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Der wahre Grund, warum du dich selbst nicht magst

Biyon

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[0:09]Wenn ich dich bitten würde, alle Menschen aufzuzählen, die du über alles liebst, wie lange würde es brauchen, dass du dich selbst nennst?
[0:09]Oder wenn ich dich bitten würde, alle Menschen aufzuzählen, die immer hinter dir stehen, würdest du dich selbst nennen?
[0:30]Und ich möchte dir sagen, dass du dich nach dieser Folge mehr mögen wirst, versprochen.
[0:30]Du kannst ja mal gucken, vielleicht äh auf von der Skala von 1 bis 10, wie sehr du dich magst.
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[0:00]Wann hast du dir das letzte Mal gesagt, wie sehr du dich magst?

[0:09]Wenn ich dich bitten würde, alle Menschen aufzuzählen, die du über alles liebst, wie lange würde es brauchen, dass du dich selbst nennst? Oder wenn ich dich bitten würde, alle Menschen aufzuzählen, die immer hinter dir stehen, würdest du dich selbst nennen?

[0:30]Die meisten Menschen würden es nicht machen. Die meisten Menschen würden nicht an sich selbst denken, wenn sie an Menschen denken, die sie über alles lieben oder die meisten Menschen würden auch nicht äh an Mensch oder an sich selbst denken, bei Menschen, die immer hinter ihnen stehen, aber du kannst dir vorstellen und deswegen bist du ja auch hier, dass das so wichtig ist für unser Leben, hinter uns zu stehen, uns zu mögen. Und ich möchte dir sagen, dass du dich nach dieser Folge mehr mögen wirst, versprochen. Herzlich willkommen bei einer neuen Folge von Schokolade. für die Seele. Oh, das war ein Remix, ja? Remix. Ähm ja, ich weißt du, es ist ja auch egal. Du kannst ja mal gucken, vielleicht äh auf von der Skala von 1 bis 10, wie sehr du dich magst. Die meisten Menschen sind wahrscheinlich irgendwo im Durchschnitt zwischen 5 und 6. Viele Menschen mögen sich überhaupt nicht. Und lass uns heute mal schauen, warum das so sein könnte. Das ist ja auch wichtig zu wissen, warum das so ist, weil wenn du weißt, warum das so ist, hast du ein Bewusstsein dafür und das ist der erste Schritt für die Veränderung. Das heißt ein Bewusstsein zu haben, warum oder was stimmt da nicht genau, was könnte ich verändern, warum mag ich mich nicht so, wie ich eigentlich könnte? Und dann lass uns überlegen, wie wir in diese Liebe hineinkommen, denn sich selbst zu mögen ist jetzt so der Oberbegriff vielleicht heute, aber worum es eigentlich geht ist ja Selbstakzeptanz, Selbstliebe. Und damit einher geht natürlich auch Selbstvertrauen, also sich selbst vertrauen. Bei anderen Menschen klappt das immer sehr sehr gut, ne? Also, es gibt ja das Vertrauen und das Selbstvertrauen. Vertrauen anderen Menschen vertrauen. Ja, ich kann Menschen vertrauen. Ich kenne viele, ich habe super Leute um mich herum, ja, ich vertraue den blind. Selbstvertrauen, sich selbst vertrauen, manchmal, hm. Akzeptanz, ja, ich akzeptiere dich. Selbstakzeptanz. Boa. Liebe, ich liebe dich. Ich habe so tolle Menschen, ich liebe dich. Selbstliebe. Warum ist das so? Wir sind unser größter Kritiker. Und das liegt vor allem daran, dass wir also ist nicht an vielen Gründen, ja, aber vor allem daran, dass wir sehr sehr häufig unsere eigenen Schwächen sehen, dass wir unsere sogenannten Fehler sehen. Wenn du jetzt hier z.B. diesen Podcast hier siehst oder hörst, dann denkst du dir so, ach hier, guck mal, der Bion da sitzt er da hier vor dem Mikro und macht und erzählt und so toll, ne? Oder du denkst an deinen Nachbarn, ja, ach da hier äh immer toll gestylt, ja, also bei mir nicht, weil im Dorf ist keiner toll gestylt. Ähm geh in die Stadt, ja, alle irgendwie gekleidet, riechen gut, ja. Wir gucken den Menschen an und denken uns so, boah, guck mal, nur ich habe diese Gefühle in mir, ja? Nur ich stehe mit diesen Gefühlen auf, nur ich gehe mit diesen Gefühlen schlafen, aber weißt du was? Jeder hat diese Kämpfe. Jeder hat diese Sorgen, jeder hat diese Herausforderungen. Jeder zweifelt mal an sich. Jeder hat Angst vor gewissen Dingen, die in der Zukunft kommen könnten und jeder hat auch mal Lust in die Vergangenheit zu reisen, um etwas zu verändern vielleicht oder bereut etwas, was passiert ist. Das trifft auf jeden zu, nur bei uns selbst, da spüren wir das. Das heißt, also du du stehst mit deinen Gefühlen auf, du gehst mit deinen Gefühlen schlafen und deswegen zweifeln wir häufig an uns selbst. Ich habe gerade gesagt, wir fokussieren uns ganz häufig auf die Dinge, die wir nicht mögen an uns, ja? Wenn ich einen Pickel habe, Gott sei Dank, ist immer weniger. Ähm und auch die Hautausschläge sind besser geworden, ja? Da bin ich sehr froh drum. Darm Sanierung, hat es geholfen, dass du ganz kurz am Rande. Auf jeden Fall, wenn du einen, wenn ich einen Pickel hatte, dann schaut man so häufig auf diesen Pickel, ne? Du denkst dir nicht 99,999 % der Haut sind Pickelfrei. Du siehst diesen einen Pickel. Wenn 100 Leute dich loben und einer kritisiert dich, du siehst diese eine Kritik. Das heißt, wir dürfen unseren Fokus wieder verändern auf die Dinge, die schön sind, die gut sind, die gut gelaufen sind. Und das ist Trainingssache, ja? Ich kenne das selbst, ne, wenn man irgendwie auf Events himmel oder so ich habe meine meine meine Show z.B. dort und dann sehe ich diese eine Kritik vielleicht unter hunderten, die lobende Worte haben. Und dann lese ich diese Kritik immer und immer wieder und denke mir so, Mensch, warum wieso? Wie kann doch nicht sein? Ja? Und da muss ich mich selbst oder da darf ich mich selbst daran erinnern, etwas zu verändern. Ja, richte den Fokus auf das, was gut läuft, weil bei dir in deinem Leben, da läuft so vieles auch gut. Es gibt so viele Dinge, auf die du stolz sein kannst. Ja, du hast so tolle Sachen bereits geschafft in der Vergangenheit und du wirst so viele tolle Sachen schaffen in der Zukunft. Du bist gut so, wie du bist. Aber ganz häufig schauen wir auf genau die Dinge, die wir nicht mögen an uns. Und dann fangen wir an zu vergleichen, weil andere haben das ja anscheinend, andere sind ja schon da, wo wir hin möchten, anderen fällt es leicht, andere sind schon viel weiter als wir und wir denken uns so, ah, mit mir stimmt irgendwas nicht. Guck mal, allein jetzt in den letzten paar Minuten haben wir schon ein paar Dinge besprochen, die dazu führen, dass wir uns nicht mögen. Wir schauen auf unsere Schwächen, wir fokussieren uns auf unsere Schwächen und wir vergleichen uns. Alles Punkte, die dazu führen würden oder werden oder geführt haben, dass wir uns nicht so mögen, dass du dich nicht so magst, wie es eigentlich ging. Versprich dir selbst, dich nicht zu vergleichen. Und es ist ein Vergleich, ein Versprechen, dass wir immer und immer wieder wiederholen dürfen für uns, weil es so nahe liegt, sich zu vergleichen. Weißt du, du machst das Handy auf und dann siehst du sofort die Menschen an tollen Orten. Du siehst die Menschen am Strahlen, ja? Du siehst Menschen äh Bilder, Fotos, ne? Wunderschön, glänzend, Hochglanzfotos, ja? Du siehst äh äh Erfolg, in welcher Hinsicht auch immer, privat, beruflich, ja? Und dann denkst du dir so, hm. Vergleiche machen unglücklich, immer. Vergleiche dich nicht, denn du bist unvergleichlich. Vergleiche machen unglücklich, denn du bist unvergleichlich und ich meinte auch gerade eben, dass wir es immer wieder wiederholen dürfen, weil natürlich die Versuchung immer wieder da ist. Jeden Tag aufs Neue ist die Versuchung da, sich zu vergleichen, nach links, nach rechts zu schauen und dann geht's los, dieser Denkprozess. Du musst dich erwischen. Erwische dich, wie du dich gerade vergleichst. Das klingt vielleicht ein bisschen schizophren, ja? Aber manchmal merke ich das und und dann denke ich mir dann sage ich mir selbst, warte mal, hey, hör mal auf, dich zu vergleichen. Was machst du denn schon wieder? In dem Moment, wo ich etwas sehe und dann fängt fängt es da oben an, ja, aber guck mal und du bist erst da und du bist noch nicht so weit und du bist nicht so schlau und du bist nicht so. Und dann musst du dich erwischen, ja? Wenn du es laut aussprechen würdest, deine Gedanken in dem Moment und ich wäre neben dir, dann würde ich ja auch sagen, hey, Stopp mal. Ja, wenn ich meine Gedanken laut aussprechen würde und du wärst neben mir, dann würdest du auch sagen, hey Bion, was was machst du denn da? Was erzählst du denn da eigentlich? Guck mal auf die Dinge, auf die du stolz sein kannst, guck mal auf deinen Weg, ja? Guck nicht nach links und rechts. Das bringt dich in Straucheln. Ich habe letztens ein Video gesehen von von Bolt, ja, dem dem schnellsten Menschen, den es wahrscheinlich äh jemals gab. Ähm Bolt hat ja irgendwie, weiß nicht, wie viel Goldmedaillen gewonnen, ja, und äh Weltrekorde aufgestellt und so weiter. Diese Leute, die da vorne das Rennen gewinnen beim 100 m Sprint, das sind die, er z.B., die schauen nicht nach links und rechts. Die gucken nicht nach links, wo ist der zweite, wo ist der dritte, die schauen nur auf ihren Weg, ja, die schauen nur auf ihren Weg. Und das gibt den auch diese Kraft, das gibt den auch dieses Momentum, das gibt den auch diese Power, diese Dynamik. Denn wenn du nach links und rechts schaust, während du dich nach vorne bewegst, wirst du automatisch langsamer und du kommst ins Straucheln, ja? Du wirst deinen Weg so ein bisschen verlassen, ist ja klar, weil da, wo dein Blick hingeht, dahin bewegt sie ja auch dein Körper, ne? Dahin, wo unsere Gedanken hingehen, dahin bewegt sie auch alles, unsere Energie. Und deswegen ist es so wichtig, sich nicht zu vergleichen, immer wieder sich daran zu erinnern. Warte mal. Erstens ist das, was wir sehen und was wir gezeigt bekommen, eh nicht die, meistens nicht die Realität, ja? So, wenn wenn äh wenn Leute sich streiten oder so, dann machen die kein, kein Foto, kein Selfie und sagen, guck mal, wir haben uns gestritten, ja?

[9:20]Die machen nur Selfies, wenn sie irgendwie vorm schönen Essen sitzen, am schönen Sonnenunter am so schönen Sonnenuntergang äh irgendwo, wo es wo sie gut aussehen, wo es ihnen gut geht, wo sie in Frieden miteinander sind. Ja, ein ein Pärchen äh macht kein Foto, wenn sie sich streiten, ne? So, das war ein geiler Streit, das muss ich kurz mal festhalten hier. Machen wir nicht, ne? Das heißt, wir sehen immer das schöne Leben, bearbeitet, ja, perfekt dargestellt, mit Musik untermalt. Und dann denken wir so, wow, wow, mein Leben. Aber das ist das Leben, das ist nicht das Leben, das hier, das ist das Leben, wenn du rausgehst, das ist das Leben. Das muss Spaß machen, nicht das präsentieren von irgendwelchen Dingen. Und ich weiß und ich darf auch darüber sprechen, weil ich das auch kenne. Ich ich vergleiche mich sehr sehr wenig, ja? Nichtsdestotrotz passiert es manchmal, ja, und ich ich merke es manchmal gar nicht, wie es dann oben losgeht, dieses so, warum ich nicht und warum. Aber ich bin jemand, der es sehr schnell bemerkt und das kannst du trainieren, dass du dich sehr schnell erwischt dabei und dass du einfach sagst, hey, warte mal, ich bleib bei mir. Wo ist meine Aufmerksamkeit und wo sollte sie sein? Habe ich heute noch gemacht, diesen beiden Fragen, habe ich mir heute noch gestellt und diese beiden Fragen werden dir helfen in diesen Momenten. Wo ist meine Aufmerksamkeit und wo sollte sie sein? Ach, sie ist ja schon wieder irgendwo in der Zukunft. Ach, sie ist ja bei anderen Menschen. Ach, sie ist ja gerade bei irgendeinem Fehler, anscheinend scheinbaren Fehler von mir. Ach, sie ist ja irgendwie in der Vergangenheit. Ach, und wo sollte sie sein? Genau im Hier und Jetzt. Meine ganze Energie sollte gerade hier sein und sollte für dich da sein. Meine ganze Liebe sollte jetzt hier gebündelt werden und für dich da sein. Das ist der Zweck gerade. Das ist gerade mein größter Lebenszweck, alles zu geben für dich. Einfach hier zu sein, präsent zu sein. Ich darf nicht daran denken, was gleich passiert oder nachher oder morgen oder so. Und ich darf auch jetzt nicht daran denken, was gestern war und und vor 10 Jahren. Jetzt ist wichtig. Wo ist meine Aufmerksamkeit und wo sollte sie sein? Weißt du, und das zum Thema Vergleich. Thema Fokus, Thema Schwäche. Weißt du, wir fokussieren uns oft auf unsere Schwächen und wir versuchen an Schwächen zu arbeiten, ja? Wir versuchen Schwächen auszumerzen, ja? Dabei sollten wir uns viel mehr auf die Stärken konzentrieren. Du hast doch wunderbare Stärken, ja? Als du erschaffen wurdest, ne, du musst gar nicht jetzt gar nicht an an Gott glauben, so wie ich oder vielleicht glaubst du an Gott oder an das Leben oder an das Universum. Irgendwas hat dich kreiert. Und äh da wurdest du gesegnet mit gewissen Dingen. Du wurdest gesegnet mit äh Stärken, mit Talenten, du wurdest gesegnet äh mit Kenntnis, mit Fähigkeiten, du wurdest gesegnet und all das in dieser Mischung, all dieser all das in dieser wunderbaren Mischung ist einzigartig. So jemanden wie dich wird es nie mehr geben. So jemanden wie dich hat es noch nie gegeben, also diese Kombination jetzt auch noch gepaart mit all deinen Erfahrungen, Erfahrungswerten, das dein Lebensweg, deiner Kultur, deinem wo deiner Herkunft, das alles ist einzigartig, das ist unfassbar.

[12:36]Und wir wollen es gar nicht anerkennen. Wir schauen nicht auf die Stärken, wir schauen auf die Schwächen und versuchen daran zu arbeiten. Das hat viele Gründe, ja? Ich habe ja vorhin schon gesagt, äh wir können nicht über alle Gründe wahrscheinlich sprechen, weil wir dann irgendwo anfangen müssten und irgendwo enden müssten. Wir müssten in der in der Kindheit anfangen, wir müssten im Kindesalter anfangen, wir müssten in der Schule anfangen, wir müssten, wo auch immer. Aber wir haben häufig oder wir haben sehr sehr früh zumindest, ja, das das betrifft alle Menschen, sehr früh gelernt auf unsere Fehler zu achten, ne? Klassenarbeit, rot rot rot rot, zwei minus. Fokus war auf rot rot rot rot, ne? Da könnte ja auch genauso gut stehen grün grün grün grün, also, das war richtig richtig richtig zwei minus. Die Note bleibt gleich. Du bist auch keine Zahl, davon mal abgesehen, ja? Das ist auch schon können wir auch schon hinterfragen an dieser Stelle, ob wir uns mit so Zahlen quasi auch gerade in Relation und im Vergleich zu anderen Kindern, ne? Da fängt ja auch an mit dem Vergleich, aber anderes Thema. Aber auf jeden Fall der Fokus liegt auf den auf rot, auf der Schwäche, ja? So, das heißt, irgendwann wird schon sehr früh gelernt, es gibt Schwächen. Und die meisten Eltern, Erziehungsberechtigten auch auch Lehrpersonal, sagt ja, hey, das das kannst du nicht so gut, da musst du mehr mehr tun, du musst dich da verbessern, ja? Du bist ungeduldig, ja, dann werd doch geduldiger, ne? Du kannst nicht so gut das, dann dann lern das doch ein bisschen bitte mal, ja? Das ist eine Schwäche von dir, ja, dann dann mach doch was, liest ein Buch. So und dann kannst du dich beschäftigen, aber du wirst ja niemals so gut in diesen Bereichen wie jemand, der da seine Stärken hat. Und deswegen habe ich ja gesagt, jeder hat seine Stärken bekommen, ja? Meine Schwächen sind die Stärken von anderen Menschen. Deren Schwächen sind vielleicht meine Stärken, meine Schwächen sind deine Stärken. Deine Schwächen sind vielleicht meine Stärken. So, das heißt, bleib ganz ruhig und sei beruhigt, es gibt Menschen, die kümmern sich um diese Dinge. Lass die mal, lass die mal Spaß haben. Ja? So, die werden richtig gut, die werden auch richtig gut da drin. Ich habe damals im Studium, was ich ja wirklich, was eine Qual war für mich und eigentlich wusste ich von Sekunde eins an, das wirst du nicht machen. Du wirst nicht in dem Bereich arbeiten, das wirst du nicht machen. Ich wusste es von Sekunde eins an. Und das war für mich ein ganz wichtiger Moment zu sehen, wie ich bei einem Kumullitonen war. Und ich sehe auf seinem Nachttisch diese Bücher über Autos, über über Physik, über Mechanik. Und ich habe gefragt, was machst du da? Was machen die Bücher auf deinem Nachttisch, ne? Ich lese die abends vorm Schlafengehen. Ich so du liest die abends vorm Schlafengehen, diese Bücher, Physikbücher. Also ja, das ist doch voll interessant und so, bin gerade bei dem und dem Kapitel und so. Und ich denke mir so, ey, was machst du hier? Als ob du, also als ob ich jemals nur annähernd so gut werden könnte, wie er, weil er liebt das. Und vor allem es geht ja auch gar nicht um gut oder nicht gut, es geht ja auch viel mehr darum, als ob ich jemals so viel Spaß haben könnte daran, wie er. Funktioniert nicht, ja? Jeder hat seine Stärken, jeder hat seine Schwächen, konzentriere dich auf deine Stärken. Und sprich mit Herzensmenschen über deine Stärken. Achte darauf, was du besonders gut kannst, was dir leicht fällt, wo du das Zeitgefühl verlierst, ja? Auch da, da das Zeitgefühl verlierend, ein super Indikator für für für deine Stärken. Wenn Leute dich loben, dann hör genau zu, ja? Hör genau zu und und und tu das nicht so ab und sagst ja, das ist normal, nein, das ist nicht normal. Stärken fühlen sich nur normal an, weil sie sind halt Stärken, ja? So, also jemand, der irgendwie jetzt ähm total kreativ ist und gesagt bekommt, hey, du bist total kreativ, der wird sagen, ja. Oder jemand, der irgendwie total organisiert ist und das gesagt, du bist ja total ordentlich hier, der wird sagen, ja, so bin ich halt, ne? Das heißt, also unsere Stärken fühlen sich für uns total normal an. Deswegen achte genau darauf, wann Menschen dich loben, was sie loben. Frag auch gerne mal nach, ja? Also, das kann man gerne machen mit guten Herzensmenschen. Ich habe mir letztens getroffen mit ein paar Leuten von der Uni, aus der Uni Zeit. Das schaffen wir Gott sei Dank ein paar mal im Jahr. Und ähm nach dem Treffen habe ich dann auch ähm mit mit der Nicki gesprochen, Nicki geschrieben und habe gesagt, hey, äh wie wie fandest du mich? Also, ich wollte keine Komplimente haben, aber so was ist dir aufgefallen, ja? Vom Eindruck her, vom Auftreten her, ähm um mich selbst einfach wieder ein bisschen wahrzunehmen auch, ja? So ist dir was aufgefallen, positiv wie negativ, ja, wie meine Energie, wie war die, ne? Ich habe einfach nachgefragt. Und wenn Leute sagen z.B. hey, das fand ich richtig cool, z.B. hey, dein Buch finde ich super, dann frage ich so, was hat dir besonders gefallen? Nicht damit damit ich mir jetzt irgendwie geil vorkomme, sondern damit ich spüre, ach guck mal, vielleicht ist das meine Stärke, dieses Kapitel, dieses Thema in dem Buch, ja? Du hast eine super Show, wenn ich Leuten Komplimente kriege für meine Show, dann sage ich ja, welcher Part ist hängen geblieben oder wo warst du besonders emotional? Ah, okay. Ja, und dann denke ich mir so, krass, vielleicht ist das ein wichtiger Punkt, vielleicht solltest du noch noch mehr darüber sprechen oder das aufgreifen hier oder auf in der Show selbst, das vielleicht ein bisschen breiter spielen, also äh ausführlicher behandeln vielleicht oder oder oder. Also gerne mal nachfragen, ja? Das ist auch gar nicht schlimm. Eigenlob stimmt, ja, nicht Eigenlob stinkt, Eigenlob stimmt. Es ist wichtig, sich zu loben, ja? Es ist nicht arrogant, arrogant ähm Arroganz ist eine ist eine Angst, ja, die Angst nicht genug zu sein. So äh, ne, das ist ein du du du spielst etwas, ne? Menschen spielen was, versuchen sozusagen ihre wahren Gefühle zu verstecken oder ähm können ihre Seele, ihre Verletzlichkeit nicht zeigen. Aber Eigenlob, sich selbst zu loben, stolz zu sein auf etwas, was man gut kann, das ist so wichtig heutzutage. Ja, das das fällt mir richtig leicht, dass das kann ich richtig gut. Ja, da bin ich richtig stolz auf mich. Das ist mir echt gut gelungen, das ist eine tolle Leistung. Das darfst du dir immer wieder sagen, das darfst du dir aufschreiben, das darfst du dir abends dein Partner, deiner Partnerin im Bett sagen. Das darfst du ähm das darfst du dir vor Augen führen, einfach mal, ja? Was lief denn richtig richtig gut, ja? Dann wirst du dich mögen. Natürlich wirst du dich mehr mögen. Am Anfang habe ich gesagt, selbst Akzeptanz, Selbstliebe, Selbstvertrauen, sich selbst vertrauen, sich selbst lieben, sich selbst akzeptieren, akzeptiere dich so, wie du bist. In dem Moment, wo du sagst, wo du ja sagst zu dir selbst, machst du Frieden mit allem, was ist. Ich wollte immer hellhäutig sein. Also als Kind, ich wollte immer hellhäutig sein. Ich wäre bis heute ein sehr sehr unglücklicher Mensch, wenn ich es nicht geändert hätte irgendwann. Wenn ich nicht gesagt hätte, hey, du bist so, wie du bist. Ich akzeptiere mich so, wie ich bin. Ich akzeptiere mich so, wie ich bin. Ich akzeptiere meine Stärken, ich akzeptiere meine Schwächen. Ich akzeptiere, denn etwas nicht, sich selbst nicht zu akzeptieren ist ein Kampf gegen dich selbst. Du sagst nein zu dir selbst. Sag ja zu dir selbst, sag ja, das bin ich, so bin ich, ja? Das heißt ja nicht, dass wir uns nicht entwickeln dürfen. Viele Menschen denken, ja, aber ich will ja besser werden, ich will ja mich entwickeln, ich will ja, ist ja alles gut. Du darfst dich ja auch entwickeln, du darfst ja auch eine Vision haben, du darfst ja auch wissen, wo es hingeht. Aber jetzt gerade, akzeptiere dich jetzt so gerade, wie du bist. Jetzt ja zu sagen zu dir ist die beste Voraussetzung für Entwicklung. Weil sonst wirst du auch nie ankommen. Also man darf sich entwickeln, natürlich, ich möchte auch noch irgendwie meinen Kopf ein bisschen weiter entwickeln. Ich möchte auch noch weiter lesen, mich weiterbilden, ich werde Seminare besuchen. Ich finde es total spannend. Aber ich akzeptiere mich jetzt so, wie ich bin. Ja, ich akzeptiere das so. Okay, das gehört zu mir, das bin ich. Ja. Und es ist okay, ja? Und wenn man wenn manches Menschen es nicht mögen, dann ist es halt so. Wenn manche Menschen dich nicht mögen, dann ist es halt so. Aber es wird Menschen geben, die dich mögen und wenn du dich selbst akzeptierst, dann spüren das die Menschen. Wenn du dich selbst umarmst, dann spüren das die Menschen. Wenn du dir selbst verzeihst, dann spüren das die Menschen sowieso, ja? Wenn du dir selbst Liebe schenkst, also, wenn du dich zur Priorität machst und sagst und dir immer wieder sagst, die wichtigste Beziehung ist die Beziehung zu mir selbst und ich tue was dafür. Ja, im kleinen, im großen, ich reflektiere, ich nehme mir Zeit für mich, ich höre auf meine Gefühle, ich gehe mal in mich, ich schreibe mir mal auf, ich lese mal, ich bleib mal bei, das spüren die Menschen. Dann wirst du diese Beziehung auf ein neues Level heben. Und das spüren die Menschen. Und alles um dich herum wird sich verändern, aber wenn du dich nicht akzeptierst z.B. oder nur an deine Schwächen denkst, dann ist es oftmals so, dass wir das für andere Menschen machen, um anderen Menschen gerecht zu werden, aber dann wirst du dir selbst nicht gerecht. Und das ist dieses Gefühl von du bist irgendwie draußen mit Leuten, mit machst Dinge und dann liegst du abends im Bett und denkst dir so, boah, das war so anstrengend. Ja, Menschen sind froh, dass der Tag vorbei ist vielleicht, ne? Menschen sind froh, dass der Tag vorbei ist. Ein Tag deines Lebens ist vorbei und Menschen sind froh ihn geschafft zu haben, ja? Wir haben nur eine sehr sehr begrenzte Anzahl von Tagen hier auf dieser Welt. Und Menschen sind froh, dass ein Tag vorbei ist.

[22:16]Eigentlich müssten sie eigentlich müssten sie sagen, schade, dass der Tag vorbei ist, ja, aber es war echt cool, es war schön. Was war schön heute? Wofür bin ich dankbar? Für wen bin ich heute dankbar? Was lief richtig gut? Wo kann ich meine Stärken ausleben? Wo kann ich meine Stärken vielleicht richtig einsetzen? Wow. So muss das sein und nicht irgendwie einen Tag schaffen, hinter sich bringen. Nicht auf Schwächen konzentrieren, auf die Stärken konzentrieren. Fokussiere dich auf das, was du kannst, auf das Schöne an dir. Du bist ein wunderschöner Mensch, vergleiche dich nicht. Rede gut mit dir selbst.

[22:59]Sich selbst mögen, heißt ja eine gute Beziehung mit sich zu haben und gute Beziehung bestehen aus guter Kommunikation. Ja, wir haben eine gute Beziehung miteinander, weil wir gut miteinander kommunizieren. Wie redest du mit dir selbst, ja? Mit sich selbst reden, dieser innere Monolog, das sind unsere Gedanken. So, also, das können wir auch immer verändern, ja? Natürlich, liebevoll mit sich sprechen, tolerant mit sich sprechen, geduldig mit sich sprechen, das das führt alles zu einer besseren Beziehung. Natürlich wirst du dich danach mehr mögen, wenn du gut mit dir umgehst, wenn du gut mit dir sprichst. Ist ja klar, wenn ich mich meine ganze Zeit fertig mache. Erwisch dich, ja, es ist so wichtig, erwisch dich und sag, warte mal. Wenn jetzt mal der Peter mit mir genauso reden würde, dann hätte ich gar keinen Bock auf den Peter. Wenn die Lisa mit mir genauso reden würde, dann würde ich sagen, Lisa, geh mal nach Hause. Ja, natürlich. Du willst ja auch nicht von anderen Leuten anschreien lassen oder von anderen Leuten irgendwie schlecht behandeln lassen. Warum dann mit dir selbst? Geht nicht. Ich glaube, was du auch wieder gemerkt hast, ist Bewusstsein kreieren, das ist so wichtig, dass du, dass du verstehst, was passiert da gerade, ja? Dass nicht diese Gedanken dann Macht über dich haben, sondern du hast immer die Macht über Gedanken, denn diese Gedanken, auch diese negativen destruktiven Gedanken, die hast du selbst kreiert. Also wir sind Schöpfer und Schöpferin unserer Gedanken und wir sind das einzige Lebewesen, das auch weiß, dass es gerade denkt. Das ist sehr sehr gut, weil dann können wir auch verstehen, ich bin nicht mein Gedanke, ich bin der, der sich des Gedankens bewusst ist und dann kann ich das verändern. Das heißt, Gedanken, innerer Monolog, kann ich verändern, ich kann besser mit mir sprechen und dann werde ich mich mögen. Natürlich. Gut gemacht, hey super. Ich bin heute Autofahren und habe gedacht, hey, was für ein Geschenk, dass du heute lebst. Was für ein Geschenk, dass du heute, ey, sei froh, dass du heute lebst. Sei froh, dass es so ist, wie es ist. Du fährst hier, ja, hier fliegen keine Bomben rum hier. Hier habe ich was, du kannst so froh sein. Und mich hat ein ganz tiefes Gefühl der Dankbarkeit in dem Moment heimgesucht. Ich war voller Dankbarkeit. Und dieses Gefühl war die ganze Zeit da, dieses tiefe Gefühl der Dankbarkeit war schon in mir. Dieses Gefühl dich selbst zu mögen ist schon in dir. Es wird nichts von außen reingespritzt irgendwie oder in dir, ja? Es wird es ne, das ist alles schon in dir. Dieses Gefühl, dieses schöne Gefühl anzukommen, bei dir zu sein, sich selbst zu mögen, ist jetzt schon in dir. Das heißt, all das, was wir heute besprechen, besprochen haben, führt nur dazu, dass du dir dessen bewusst wirst und dass du es freisetzt. Denn wenn du dir dessen bewusst bist und es freisetzen, dann spürst du es plötzlich. Alles ist bereits in dir. Alles ist in dir. Jedes alles, was wir erreichen wollen, jedes Ziel, da steckt immer ein Gefühl hinter. Dahinter steht ein Gefühl, dass wir mit dem Erreichen von diesem Ziel verbinden. Und dieses Gefühl, was wir eigentlich haben möchten, ist jetzt schon da. Du musst nichts machen, um dich zu mögen. Du musst nirgendwo an ankommen, um dich zu mögen. Alles ist jetzt schon bereits in dir. Und nur wenn du heute nicht mal ein bisschen eingelassen hast, auf die verschiedenen Momente, auf dieses Thema Vergleich, auf dieses Thema Fokus, auf das Thema Lob. Auf das Thema Nachfragen, hey, ja? Wenn du dich ein bisschen eingelassen, wenn du mit offenem Herzen heute zugehört hast, was du wahrscheinlich gemacht hast, dann wirst du spüren, wie da was ist in dir. Vielleicht nicht ganz klar definierbar, aber es ist gerade da. Ah, okay. Das ist das Gefühl, sich selbst zu mögen. Was sich selbst zu mögen, ist nichts, was kommen wird, das ist jetzt schon da. Das darfst du jetzt entdecken, ja? Die Decke liegt drauf, aber dann tu sie ein bisschen weg, immer wieder, immer ein bisschen weiter. Und dann denkst du dir so, ich mag mich. Ich bin echt gut. Ich kann Dinge gut. Ich kann stolz sein auf mich. Ich kann ich mag mich. Ich finde mich toll. Ich habe viele Dinge gut geschafft und viele Dinge werde ich auch noch gut schaffen in Zukunft. Ich habe Stärken, Wahnsinn, weil du bist einzigartig. Nochmal. Du bist einzigartig. Und wenn mehr Menschen sich mögen würden, dann wäre die Welt viel viel schöner. Weil sehr viele Dinge, die auf der Welt passieren, die haben den Ursprung genau in diesen Dingen. Es sind Menschen, die sich selbst nicht mögen, Menschen, die sich verloren haben, in ihrem Ego. Menschen, die sich verloren haben, sich selbst hassen, in denen brennt ein Feuer, ja, aber kein schönes Feuer der Leidenschaft, es ist eher so ein Höllenfeuer, was in denen brennt. Und deswegen versuchen sie alles im Außen zu verändern, versuchen Macht zu kriegen, versuchen andere Menschen zu bekriegen, um sich besser zu fühlen.

[28:38]Und deswegen ist es mir das so wichtig, sich selbst zu mögen. Ein Mensch, der sich selbst mag, wie geht er durchs Leben? Meinst du irgendein Mensch hat mir schon mal was Böses gesagt, der sich selbst mag? Meinst du irgendein Mensch hat schon mal einen Hate Kommentar verfasst unter meine Beiträge, der sich selbst mag? Natürlich nicht. Es sind immer Menschen, die sich selbst nicht mögen und daran spätestens daran sieht man, wie wichtig es ist, sich selbst zu mögen, bei sich zu bleiben. Bleib bei dir. Mach finde diese finde dieses Gefühl, es ist da, es ist schon es ist eh schon, du spürst es ja schon. Vielleicht jetzt noch ein bisschen mehr. Denn es wird dich beflügeln. Es wird dich beflügeln, es wird dich glücklicher machen, es wird dir den Moment schenken, diesen Moment schenken. Du wirst ihn ganz präsent voller Achtsamkeit, voller Liebe spüren. Das möchte ich, dann wird sich die ganze Welt verändern. Und du kannst mir helfen dabei, indem du diese Folge z.B. teilst mit ganz vielen Menschen, ja? Und sagst hey, nach der Folge wirst du dich selbst ein bisschen mehr mögen. Lass sie mal einfach so, lass sie mal hören, brauchst du gar nicht viel erzählen von mir, ja? Einfach mal so schicken und sagen, hier, hör mal rein, mal gucken, was passiert. Sie werden sofort merken, ah, okay. Das ist äh äh.

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