[0:00]So viel ist VW an der Börse wert, so viel Mercedes-Benz und das ist der Börsenwert von Tesla. Tesla ist eines der wertvollsten Unternehmen der Welt. Es hat die Autoindustrie revolutioniert. Es hat seinen CEO Elon Musk zum reichsten Menschen der Welt gemacht. Aber nun steckt es augenscheinlich in der Krise. Die Verkaufszahlen brechen ein, angekündigte Modelle erscheinen mit enormer Verzögerung oder gar nicht. Die Konkurrenz holt dann an allen Ecken und Enden auf. Und Musk scheint in letzter Zeit vor allem mit anderen Dingen beschäftigt zu sein. Was ist passiert? In diesem Video schauen wir uns an, was Tesla überhaupt so erfolgreich gemacht hat. Warum der Konzern so viel wert ist und warum viele an dieser Bewertung zweifeln. Und wir stellen uns die Frage, wie es jetzt mit dem wohl unkonventionellsten Autobauer aller Zeiten weitergeht.
[1:11]2006 Ein junger Dot-com-Millionär veröffentlicht eine Art Manifest. Das Dokument nennt er The Secret Tesla Motors Master Plan just between you and me. Elon Musk hat sich bereits 2004 bei Tesla Motors eingekauft. Damals ein kleines unbekanntes Startup mit großen Visionen, aber mit ordentlich Geldnot. Musk investiert über 6 Millionen US-Dollar und sichert sich den Vorsitz im Aufsichtsrat. Sein Plan für das Unternehmen enthält vier Schritte. Und ganz unten steht: Sag's keinem. Musk will nichts weniger als die Automobilbranche revolutionieren, weg von Öl und Benzin, um die sich zuspitzende Klimakrise einzudämmen. Das Einzige, was zählt, ist die Welt zu verbessern. Für unsere Firma bedeutet das: So viele E-Autos bauen, bis alle Autos elektrisch sind. Bis dahin werden wir nicht aufhören. Das hier ist der Anfang vom Anfang. E-Autos für alle, das halten 2006 viele für Wahnsinn. Der E-Auto-Markt existiert quasi nicht. Dabei ist die Idee von batteriebetriebenen Autos eigentlich uralt. 1908 fährt Clara Ford mit einem E-Auto durch Detroit, lautlos und ohne stinkende Abgase. Das Elektroauto ist sehr beliebt, besonders bei Frauen. Der Bleiaaku ist ausreichend für die Stadt. Die Art von Autoantrieb ist zu dieser Zeit noch durchmischt. 40 % sind Dampfbetrieben, 38 % fahren mit einem elektrischen Motor, 22 % verbrennen Benzin. Allerdings haben E-Autos entscheidende Probleme. Bleiaakkus sind schwer, die Ladezeiten sind lang und die Reichweite begrenzt, ein echtes Problem für lange Strecken. Claras Ehemann Henry entwickelt zur selben Zeit dann das Model T. Es ist billig, durch die Fließbandproduktion massentauglich und läuft mit einem Benzinmotor. Der Siegeszug des Verbrenners beginnt. Fortschrittliche Veränderungen, die einen neuen Standard im Niedrigpreisbereich setzen. Lernen Sie den BMW 316i kennen. Andere Antriebsarten liegen bald weit abgeschlagen zurück. Traditionelle Autobauer wie Volkswagen haben in den 70ern zwar zum Beispiel Konzept E-Autos entwickelt, aber nie wirklich kommerziell verfolgt. Bis in die 1990er hat sich bei E-Autos die maximale Reichweite kaum verbessert. Die Batterien sind immer noch auf Blei oder Nickel angewiesen, das Ladenetz ist mau. Doch dann will die kalifornische Umweltbehörde 1990 den grünen Wandel anstoßen. Mit einem Gesetz. In acht Jahren müssen mindestens 2 % der Autos keine Abgase ausstoßen. Bis 2003 sollen es sogar 10 % Zero Emission Vehicle sein. Autobauer General Motors stellt 1996 entsprechend sein Elektrofahrzeug vor. Der EV1 stößt auf großes Interesse, und schnell stehen über 5000 Interessenten auf der Warteliste. Probefahrer zeigen sich vom EV1 begeistert. Und schnell stehen über 5000 Interessenten auf der Warteliste. Wer sich für den EV1 angemeldet hat, musste super lange Wartezeiten in Kauf nehmen. Ähnlich langwierig kann es werden, wenn man heutzutage in einer Bankfiliale ein Konto eröffnen möchte. Beratungstermin, Bonitätsprüfung, allerhand Papierkram. Und dann auch noch Kontoführungsgebühren in Höhe von durchschnittlich 120 € pro Jahr. All das geht einfacher, schneller und günstiger mit Revolut. In der App kannst du in nur wenigen Minuten ein Online-Konto eröffnen. Und mit diesem QR-Code bekommst du auch noch 20 € Willkommensbonus. Revolut ist die meist heruntergeladene Finanz-App Europas. Und weltweit nutzen sie schon über 65 Millionen Menschen. In der App verknüpfst du all deine Konten, lädst blitzschnell Geld drauf und bezahlst jederzeit mit deinem Handy oder dieser stylischen Metallkarte. Und das Beste, das Konto ist kostenlos. Im Ausland kannst du gebührenfrei Geld abheben oder zu einem fairen Wechselkurs umtauschen. Bei jeder Zahlung sammelst du Revolut Points, Bonuspunkte, die du zum Beispiel bei Amazon oder Airbnb gegen Guthaben einlösen kannst. Mit diesem QR-Code oder diesem Link kannst du Revolut ganz einfach und kostenlos testen. Und obendrein 20 € Willkommensbonus sichern. Der EV1 war also ziemlich beliebt. Doch die Ölindustrie lobbyiert kräftig gegen das Fahrzeug. Augenscheinlich mit Erfolg. Die Bush-Regierung subventioniert große SUVs und klagt zusammen mit den Autoherstellern gegen Kaliforniens Gesetz. 2003 wird es gekippt. GM lehnt letztlich alle Kaufangebote ab und lässt die 1117 gebauten EV1 Modelle verschrotten. Offiziell, weil der Autobauer die Ersatzteilproduktion nicht garantieren könne. Kritiker werfen GM jedoch vor, dass der Konzern das eigene E-Auto aus Profitgründen bewusst scheitern lassen habe. Ihre These: Solange die E-Mobilität nicht als marktreif gilt, kann das lukrative Kerngeschäft mit Verbrennern weiterlaufen. Und jetzt will Musk mit Tesla alles auf den Kopf stellen. Seit der Gründung von Chrysler im Jahr 1925 konnte sich kein neuer US-Autobauer dauerhaft etablieren. Die Branche ist kostenintensiv. Player müssen sich mit zähen Bürokratiiprozessen und enormen Produktionsabläufen rumschlagen. Im Juli 2006 beginnt Tesla mit Phase 1 und präsentiert einen Sportwagen, den Roadster. Das weltweit erste elektrische Serienfahrzeug, das mit einem revolutionären Batteriesystem über 350 km Reichweite erreichen soll. Denn Tesla CTO J.B. Straubel hat tatsächlich eine Lösung für das uralte Problem mit der Batteriekapazität gefunden. Lithium-Ionen-Zellen. Diese Batterieart wurde bis zu dem Zeitpunkt eigentlich nur für kleine Geräte wie Laptops oder Handys verwendet. Sie ist der Grundstein für den Erfolg des Roadsters, und diese Technik wird für die E-Auto-Branche wegweisend sein. 2008 kommt der Roadster auf den Markt und macht ordentlich Welle. Ein schnelles, reichweitenstarkes E-Auto, das nicht nur emissionsfrei ist, sondern auch schick aussieht. Ein neues Spielzeug für superreiche wie George Clooney oder Arnold Schwarzenegger, aber in umweltbewusst. Und hinter dem strahlenden Erfolg: Der Entwicklungsprozess war mühsamer als gedacht. Die geplanten Kosten von 25 Millionen Dollar sind auf 140 Millionen explodiert. Tesla verbrennt zu dieser Zeit ca. 4 Millionen Dollar im Monat. Immer wieder wurden beim Bau Mängel entdeckt. Dadurch kam der Roadster zwei Jahre später als angekündigt auf den Markt, und auch die Produktion läuft schleppend. Zusätzlich schüttelt die Finanzkrise die Autobranche durch. Etablierte Player wie GM oder Chrysler melden Insolvenz an und müssen durch staatliche Hilfen gerettet werden. Stellen Sie sich vor, Sie versuchen, Kapital für ein Elektroauto-Startup zu beschaffen, während GM gerade bankrott geht. Die Leute waren empört, dass ich überhaupt gefragt habe. Musk sucht händeringend nach Investoren, weil ihm das eigene Kapital ausgeht. Er steckt sein letztes Vermögen in Tesla, um die Firma vor dem Untergang zu bewahren. Er übernimmt den CEO-Posten, kürzt Tesla radikal zusammen und entlässt fast ein Viertel der Belegschaft. Aber er treibt bis Heiligabend 2008 tatsächlich insgesamt über 60 Millionen Dollar für die Rettung des Unternehmens zusammen. Gleichzeitig gibt es erste Zweifel, ob man Musks Worten trauen kann. In seinem Masterplan von 2006 stellt er sich als Co-Founder und CEO von Tesla Motors vor. Dabei war er zu diesem Zeitpunkt weder Co-Founder noch CEO von Tesla. Der eigentliche Gründer und CEO ist damals Martin Eberhard, der hat Tesla 2003 zusammen mit Marc Tarpenning gegründet. Musk und die anderen Vorstandsmitglieder haben Eberhard 2007 rausgeschmissen. Zwei Jahre später verklagt Eberhard Musk wegen Verleumdung und Bezeichnung als Co-Founder. Später einigen sie sich außergerichtlich. Dass Elon Musk sich heute Co-Founder nennt, hat er sich erkauft. Doch der Erfolg des Roadsters lässt Musk und Tesla extrem gut dastehen. Er kann den ersten Schritt seines Plans abhaken. Tesla kann ein E-Auto bauen, das technisch mit den Verbrennern der Konkurrenz mithalten kann. Und so geht es in Phase 2. Im März 2009 kündigt Elon Musk sein bezahlbares Auto an, das Tesla Model S. Es hat das Potenzial, den Automarkt zu erschüttern. Der Haken: Bisher existieren nur Prototypen. Es gibt weder geeignete Fabriken noch genügend Fachkräfte für die Serienproduktion. Doch allein das Versprechen vom Model S reicht. Im Juni 2009 sichert sich Musk einen Deal mit Obamas Regierung. Tesla bekommt einen staatlichen Kredit in Höhe von 465 Millionen Dollar zur Förderung alternativer Antriebstechnik. Dringend benötigtes Geld für den Aufbau der Produktionsanlagen. Zur gleichen Zeit investiert Daimler 50 Millionen Dollar und hält in der Folge 9,1 % der Anteile des Unternehmens. Ein Jahr später steigt auch Toyota ein. Beide Autogiganten setzen in ausgewählten E-Modellen auf die revolutionäre Technologie des Startups. Als Teil des Deals überlässt Toyota Tesla eine hochmoderne Autofabrik für einen Schnäppchenpreis. Mit dem Deal folgt dann eine Ankündigung von Tesla. Im Juni soll die Firma an die Börse gehen. Ein hochriskanter Move. Tesla wirft überhaupt keinen Profit ab, im Gegenteil. Bisher hat das Unternehmen 290 Millionen Dollar Minus gemacht. Und überhaupt erst grob 1000 Autos gebaut. Wie beginnt man mit der Massenproduktion eines Elektrofahrzeugs? Man möchte diese Aktie nicht besitzen. Man möchte sie nicht leasen. Verdammt, man will nicht einmal, man sollte das verdammte Ding nicht einmal leihen. Tesla ist die erste US-Autofirma seit Ford, die an die Börse geht, seit 1956. Große Verluste an der Wall Street heute, während wir berichten, und das gilt auch für alle US-Aktien, die man sich vorstellen kann, außer eine. Der Börsengang erweist sich als Geniestreich. Tesla ist am Ende des ersten Börsentags mit einem Schlag rund 2,2 Milliarden Dollar wert. Elon Musk, der bei Investoren um Geld betteln musste, der immer wieder am Rand der Pleite stand, hält jetzt Aktienanteile im Wert von 650 Millionen Dollar. Und so beginnt eine der verrücktesten Börsengeschichten aller Zeiten.
[12:23]2013 steht Tesla dennoch erneut vor dem finanziellen Abgrund. Der Konzern verbrennt weiterhin Geld ohne Ende, die Produktion des Model S stockt. Im März 2013 verhandelt Musk ein Angebot mit Larry Page. Das ist der Gründer und damalige CEO von Google. 6 Milliarden Dollar für eine Übernahme von Tesla. Musk steht kurz davor, den Deal mit Page einzugehen, als sich während der Verhandlungen unerwartet die Produktionsprobleme lösen. Die Serienherstellung läuft, das Model S erobert den Markt. Phase 2 abgehakt. Musk sagt den Deal mit Google ab. Und Tesla kann im Mai 2013 sogar den Staatskredit der Obama-Regierung zurückzahlen, neun Jahre früher als geplant. Daimler verkauft im Oktober 2014 seine letzten Aktienanteile für 780 Millionen US-Dollar. Wahnsinnig viel Gewinn. Dennoch eine Entscheidung, die der Konzern wohl bitter bereuen wird. 2018. Phase 3 ist in vollem Gange. Das Unternehmen hat bereits extrem viel erreicht. Es produziert funktionierende E-Autos, es ist Technologieführer. Es zwingt traditionelle Autobauer dazu, E-Mobilität ernst zu nehmen. Mittlerweile ist schon ein weiteres Modell erschienen, Model X, ein SUV. Auch der kommt zwei Jahre verspätet. Und es gab einen tödlichen Crash aufgrund des Autopilot-Features. Außerdem ist er ziemlich teuer, wieder kein Wagen für die Massen. Und so ist Tesla weiterhin einfach nicht rentabel. Zu diesem Zeitpunkt macht der Konzern laut einer Berechnung von Bloomberg mehr als 440.000 US-Dollar Minus pro Stunde. Er ist laut Musk nur wenige Monate vom Bankrott entfernt. Mit dem Model 3 steht und fällt die Zukunft Teslas. Es ist der letzte Hebel, um Gewinne zu generieren, und eigentlich ist auch Licht am Horizont. Über 400.000 Kunden haben das Model 3 vorbestellt. Aber bisher läuft die Produktion schleppend. Tesla wollte bis Ende 2017 5000 Autos pro Woche produzieren. Dieses Ziel musste man ein halbes Jahr verschoben werden. Also zieht Musk in das Herz seiner Produktion ein, um das Überleben seiner Firma zu sichern. Ich schlafe auf dem Sofa da vorne. Er will die Mitarbeiter vor Ort motivieren. In diesen Zeiten entstehen rund um Teslas Aktie zwei Lager. Für diese Lager stehen bei uns die hypothetischen Personen Kyle und Liss. Kyle ist Anfang 30. Er hat vor ein paar Jahren gelesen, wie Teslas Model S zum Ultimate Car of the Year gekrönt wurde. Das Model X ist eins der Top 10 Tech Cars. Tesla ist für Kyle nicht nur ein Autobauer. Tesla ist der Inbegriff von Fortschritt und ein wichtiger Schritt in Richtung Weltrettung. Und Musk, der ist ein Real-Life Tony Stark und ein Meme Lord mit witzigem Twitter Grind. Ein Visionär unserer Zeit, vielleicht sogar ein Universalgenie. Deshalb steckt Kyle viel Geld in Tesla Aktien, einen Großteil seines Ersparten. Am Aktienmarkt derart auf ein Pferd zu setzen ist hochriskant. Was Finanzfluss wohl dazu sagen würde. Liss hingegen ist skeptisch. Mit Elon Musk verbindet sie vor allem eins: ganz schön viele gebrochene Versprechen. Ein Tesla-Auto wird wahrscheinlich nächstes Jahr zu 90 % eine Autopilot-Funktion haben. Wir sind wahrscheinlich einen Monat davon entfernt. Wir liegen immer noch im Zeitplan, weniger als zwei Jahre entfernt. Vielleicht zum Ende des Jahres. Dieses Jahr. Es sieht sehr danach aus, dass es nächstes Jahr sein wird. Wir werden es dieses Jahr schaffen, nicht später als nächstes Jahr, in 2026. Features werden einfach ewig in die Zukunft geschoben, wie das voll autonome Fahren. Kunden haben dafür schon vor Jahren 15.000 Dollar gezahlt, doch bisher gibt es nur einzelne Fahrassistenzfunktionen. Und als Musk 2016 ein Video veröffentlicht, wie ein Tesla scheinbar voll autonom im Verkehr fährt, da verschweigt er, dass das Auto ohne menschliches Eingreifen in eine Absperrung gefahren wäre, und über eine rote Ampel. Und es gibt noch etliche weitere solcher Anekdoten. Liss zweifelt deswegen an Tesla, genau wie andere Shortseller. Shortseller wetten quasi gegen Aktien. In diesem Fall vereinfacht erklärt: Liss leht sich eine Tesla Aktie für 5 € plus Leihgebühr und verkauft sie sofort für 5 € weiter. Sie muss die Aktie irgendwann zurückgeben. Die Hoffnung ist, dass sie sie zu dem Zeitpunkt aber nur noch für 2,50 € einkaufen muss. Dann würde sie fast 2,50 € Gewinn machen, abzüglich der Leihgebühr. Liss und viele ihrer Kollegen sehen in der Aktie eine Blase. Tesla ist zu diesem Zeitpunkt die am meisten geshortete Aktie der Geschichte. Alles hängt am Model 3. Ehrlich gesagt, wir werden in der Produktionshölle landen. Willkommen, willkommen. Musk liegt wieder auf dem Sofa im Konferenzraum. Er tweetet: Ich schlafe wieder in der Fabrik. Das Autogeschäft ist die Hölle. Und was für eine. Elon, ich muss sagen, das ist noch nicht mal ein gemütliches Sofa. Nein, es ist schrecklich. Kein gutes Sofa. Man kann nie wirklich sagen, ob Elon Musk ein Genie oder eher ein bisschen verrückt ist. Es hat nicht so gut funktioniert, sie haben Qualitätsprobleme, Produktivitätsprobleme. Sie können kein Personal heranziehen, um einen Teil der Automatisierung zurückzunehmen. Deshalb haben sie unter diesen Zelten eine komplett neue Produktionslinie aufgebaut, um wieder auf 5000 Autos pro Woche zu kommen. 12 Stunden Schichten. Sicherheitsstandards werden missachtet, angeblich auch, weil Musk die Farbe Gelb nicht mag. Die Verletzungsrate schießt in die Höhe. Laut Medienberichten vermeiden es die Mitarbeiter in dieser Zeit, sich krank zu melden, weil sonst die Kündigung winkt. Es gibt keine Gewerkschaft, Löhne sind unterdurchschnittlich. Und es war buchstäblich so, dass vier von uns die Arbeit von sechs Leuten gemacht haben, nonstop einen Marathon laufen. Ich bin völlig ausgebrannt. Jeder von uns ist völlig am Ende. Und Musk flippt laut Aussagen von Mitarbeitenden regelmäßig aus, wenn irgendwas schiefläuft. Er hat die Shortseller im Nacken. Sein Unternehmen schlittert mit jedem weiteren Tag weiter auf die Insolvenz zu. Fans wie Kyle glauben trotzdem an Tesla. Sie glauben an ihn. Mr. Elon Musk.
[18:46]Und am Ende klappt das. Im Juni 2018 rollt das Model 3 in hoher Stückzahl vom Band. Die Massenproduktion läuft. Die Stückpreise liegen zwischen 45.000 und 65.000 Dollar statt den versprochenen 35.000. Damit ist es weniger bezahlbar für die breite Masse als erhofft. Trotzdem tritt der Wagen seinen globalen Siegeszug an. Das Unternehmen schreibt 2018 endlich schwarze Zahlen. Schritt 3 ist abgehakt. Aus dem Nischenhersteller wird ein echter Global Player, der zu der Zeit technologisch als quasi unangefochten gilt. Der Erfolg Teslas und Musks verschwimmen, bis sie eins werden. Tesla ist in vielerlei Hinsicht Musk, und der Wert der Aktie koppelt sich an das Mitteilungsbedürfnis und die Gedanken des Chefs. Im Mai 2020 tweetet Musk das hier: Tesla stock price is too high in my opinion. Seiner Ansicht nach sei der Aktienwert Teslas zu hoch. Der Tweet zerstört 14 Milliarden Dollar Börsenwert an einem einzelnen Handelstag. Trotzdem ist Tesla nur zwei Monate später an der Börse mehr wert als VW, Daimler, Audi und BMW zusammen. Dabei macht Tesla eine verschwindend geringe Menge des globalen Automarktes aus. Während die Firma knapp 500.000 Autos im Jahr produziert, baut allein VW knapp 9 Millionen. Tesla hat aber noch weitere Einnahmequellen als nur den Autoverkauf. In einigen US-Bundesstaaten gibt es ein System von Emissionszertifikaten, das Autobauer verpflichtet, bestimmte Umweltstandards einzuhalten. Wer diese Standards sozusagen übererfüllt, kann Zertifikate verdienen. Wer sie unterschreitet, muss Zertifikate kaufen, um die Defizite auszugleichen. Tesla produziert ausschließlich E-Autos, die keine Emissionen ausstoßen. Dadurch hat der Konzern regelmäßig einen Überschuss an Zertifikaten und kann sie gewinnbringend an andere Hersteller verkaufen. Ein lukrativer Nebenverdienst, der Tesla Jahr für Jahr hunderte Millionen einspielt. Tesla sehen viele nicht als klassischen Autobauer. Der Aktienwert trägt sich nicht durch den tatsächlichen Umsatz, sondern durch das Image der grünen Zukunft. Die Vision von Elon Musk. Der Wert der Aktie entkoppelt sich von realen Kennzahlen. Schauen wir uns zum Beispiel eine Zahl an, auf die Star Investor Warren Buffett schwört: Das Kurs-Gewinn-Verhältnis, kurz KGV. Das KGV berechnet sich ganz einfach. Der Aktienkurs wird durch den Gewinn pro Aktie geteilt. Teslas KGV liegt Ende 2020 bei 1127. Andere Autohersteller kommen auf weniger als 2 % davon, und selbst die Tech Giganten haben deutlich niedrigere Werte. Aber was bedeutet das genau? Teslas Aktienkurs ist 1127 mal so hoch wie der jährliche Gewinn pro Aktie. Vereinfacht gesagt heißt das: Theoretisch hätte jeder Anleger damals 1127 Jahre warten müssen, bis er seinen Kaufpreis zurückbekommt. Wenn man davon ausgeht, dass Teslas Gewinne gleich bleiben. Die Anleger gehen also davon aus, dass Tesla seine Gewinne in den nächsten Jahren drastisch steigern kann, und zwar mehr als die größten erfolgreichsten Tech-Konzerne. Während Teslas Aktie nun ein Eigenleben führt, verlieren Shortseller wie Liss, die auf Teslas Untergang gewettet haben, enorme Summen. Laut Berechnungen eines Experten wären Daimlers damalige letzten Anteile 2020 7,3 Milliarden Dollar wert gewesen. Ende 2020 wird die Tesla Aktie in den prestigeträchtigen S&P 500 Index aufgenommen, ein Index, an dem sich Fondsmanager orientieren. Parallel löst Musk Teslas PR-Team in den USA auf. Tesla wird der erste Autobauer, der nicht mehr mit der Presse spricht. Im Gegensatz zu anderen Firmen verzichtet Tesla schon seit Jahren auf klassische Werbung. Informationen zum Konzern kommen nun vorrangig von Musk selbst. Im Oktober 2021 ist Tesla über eine Billion Dollar wert. Mehr als die Autogiganten Toyota, VW, Daimler, Ford und GM zusammen. Die Firma macht Musk immer reicher als der reichste Mann der Welt wahrgenommen zu werden, aber das Geld scheint ihn gar nicht zu interessieren. Nun, ich denke, Putin ist deutlich reicher als ich. Das denken Sie wirklich? Ja. Ich meine, ich kann nicht einfach Länder überfallen oder so etwas. Ich glaube, es gibt dieses alte Zitat. Ich glaube, es stammt von Crassus, dass man nicht wirklich reich ist, wenn man sich keine eigene Legion leisten kann. Was ihn wirklich reizt, ist Macht.
[23:46]Es lief mittlerweile einige Jahre ziemlich rund für den Autobauer. Zumindest auf dem Papier verzeichnet Tesla Rekordumsätze. Doch der Vorsprung des Konzerns bröckelt. Tesla verliert den Titel des größten Elektroautobauers an den chinesischen Newcomer BYD. Längst gilt Tesla nicht mehr als alleiniger Technologieführer. Die Flotte ist veraltet. Seit dem Model Y im Jahr 2020 hat Tesla kein neues Fahrzeug mehr auf den Markt gebracht. Also bis auf den Cybertruck. Naja, vielleicht war das ein bisschen zu doll. Während die Konkurrenz neue Modelle auf den Markt bringt, hält Musk nicht, was er versprochen hat. Und vom dritten Punkt seines Masterplans hat sich Musk laut Insidern wohl erstmal verabschiedet. Aber Musk scheint sich zu der Zeit auch um wichtigere Dinge zu kümmern. Zum Beispiel, wer die USA als Nächstes regieren soll. Wir fühlen uns geehrt, ihn heute hier zu haben. Komm her! Jetzt du, Elon! Hallo zusammen. Im Oktober 2024 taucht Elon Musk neben dem Präsidentschaftskandidaten Donald Trump auf und wirbt bei einer Rally für ihn. Wir ihr sehen könnt, bin ich nicht nur MAGA, sondern Dark MAGA. Der Besitzer von Tesla, SpaceX, Twitter bzw. X, The Boring Company, Neuralink und XAI mischt nun offenbar in der Politik mit. Wir halten seinen Sprung in die Politik an dieser Stelle kurz. In unserem Podcast Unfassbar haben wir seinen Wandel vom schillernden Tech-Milliardär zum Dark MAGA Anhänger mit kruden Verschwörungstheorien und rechtsextremen Takes ausführlich behandelt. Hört da unbedingt mal rein. Link ist in der Beschreibung. Zunächst scheint Musks Einmischung in die Politik Teslas Probleme in den Hintergrund zu rücken. Nachdem im November 2024 klar wird, dass Donald Trump wieder ins Weiße Haus einzieht, schießt der Wert der Tesla-Aktie auf ein Allzeithoch.
[25:39]Tesla ist kurzzeitig 1,2 Billionen Dollar schwer und baut Elon Musks Position als reichster Mensch der Welt weiter aus. Gut 45 % seines Vermögens stammen direkt aus den Tesla-Aktien. Doch Musk tritt mit der Zeit immer radikaler auf. Und das geht nicht spurlos an Tesla vorbei. Brandanschlag auf Tesla. Schieß den Elon auf den Mond, das ist Raumfahrt, die sich lohnt. Elon Musk ist ein Nazi.
[26:06]Politisch liberale Kunden schrecken zunehmend davor zurück, einen Tesla zu kaufen. Vor allem in wichtigen Absatzmärkten wie Europa und Kalifornien lassen sich die Autos kaum an den Mann oder die Frau bringen. Selbst Rabatte helfen nicht. Elon Musks Image, das Tesla mit zum Erfolg verholfen hat, wird der Firma nun zum Verhängnis. Schon 2023 hat eine Gruppe von Hauptinvestoren einen offenen Brief verfasst. Ihnen gehören über 1,5 Milliarden Dollar an Tesla Aktien. Und sie fordern: Der Aufsichtsrat müsse sicherstellen, dass der CEO sich angemessen auf Tesla konzentriert. Musks Führungsstil gefährdet die Zukunft des Unternehmens. Mehrere Vorstandsmitglieder haben seit Anfang 2025 Tesla-Aktien im Wert von über 100 Millionen Dollar verkauft. Selbst Elons Bruder Kimbal. Nach dem Allzeithoch im Dezember folgt der Absturz an der Börse. Bis April verliert der Autobauer rund 600 Milliarden Dollar an Marktwert, ein Absturz um fast 50 %. Laut einem Bericht der Financial Times haben Shortseller dadurch rund 16 Milliarden Dollar verdient. Viele US-Konzerne sind in diesem Zeitraum an der Börse abgestürzt. Tesla trifft es aber besonders hart. Selten zuvor hat die Autoindustrie einen so dramatischen Wertverlust erlebt. Und für Analysten ist klar, was Teslas starken Markenwert zerstört hat: Elon Musk. Der mächtigste Mann der Welt versucht Tesla unter die Arme zu greifen. Trump inszeniert eine augenscheinliche PR-Aktion vor dem Weißen Haus. Weißt du, Elon, mir gefällt nicht, was dir passiert und Tesla ist ein großartiges Unternehmen. Während Musk sich offenbar immer weniger um Teslas Tagesgeschäft kümmert, übernimmt er eine neue Aufgabe. Er wird inoffizieller Chef der neuen US-Behörde Doge. Er soll künftig sämtliche staatliche Ausgaben radikal zusammenstreichen, die nicht in Trumps Agenda passen. Das ist die Kettensäge der Bürokratie. Im Mai berichten Insider dem Wall Street Journal, dass sich der Tesla Aufsichtsrat nach einem neuen CEO umschauen. Der Aufsichtsrat selbst und Elon Musk dementieren diese Info. Im selben Monat zieht sich Musk zurück, von Dodge. Das ist nicht das Ende von Dodge, sondern der Anfang. Meine Zeit als Sonderbediensteter der Regierung musste enden, sie war zeitlich begrenzt. 134 Tage, glaube ich, und in ein paar Tagen ist sie vorbei. Es soll sein Exit aus Washington sein. Musk wolle sich wieder mehr auf seine Unternehmen konzentrieren. In den nächsten Wochen kommt es zum Zerwürfnis zwischen Trump und Musk. Ich bin von Elon sehr enttäuscht. Ich habe ihm sehr geholfen. Und anstatt seines Abgangs aus der Politik, gründet Elon Musk eine neue Partei. Im Juli verabschiedet Trump ein neues Dekret. Die Regierung streicht einen bisherigen Bonus von 7500 Dollar für den Kauf eines Elektroautos, und sie streicht die Strafzahlungen für Autobauer, die vorgeschriebene Emissionsziele nicht einhalten. Ende September treten die neuen Regeln in Kraft. Allein aufgrund dieser zwei Änderungen prognostizieren Analysten, könnte Tesla die Hälfte seines Gewinns einbüßen. Trotz aller Skandale und Probleme ist Tesla an der Börse nach wie vor extrem hoch bewertet. Seit 2019 hat sich der Aktienkurs fast ver20facht, der Unternehmenswert ist sogar noch stärker gestiegen. Daimlers ursprüngliche Beteiligung an Tesla über 50 Millionen Dollar wäre heute rund 90 Milliarden schwer. Das ist fast doppelt so viel wie der heutige Börsenwert von Mercedes. Derzeit ist Tesla an der Börse mehr wert als die elf nächst größten Autohersteller zusammen. Tesla inszeniert sich gerne als Technologiekonzern. Die wirtschaftlichen Kennzahlen sprechen jedoch eine andere Sprache. Über zwei Drittel des Gewinns stammen weiterhin aus dem Autogeschäft. Im Vergleich mit echten Tech-Riesen wirkt die Bewertung noch überzogener. Gemessen am Gewinn ist Tesla noch immer deutlich höher bewertet als Apple, Nvidia und Co. Man könnte also schlussfolgern, dass die Aktie maßlos überbewertet ist, sollte Tesla nur ein erfolgreicher Autokonzern und Technologieführer bleiben. Um die hohe Bewertung langfristig aufrecht zu erhalten, muss Musk den Anlegern also zwangsläufig die nächste große Revolution verkaufen. Denn wie sonst sollen die Gewinne in den nächsten Jahren astronomisch wachsen? Wenn Sie Tesla als Automobilhersteller bewerten, dann ist das der falsche Ansatz. Wer nicht glaubt, dass Tesla das Problem der Autonomie lösen wird, sollte nicht in das Unternehmen investieren. Aber wir werden es schaffen, und wir tun es.
[30:57]Kyle ist im Urlaub. Nach einem langen Tag voller Sightseeing will er zurück zum Hotel.
[31:04]Wenige Minuten später hält ein weißes Auto am Straßenrand. Auf dem Dach befindet sich Technik, viel Technik. Er schnallt sich an und tippt auf Start. Doch der Fahrersitz ist leer. Das Auto fährt komplett autonom. Während der Fahrt sieht Kyle weitere fahrerlose Taxis, alle gehören zu Waymo, einer Tochterfirma von Alphabet, dem Giganten hinter Google. Auch Kyles Fahrzeug ist eins davon. In den USA ist autonomes Fahren längst Realität. Monatlich gibt es rund 1 Million Fahrten mit Waymo Taxis und das in gleich mehreren Großstädten. Teslas Robotaxis spielen hier allerdings nicht mit. Dabei hat Musk schon 2019 versprochen, dass Tesla im nächsten Jahr autonome Robotaxis anbieten wird. 6 Jahre später folgte das nächste Versprechen. Im Juni 2025 sollen die ersten Robotaxis Testfahrten in Texas starten. Und diesmal passiert es wirklich. Rund 20 Model Y rollen aktuell autonom durch Austin. Allerdings sitzt noch ein Sicherheitsfahrer auf dem Beifahrersitz und es hakt an vielen Stellen.
[32:27]Bereits nach einem Tag hat die Verkehrsbehörde eine Untersuchung gegen Tesla eingeleitet. Trotz des holprigen Starts will Tesla sein Robotaxi Business drastisch vergrößern. Doch Stand August fehlen dafür noch die nötigen Genehmigungen. Und wieder kann man etwas Interessantes beobachten. Google kann mit Waymos Vorsprung kaum an der Börse punkten. Bei Tesla dagegen hat allein die Ankündigung der Testversuche gereicht, damit die Aktie kurzfristig um 9 % nach oben ging. Denn Elon Musk verspricht natürlich nicht weniger als die nächste große Revolution. Jeder Tesla weltweit soll per Software Update zum Robotaxi werden können. Die Besitzer sollen so passiv Geld verdienen können, während sie schlafen oder arbeiten. Waymo ist dagegen ein klassischer Taxi Service. Dafür setzen sie auf teure Lasersensoren. Tesla verlässt sich ausschließlich auf Kameras und KI. Das soll günstiger und besser skalierbar sein. Geht Musks Wette auf, könnte Tesla die Branche erneut revolutionieren. Doch viele Experten zweifeln daran, ob das Geschäftsmodell wirklich umsetzbar ist, vor allem, weil das System ohne Lasersysteme fehleranfälliger ist. Besonders bei Regen, Schnee oder Dunkelheit. Zudem ist es fraglich, ob Robotaxis überhaupt auf genügend Interesse stoßen würden. Und dann bleibt die Frage, wie viele Tesla Besitzer würden ihr eigenes Auto wirklich als öffentliches Taxi freigeben? Wer kümmert sich um die Reinigung, Wartung und den Kundendienst? Dazu drängen neben Waymo auch Baidu, Mercedes, Uber und Amazon auf den Markt. Ob sich Tesla durchsetzen kann, bleibt offen. Die Technologie befindet sich noch in der Anfangsphase. Der Wettlauf um die autonome Zukunft hat gerade erst begonnen. Wir behandeln das alles ausführlich in unserer Unfassbar-Folge zu dem Thema. Hört gerne rein. Bei Teslas zweitem angeblichen Zukunftsprodukt, legt Musk noch eine Schippe drauf. Optimus wird das größte Produkt aller Zeiten bei weitem. Nichts wird auch nur annähernd in dessen Nähe gelangen. Der Optimus ist ein humanoider Roboter, der Alltagsaufgaben wie Staubsaugen, Putzen oder Müll rausbringen übernehmen soll. Musk behauptet, der Optimus könnte Teslas Börsenwert auf 25 Billionen Dollar katapultieren. Bis Ende 2025 sollen 5000 davon produziert werden. Bis 2030 sogar 1 Million.
[35:01]Doch derzeit hat der Optimus laut Insiderberichten vor allem mit technischen Problemen zu kämpfen. Er überhitzt schnell, der Akku hält nicht lange und das hapert bei der Feinmotorik. Im Juni ist der Programmleiter zurückgetreten. Offiziell aus privaten Gründen. Die Produktion wurde vorerst gestoppt. Stand August hat Tesla laut Insidern höchstens 1000 Roboter gebaut. Und bei einer Veranstaltung im Oktober 2024 hat Tesla Optimus Roboter präsentiert, die heimlich von Menschen ferngesteuert wurden. Experten zweifeln, ob es für humanoide Roboter überhaupt genügend Nachfrage gibt. Für industrielle Produktion seien sie nicht geeignet. Für den Alltag schlicht zu teuer und ineffizient. Und der Wettbewerb im Robotik Markt ist noch härter als beim autonomen Fahren. Viele Experten sagen, was der Optimus heute kann, können andere schon lange und teils sogar besser. Bislang sind das alles nur Versprechen. Und wie wir wissen, Meine Vorhersagen haben eine ziemlich gute Erfolgsbilanz. Naja, wir sind immer noch in der Zeit. Nächstes Jahr. Vielleicht schaffen Elon und Tesla ja wirklich die nächste große Revolution, nur eben mit Verzögerung. Und solange nur genug Leute an seine Versprechen glauben, wird die Tesla Aktie vielleicht niemals einstürzen. Was ist der widerstandsfähigste Parasit? Eine Idee. Hat sich eine Idee einmal im Gehirn festgesetzt, ist es fast unmöglich, sie wieder loszuwerden.



