja alles im Hintergrund haben, was man ja gar nicht sieht. Ja und ich glaube, wir müssen erstmal da uns ein bisschen was von der von den Seilschaften der Männer abgucken. Meine Angst ist da, dass wir die Maskulin Attribute idealisieren und sagen, ja, macht mal und klar Netzwerke cool so, aber dann heißt auch, ja, mach mal, unterbrecht mal oder sitz mal breitbeinig irgendwie in dem Büro, damit die genug Leute zuhören. Meine Angst ist, wenn man auf die Freiwilligkeit dann setzt und es geht ja, glaube ich, so ein bisschen in die Richtung, ne, dass wir dann so tun, als müssten die, die vom System benachteiligt wurden sind, sich bitte selber erheben, so ja, macht mal, ihr könnt doch, warum macht ihr es nicht? So und das reicht mir nicht so ganz. Okay, ihr seid gerade schon sehr lösungsfreudig, deswegen will ich einfach die nächste Runde einläuten und zwar die Lösungsrunde. Ich habe jetzt drei Vorschläge für euch, drei Kompromissvorschläge und ich bin mal gespannt, wie ihr die findet. 11. Frage von 13 Fragen. Können wir uns alle darauf einigen, dass wir eigentlich keinen Bock auf die Frauenquote haben, aber sie brauchen, um überhaupt mal was zu ändern? Ihr habt euch nach vorne bewegt, ihr schwankt so, ja? Ich glaube, der Zweck heilig nicht die Mitte, ja? 12. Frage von 13 Fragen. Können wir uns darauf einigen, dass jedes Unternehmen, dass eine Frauenquote von 50 % in den Führungsetagen nicht erreicht oder nicht erreichen will, eine Ausgleichszahlung machen muss und mit diesen Geldern würden wir dann andere Gleichstellungsmaßnahmen im Bund finanzieren. Also ich finde, man muss immer noch klar sagen, hey, das ist private Wirtschaft, da hat der Staat nichts rumzufummeln. Wir finanzieren diesen Staat mit diesen Steuergeldern, der soll uns da nicht reinfuschen. z.B. auch finde, also dieses 50/50 Quote ist je nach Branche und nach äh nach Unternehmen auch überhaupt nicht das, das ist widerspiegelt, wie das Unternehmen aufgebaut ist. Also ist halt einfach bei Tech Unternehmen oder bei Informatikunternehmen wäre es würde es überhaupt nicht die Lebenswirklichkeit im Unternehmen widerspiegeln, also von daher. Und gerade da wird häufig vergessen, dass ja voll oft in z.B. besonders Aufsichtsräten, äh aber auch in Führungspositionen ganz die Menschen sind, die das dann selber studieren mussten oder die eben gerade im Beruf vorher ausgeführt haben, sondern z.B. Juristen und Juristen und davon gibt's total viele, besonders, wenn man sich international umschaut und das würde sich total lohnen, da mal ein bisschen den Blick bitte äh weiter zu ziehen. Also ich glaube, gerade wenn es um Informatik geht oder so, ich aber die auch selbst im Tech Tech Unternehmen, ähm ich glaube, ja, es gibt zu wenig ähm sage ich mal Ingenieuring Nachwuchs quasi. Aber ich glaube, gerade für die Führungspositionen, da glaube ich, dass es einfach äh gleich auf ist, da gibt es genauso gute qualifizierte Frauen, die eine Führungsposition sozusagen ähm besetzen können an der an der Stelle. Eine halbe Schritt.

[28:35]Das ist ja das, da können wir auf jeden Fall. Es muss auf jeden Fall Strafzahlungen geben, sage ich mal, wenn wenn nicht eingehalten wird und diese Strafzahlung sollten vielleicht in die Etablierung von Kontrast Stereotypen investiert werden, so dass gerade so in der Sozialisierung gerade von von von jungen Kindern tendenziell eben auch mehr Feuerwehrfrauen sozusagen gibt und ähm Präsidentinnen und Krankenpfleger, das wäre mein Wunsch, mit Blick, äh was ich so tagtäglich mit meinen eigenen Kindern erleben. Stimmmt ihr dazu? Ja.

[29:03]Dann aber dann haben wir jetzt zumindest einen Alternativen Lösungsvorschlag, das finde ich cool, das ist neu, das gab's noch nie bei 13 Fragen. Ich glaube, was ich jetzt festgestellt habe, wenn man die Frauenquote wirklich als ein Element ganz ganz vielen Maßnahmen nimmt, was nur, was nur ein Aspekt ist und es dann so vielen Menschen so wichtig ist, dann wäre es tatsächlich was, womit ich äh leben könnte, ja? Ähm solange eben alles zusammen passiert, so und ich glaube, das ist äh was, was ich jetzt vorher nicht gedacht hätte, dass ich mit dieser Position jetzt rausgehe aus dem Gespräch.

[29:41]Ich fühle mich gerade wohl, weil es total ein super Gefühl ist, an ganz verschiedenen Standpunkten zu starten und dann aber in der Mitte zu enden.

[30:00]Ich kann aber auch nicht ignorieren, dass ein Gespräch mit z.B. von so einem Diskussionsteilnehmer wie Robin mich emotional machen und mich auch aufregen und zwischendurch mich irgendwie zu äh ganz wildem Gesichtskirmes äh bringen, weil es schon hart ist in manchen Situationen unterbrochen zu werden oder eben von Männern gesagt zu bekommen, wie Frauen sich im Arbeitsumfeld fühlen, so damit, damit äh muss ich noch ein bisschen, habe ich noch ein bisschen mit zu tun.

[30:49]als Mann gegen die Frauenquote zu sein, stimmt man ja immer so unter Generalverdacht, man hätte so irgendwie was gegen die Frauen sozusagen und möchte sie irgendwie so an den Karren pinkeln, überhaupt nicht. Also ich bin großer Fan von Frauen auch in Unternehmen, möchte ich noch mal ganz deutlich sagen, aber ich finde es äh völlig unmöglich, wenn man sagt, dass irgendein äh eine Person aufgrund ihres Geschlechts Karriere machen soll oder nicht. Das darf kein Kriterium sein. In der Wirtschaft muss ich Leistung auszahlen, äh und nichts anderes. Ich fand es super interessant zu sehen, dass hier die unterschiedlichsten Meinungen stattgefunden haben, aber sie auch ausgehalten wurden und man halt miteinander sprechen konnte und das finde ich ganz ganz wichtig für alle Bereiche, in dem wir leben, dass man sowas schafft. Ich nehme noch mal mit ähm, dass es schon durchaus sein kann, dass die Quote eine gewisse Anstoßfunktion hat. Mehr Diversität macht mehr Spaß im Arbeitsalltag, neue Perspektiven, unterschiedliche Perspektiven. Es ist einfach ähm, glaube ich, eine, eine Bereicherung. Also, ich glaube, man sollte da überhaupt gar keinen Fall irgendwie irgendwie Angst haben. Was ich heute mal wieder sehr cool fand, ist, dass sich gezeigt hat, dass die zwei Fronten, die ja wirklich beide sehr stark waren und auch sehr vehement am Anfang gegeneinander argumentiert haben, sich dann doch in vielen Dingen sehr einig waren, nur eine Frauenquote halt noch nicht, also in der Umsetzung. Deswegen würde mich total interessieren, habt ihr vielleicht noch eine alternative Lösung, einen Kompromiss, dann schreibt es sehr gerne in die Kommentare und schreibt mir auch mal, welche Argumente euch heute überzeugt haben. Ich hoffe natürlich sehr, die Folge hat euch gefallen und falls ja, dann würden wir uns sehr freuen, wenn ihr den Kanal abonniert. Hier oben findet ihr ein weiteres Video von 13 Fragen und hier unten gibt's ein weiteres Video zum Thema.

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