[0:00]Hier zeigen wir dir heute ein komplettes Jobinterview einer Berufseinsteigerin und analysieren von der Begrüßung bis zur Verabschiedung wirklich alles. Also was hat sie gut gemacht und auf was solltest du unbedingt verzichten und im Anschluss kannst du dich perfekt auf dein Vorstellungsgespräch vorbereiten. Viel Spaß.
[0:20]Das ist Berufseinsteigerin Lori. Sie hat gerade ihre Ausbildung als Medienkauffrau beendet und möchte sich auf eine Stelle als Marketingassistentin bewerben. Sie ist hochmotiviert, verfügt aber natürlich noch nicht über viel Berufserfahrung. Und das ist Personalerin Stephanie. Sie wird mit Lori das Gespräch führen. Naja und vielleicht das ein oder andere Fettnäpfchen aufdecken, aber dazu später mehr. Ganz wichtig, beide Charaktere sind wirklich frei erfunden, also Lori und Stephanie sind Kolleginnen von mir hier bei Stepstone und keine professionellen Schauspielerin. Aber ich bin super happy, dass ich beide wirklich äh bereit erklärt haben, mich bei diesem Projekt zu unterstützen. Ich werde immer mal wieder einschreiten, wenn ich Situationen sehe, wo ich meine, da könnte man anders oder vielleicht besser reagieren und werde Lori auch noch mal das Ganze wiederholt oder anders darstellen lassen. Jetzt würde ich aber erstmal sagen, Film ab und viel Spaß. Hallo Lori, schön, dass du da bist und dass wir uns endlich kennenlernen können. Wie geht's dir denn? Gut. Hast du den Weg gut hergefunden? War einfach. Ich habe gesehen, dass du hier ganz in der Nähe wohnst. Wie bist du denn hergekommen? Ja, mit dem Rad. Mit dem Rad, super. Ja. Also so richtig gut läuft das Gespräch ja bisher nicht, ne? Also Lori ist einfach schrecklich nervös und super gehemmt bei ihren Antworten und gerade bei den sogenannten Eisbrecher Fragen solltet ihr niemals einsilbig antworten. Wie der Name schon sagt, Eisbrecher Fragen sind einfach da, um die Situation ein bisschen aufzulockern und die solltet ihr auch unbedingt so nutzen. Deshalb würde ich sagen, alles noch mal auf Anfang. Hallo Lori, schön, dass du da bist. Ich freue mich wahnsinnig, dass sie uns endlich persönlich kennenlernen können. Wie geht es dir denn? Mir geht's gut, vielen lieben Dank. Ich muss ehrlich sagen, ich bin ziemlich nervös, aber das wird schon. Auf jeden Fall, das ist auch völlig normal, dafür habe ich vollstes Verständnis. Wie hast du denn den Weg hierher gefunden? Das ging super, ich habe ähm gestern Abend auch noch mal geschaut, welche Strecke ich da am besten fahre. Du wohnst ja auch ganz in der Nähe, richtig? Da kannst du ja ganz gut mit dem Rad auch am Rhein entlang fahren, ne? Das ist eine richtig schöne Strecke. Genau richtig. Im Sommer werde ich das dann auch genauso machen. Im Winter dann wohl eher den Bus nehmen, das dauert aber auch nur 20 Minuten, die Verbindung ist da wirklich super. Schön.
[2:51]Lori, vor ein paar Tagen hast du ja bereits mit meinem Kollegen Nikolaj telefoniert und der hat dir schon etwas über das Unternehmen, unsere Vision und Ziele erzählt. Wir beide haben uns jetzt aber noch nicht getroffen und deswegen würde ich mich dir auch mal kurz vorstellen, weil das ist ja ein Gespräch auf Augenhöhe und du musst ja auch für dich schauen, ob wir zu dir passen. Also, ich bin die Stephanie. Ich arbeite seit sechs Jahren als Rekruterrin und seit zwei Jahren für dieses Unternehmen hier. Dabei verantworte ich die freien Stellen im Bereich Marketing, für den du dich ja auch bewirbst. Es ist so bei uns, dass nach diesem Gespräch noch ein weiteres Gespräch stattfinden wird und das wirst du dann mit der Teamleitung führen und dazu kommen auch noch ein bis zwei weitere Kolleginnen aus Fachfremden Abteilungen. Das machen wir, damit wir auch einfach noch eine objektive Meinung bekommen. So, jetzt habe ich dir ganz viel über mich erzählt, ich möchte aber auch mehr über dich erfahren. Erzähl doch mal. Ja, also, ich bin die Lori und ich habe jetzt meine Ausbildung zur Medienkauffrau gemacht. Davor habe ich Abi gemacht und ja, jetzt würde ich gerne hier bei euch meinen ersten Job starten und ja, so wirklich Berufserfahrung habe ich ja noch gar nicht. Also prinzipiell ist ja nichts falsches dran, aber irgendwie ist das ja ein bisschen Mau. Also der Lebenslauf liegt Stephanie ja vor. Dieser muss also nicht einfach nur wiedergegeben werden. Sie hat während ihrer Ausbildung viel gelernt und den Arbeitsalltag im Unternehmen kennengelernt und das sollte hier dann angebracht werden, so wie etwas, na ja, über die eigene Person. Also, was hat dich motiviert, was gefällt dir, was machst du gerne und was hat dir vielleicht während der Ausbildung besonders viel Spaß gemacht? Ich würde sagen, wir versuchen uns noch mal. Ja, also, ich bin jetzt 22 Jahre alt und habe vor ca. einem halben Jahr meine Ausbildung zur Medienkauffrau erfolgreich beendet. Und danach habe ich mir erstmal vier Monate Auszeit genommen und bin durch Europa gereist, das habe ich tatsächlich auch wirklich gebraucht nach dem ganzen Lernstress. Und ja, so konnte ich dann auch neue Energie für die Bewerbung schöpfen. Ich habe schon während meiner Schulzeit ziemlich früh gemerkt, dass ich ein sehr kommunikativer Mensch bin. Mir macht das kreative Schreiben sehr viel Spaß und auch das Organisieren und tatsächlich war dann mein erster Gedanke in Richtung Journalismus zu gehen. Ich habe mich dann für ein geisteswissenschaftliches Studium entschieden. Habe dort dann aber auch früh gemerkt, dass das für mich persönlich nicht wirklich zielführend ist und habe dann mich für eine Ausbildung entschieden. Während meiner Ausbildungszeit haben wir dann die Bereiche Vertriebsmarketing, PR und Kommunikation am aller allerbesten gefallen. Ich konnte dort wirklich sehr viel lernen und auch für mich persönlich mitnehmen. Ich habe tatsächlich sogar Empfehlungen von Kollegen und Kolleginnen erhalten. Und ja, als ich dann die Stellenausschreibung sah, passte das einfach eins A zu meinen Vorstellungen. Ich kann mein bereits erlerntes Wissen mit einsetzen und vieles Neues dazu lernen und das ist einfach mega. Ja, da merken wir auch sofort, dass Lori sich vorbereitet hat. Sie hatte einen roten Faden in ihre Erzählung. Sie hat etwas zu ihrer Person erzählt, dazu, was sie gelernt hat und kann und abschließend, was ihre Ziele sind. Und dabei hat sie noch etwas ganz ganz schlaues gemacht. Sie hat mich direkt von sich aus erwähnt, warum sie ihr Studium freiwillig abgebrochen hat. Du kannst nämlich davon ausgehen, dass solche Dinge auf jeden Fall hinterfragt werden. Gerade, wenn du noch nicht so einen langen Lebenslauf hast, fällt sowas natürlich schon mal eher auf. Es ist also gut, wenn du proaktiv Fragen beantwortest, bevor sie gestellt werden. Es lohnt sich übrigens natürlich auch, die Selbstpräsentation vorher einmal zu üben, sei es vor Freunden, der Familie, Bekannten, Verwandten etc.. Ja, sehr schön. Was mich jetzt aber echt noch interessieren würde, ist, warum hat dich unsere Stellenausschreibung angesprochen? Ja, für mich klangen die Aufgaben tatsächlich super spannend und ich denke auch, dass ich hier viel von meinem Erlernten aus der Ausbildung mit anwenden kann. Und welche Aufgabe in der Ausschreibung hatte ich besonders angesprochen? Ähm, Entschuldigung, jetzt habe ich den Faden verloren. Oh oh, ja, da hat Lori tatsächlich ein Blackout. Prinzipiell aber nichts Schlimmes, ganz wichtig natürlich dabei immer ruhig zu bleiben, aber schauen wir mal nach, wie Lori die eher, na ja, unangenehme Situation meistert. Kann ich kurz einen Schluck trinken? Natürlich, nimm dir Zeit, ist gar kein Problem. Okay. Ähm, wie war die Frage noch mal? Ich würde gerne von dir wissen, welche Aufgabe in der Ausschreibung dich besonders angesprochen hat. Mich interessiert der Bereich Social Media, den ich ja dann auch letztlich unterstützen würde. Dort kann ich noch ziemlich viel lernen und auch der Social Media Auftritt der Firma gefällt mir ziemlich gut. Die ganz vielen Insider Tipps aus dem Alltag und auch Infos sind wirklich super aufbereitet. Und ja, dort wirklich mitzuwirken, das wäre ein echter Traum. Und was glaubst du, warum passen du und das Unternehmen denn gut zusammen? Um ehrlich zu sein, hat mir der Ton der Anzeige sehr gut gefallen, dass sich hier alle duzen und alle irgendwie auf einem Level sind, gefällt mir besonders gut. Und auch, dass die Mitarbeiter hier gefördert werden, ist mir persönlich ziemlich wichtig, da ich mich ja auch weiterentwickeln möchte mit der Stelle. Also zusammengefasst, Stephanie wollte mehr über Loris Motivation erfahren, warum sie sich für diese Stelle und auch letztendlich dieses Unternehmen entschieden hat. Diese Frage wird eigentlich immer in irgendeiner Form gestellt. Darauf kannst du dich also super vorbereiten. Was hat dich in der Stellenausschreibung oder bei deiner Recherche über das Unternehmen angesprochen? Lori hat hier sehr gut geantwortet, indem sie genau beschrieben hat, welche Tatsachen sie angesprochen haben. Was sie außerdem super gemacht hat, sie hat direkt erwähnt, dass ihr Entwicklung wichtig ist. Eine super interessante Info für Stephanie. Schauen wir mal, was sie dazu sagt. Ja, sehr schön. Also, ich sehe, dass die Entwicklung besonders wichtig ist. Wo möchtest du dich denn hin entwickeln? Also, was für Pläne oder Ziele hast du denn? Ah, da ist sie ja, die so oft angekündigte Frage, wo sehen Sie sich in fünf Jahren, die hier etwas anders formuliert wurde. Aber auf diese Frage kannst du dich auch wunderbar vorbereiten. Schauen wir mal in Loris Beispiel. Ja, also erstmal möchte ich noch ganz viel lernen und herausfinden, ob ich gewisse Vorlieben oder Talente im Bereich des Marketings habe oder noch entwickeln werde. Ich stelle mir das Ganze dann so vor, dass wenn ich dann in einem Bereich komme mit Experten und Expertinnen und ich mich selber dann auch gut schlage und das Interesse habe, dass ich dann soweit gefördert werde und mich weiterentwickel, dass ich dann selber zu einem Experten werde. Auf jeden Fall, das hast du ganz richtig erkannt, wo bei uns Talente gesehen werden, werden sie auf jeden Fall auch gefördert. Glaubst du denn, dass du schon irgendwie ein besonderes Talent hast oder ein Expertinnenwissen? Also, wenn du jetzt an deinen Alltag in der Ausbildung zurückdenkst, gibt es da oder gab es da irgendwelche Aufgaben, die dir besonders gelegen haben? Auch hier wieder eine ganz ganz wichtige Frage, ein bisschen versteckt die Frage nach den Stärken und Schwächen. Stephanie fragt hier, wo sie denn ihre Talente sehen würde oder welche Felder ihr besonders viel Spaß machen. Über diese Fragen sollte man sich unbedingt auch Gedanken machen. Ja, also, ich habe ja den Bereich Social Media unterstützt und dort auch sehr viel Recherche betrieben. Ich habe dort sehr viele verschiedene Postbeiträge verfasst und gestaltet. Ich habe beispielsweise auch wöchentliche Analysen über unsere Content Performance erstellt. Und natürlich auch mit Hilfe unseres Content Planungstool, ähm die Themen der Woche verfasst. Und das hat mir wirklich super viel Spaß bereitet und ich habe auch sehr viel Lob dafür bekommen, dass ich z.B. sehr gut schreibe. Gab's denn noch Tätigkeiten, die dir nicht so viel Spaß gemacht haben? Oh ja, PowerPoint Präsentation. Das ist wirklich ein Thema, das mir so überhaupt nicht liegt. Ich habe das auch tatsächlich noch nie so wirklich gelernt und ja, tatsächlich habe ich dann immer versucht, da so so ein bisschen drum herumzukommen. Okay, ähm schade, dass Erstellen von PowerPoint Präsentation ist ja eine wichtige Aufgabe der Marketingassistenz. Ähm, das stand auch so in der Stellenausschreibung. Oh. Okay. Ay, das ging wohl mächtig in die Hose. Die Frage, wo deine vermeintlichen Schwächen liegen, wird so in der Art nämlich häufig gestellt. Auch, wenn es anders formuliert wird. Die Personalverantwortlichen wollen herausfinden, ob du mit deinen Wünschen und Vorstellungen wirklich auf die Position und zu einem Unternehmen passt. Als Vorbereitung darauf solltest du dir unbedingt die Stellenausschreibung noch einmal ganz ganz genau durchlesen. Nennst du jetzt nämlich, wie Lori, Themengebiete oder Tätigkeiten, die bei der Stelle vorausgesetzt werden, dann kann das definitiv das schnelle Aus bedeuten. Aber wir können das hier glücklicherweise noch einmal zurückspulen und Lori das Ganze noch einmal richtig machen lassen. Es klingt spannend. Gibt es denn Tätigkeiten, die dir nicht so viel Spaß machen? Ja, ich glaube, jeder hat da so eine Sache, die einem da nicht so wirklich liegt. Bei mir sind es tatsächlich PowerPoint Präsentation. Ich habe das davor einfach nicht so wirklich gelernt, aber ich werde jetzt demnächst auch einen Crashkurs per Internet Schulung machen und da bin ich mir sicher, dass mir das einfach viel besser gelingt. So kann man das machen. Sie hat zwar offen zugegeben, dass ihr PowerPoint nicht so liegt, hat aber gleichzeitig auch den Willen gezeigt, daran zu arbeiten. Wichtig war, dass sie es nicht als, ja, als großes Problem dargestellt hat, sondern als eine Aufgabe, an der sie arbeitet. Sollte man dann lieber sagen, dass einem immer alles Spaß macht und hat keine Tätigkeit dabei war, die man nicht so gerne gemacht hat? Nein, es sei denn, es war wirklich so. Mein Tipp, in Loris Fall, hätte sie auch gut auf Tätigkeiten aus anderen Bereichen zurückgreifen und diese nennen können. Beispielsweise: Ja, also während meiner Zeit in der Finanzabteilung habe ich regelmäßig beim Monatsabschluss und bei der Aktensortierung unterstützt. Ich bin da wirklich ein organisierter Mensch, aber tatsächlich war das dann auch nicht so wirklich meins. Das ist absolut okay, nicht jeder Bereich muss einem gefallen und ohne Ende Spaß bereiten. Nun hat Stephanie aber eine Steilvorlage bekommen für ihre nächste Frage. Lori, was glaubst du denn, wenn ich jetzt deine besten Freunde fragen würde, was würden Sie mir sagen, was deine größte Stärke ist? Ich glaube, ich kann sehr gut zuhören, weil ich ein sehr empathieefähiger Mensch bin. Ich habe ja schon vorher gesagt, dass ich auch ein sehr kommunikativer Mensch bin und manchmal ist es so, dass wir einfach die ganze Nacht durchreden. Ich finde, da Kommunikation super wichtig, das hilft bei Problemen, aber auch lösungsorientiert zu handeln und ich glaube, das ist einfach etwas, das meine Freunde an mir sehr schätzen.
[14:06]Apropos reden, jetzt haben wir hier schon ganz viele Informationen ausgetauscht. Ich würde jetzt aber gerne noch mal von dir wissen, was denn deine Gehaltsvorstellung ist. Auch für erfahrene Bewerbende ist es manchmal schwierig, hier eine optimale Antwort zu finden. Es lohnt sich im Vorhinein einen Blick in den Gehaltsplaner zu werfen. Den Link dazu findest du unter dem Video. In den meisten Stellenanzeigen bei Stepstone z.B. kannst du aber auch schon Gehaltsspannen sehen, die für einen Job zutreffen. Diese Quellen helfen dir einen, na ja, ich sag mal, einen möglichst konkreten Gehaltswunsch zu formulieren. Idealerweise in einer Zahl. Eine Spanne anzugeben, ist aber auch okay, aber das lässt natürlich für das jeweilige Unternehmen Spielraum. Daher mein Tipp, wenn du lieber eine Gehaltsspanne nennen möchtest, fasse diese eher etwas, etwas kleiner, also eine Spanne von maximal 2000 €, als eine von 5000 €. Lori hat eine ziemlich konkrete Vorstellung. Wir schauen mal, wie sie diese anbringt. Ich stelle mir ein Jahresgehalt von 30.000 € vor. Das halte ich tatsächlich für die Berufseinsteigerstelle für super angemessen. Ich bringe ja auch bereits Erfahrungen mit und kann dann auch vom ersten Tag an die Abteilung unterstützen. Okay.
[15:22]Okay. Jetzt nur keine Panik kriegen. Meistens nehmen Recruiter diese Vorstellung und Wünsche erstmal einfach nur auf. In einem der nächsten Gespräche würdest du dann erfahren, wie das Gehalt konkret aussehen wird. Lass dich jetzt nicht durch diese Stille dazu hinreißen, dich weiter erklären zu wollen. Du kannst dich quasi da nur um Kopf und Kragen reden. Sei selbstbewusst und halte diese kurze Phase der Stille einfach aus. Mir ist wichtig, dass du auch die Möglichkeit hast, deine Fragen hier loszuwerden, weil wir wollen es ja auch besser kennenlernen. Hast du denn jetzt noch irgendwelche Fragen oder gibt es noch Unklarheiten? Ich habe mir auch Fragen aufgeschrieben, damit ich einfach nichts vergesse. Ist es in Ordnung, wenn ich in meinem Notizheft schaue? Ja, klar, bitte. Ich würde gerne wissen, wie das Team allgemein aufgebaut ist, wie groß es ist und ja, wer ist denn da die Teamleitung? Ja, also das Team, das hat sechs Mitglieder. Ähm, es besteht aus Content und Marketing Managern und dem Inhouse Grafikdesign und dann gibt's noch eine Teamleitung, die auch die disziplinarische Vorgesetzte von deiner Position von der Marketingassistentin ist jetzt wäre. Genau und die würdest du dann in der nächsten Runde kennenlernen. Ah, okay. Und wie geht's dann da genau im Prozess weiter? Also nach unserem Kennenlern jetzt wird eben noch ein zweiter Termin aufgesetzt, wo du dann das Team und die Teamleitung kennenlernen würdest. Und danach wird dann auch die Entscheidung recht schnell fallen, weil wir wollen den Prozess so schnell und unkompliziert wie möglich halten. Okay, das klingt sehr gut. Wann würde ich denn dann so ungefähr erfahren, äh, wie es mit dem nächsten Termin für mich weitergeht? Wir würden dir ja Anfang nächste Woche bereits Bescheid geben. Ach, mega. Wow. Cool, dann würde ich aber auch gerne bezüglich der Probezeit nachfragen. Kann ich denn während der Probezeit auch Urlaub nehmen und wie viele Urlaubstage habe ich überhaupt? Ist das jetzt ein absolutes Nogo diese Frage zu stellen? Genau genommen nicht. Es ist eine legitime Frage und es war ja jetzt auch nicht Loris erste und einzige Frage. Prüfe für dich selbst aber immer, ob du sie in einem Kontext mit anderen Fragen stellen kannst, sodass ihr nicht zu viel Bedeutung beigemessen wird. Tatsächlich geben viele Arbeitgeber die Anzahl der Urlaubstage auch schon in der Stellenausschreibung an. Ähm, grundsätzlich haben alle Mitarbeiterinnen bei uns 30 Tage Urlaub und ja, den kannst du auch während der Probezeit nehmen, aber im Einzelnen müsstest du das dann bitte mit deiner Teamleitung besprechen. Ach so, okay. Ja, mega perfekt, das waren dann auch schon alle meine Fragen. Super, das freut mich, Lori, es war echt toll dich kennengelernt zu haben. Falls du im Nachgang noch Fragen haben solltest, kannst du dich jederzeit bei mir melden und dann würde ich dich jetzt noch bis zur Tür bringen. Perfekt, super, vielen lieben Dank. Hat mich auch sehr gefreut. Und jetzt kannst du dich perfekt auf dein erstes Jobinterview vorbereiten. Solltest du noch Fragen haben, pack sie uns unbedingt unten in die Kommentare und wir werden diese natürlich schnellstmöglich beantworten. Wenn euch das Video gefallen hat, klar, freuen wir uns über einen Daumen nach oben und natürlich, wenn ihr uns ein Abo da lasst. Und jetzt kann ich noch sagen, Daumen sind gedrückt. Ciao und Ben raus.



