[0:01]Nicht viele Wohnungslose wollen über ihre Situation sprechen. Karo ist bereit dazu, sie ist 73 Jahre alt. Seit der Rentnerin wegen Eigenbedarf die Wohnung gekündigt wurde, ist eine Garage ihr notdürftiges Zuhause. Das ist eigentlich verboten, doch etwas bezahlbares findet Karo mit ihren Hunden nicht. So läuft sie tagsüber durch die Stadt, bis es dunkel wird, aus Angst von den Nachbarn entdeckt zu werden. Ich muss meine Ohren und Augen immer aufhalten, ne? Weil, dass die Leute nicht äh mich beobachten, dass ich rein verschwinde und auch nicht wieder rauskomme, weil das ist verboten in der Garage zu wohnen, ne? Dann würde ich echt Ärger kriegen. Wie lange geht das jetzt schon? Das ist der zweite Winter. Ich habe es mir nie vorstellen können, dass ich obdachlos werde. Weil ich habe immer immer gearbeitet und immer dafür gesorgt, dass es äh uns einigermaßen gut geht. Die Chance hier ist ganz ganz gering, irgendwo eine Wohnung zu bekommen, die auch äh dementsprechend nur kostet, was ich bezahlen kann. Denn ich könnte jetzt meine ganze Rente da hingehen, aber ich habe dann ja auch nichts zu essen und zu trinken mehr. Das bringt mir auch nichts. Das finde ich ziemlich frech, dass man mir auch gesagt hat, ich soll erst die Hunde ins Tierheim bringen und dass man denn was für mich machen könnte. Könnte, das ist ja immer noch nicht sicher, dass das denn was äh gibt, ne? Und äh das sind wie meine Kinder, meine Babys, die gebe ich doch nicht her. Wohnungslose Frauen fallen in der Öffentlichkeit weniger auf. Doch nach Schätzungen machen sie rund ein Viertel der Betroffenen aus. Aus Scham versuchen viele ihren Not zu verbergen, auch Karo. Die Leute sehen mir das nicht an, ich unterhalte mich ganz normal mit denen und die wissen nicht, dass ich obdachlos bin. Weil das auch zum Teil auch peinlich ist, ne, zu erzählen. Weil man schämt sich doch, dass man irgendwie obdachlos ist, ne? Aber äh ich lasse mich nicht runterziehen, nur weil ich obdachlos bin, dass ich nicht lachen möchte oder was. Im Gegenteil, ich möchte viel noch lachen. Man muss lachen, weil sonst äh geht man kaputt.
[2:31]Immer mehr Menschen in Deutschland sind wohnungslos. Darunter auch viele Geflüchtete. Schätzungen zufolge steigt die Zahl der Wohnungslosen seit 2008 stetig an. Inzwischen könnten es laut Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe fast 1 Million Betroffene sein. Wir wollen die treffen, die oft unsichtbar bleiben. Begleiten Wohnungslose Menschen zu ihren versteckten Rückzugsorten. Eine Sozialarbeiterin der Diakonie nimmt uns mit auf einen Campingplatz zu Sascha. Der 39-Jährige hat gerade erst Feierabend.
[3:13]Vor einem halben Jahr ging sein bisheriges Leben in die Brüche, da verlor er sein Zuhause. Ich hatte 16 Jahre Beziehung hinter mir und dann haben wir uns getrennt und ihr gehörte das. Dann muss ich ja gucken, wo ich bleibe, ne? Obdachlosenunterkunft kann ich nicht, weil ich habe ja die Katze, den gebe ich ja nicht ab. Ne? Und dann hatte ich gedacht, erstmal Zelten, weil da war ja noch warm. Aus welchen Gründen würden Sie sagen, hat das bis jetzt angehalten, diese Situation? Hm weil ich mir eigentlich erstmal Arbeit gesucht habe, was wichtiger war. Eine Zeitarbeitsfirma gefunden, wo ich zufrieden bin.
[3:57]Seit September arbeitet Sascha dort im Schichtdienst für einen Fensterbauer. Damit kann er das hier finanzieren. Eine bezahlbare Wohnung findet er nicht. Wir sind, dass die Abende gerade wenn es kälter wird. Man gewöhnt sich da dran, ne, dass halt nichts da ist. Keine Wohnung. Dann nicht warm anziehen. Man mit Jogginghose und Pulli schlafen gehen. Also erfrieren werden wir hoffentlich nicht. Ja, ist besser wie eine Pappkarton, ne? Oder im Zelt. Wie kann es sein, dass sich Menschen wie Sascha, die sogar Arbeit haben, keine Wohnung mehr leisten können und warum geschieht so wenig dagegen? Darüber wollen wir mit Andrej Holm sprechen. Der Soziologe forscht seit Jahren zu Stadterneuerung und Wohnungspolitik. Im reichsten Land der Europäischen Union sind fast 1 Million Menschen nicht mit Wohnungen versorgt, sondern müssen in informellen Arrangements oder sogar auf der Straße leben oder in staatlichen Unterkünften und das ist, glaube ich, ein sozialer Skandal. Und dazu kommt, dass das das ist sowas wie eine verdeckte Wohnungslosigkeit gibt. Also das, dass das das dass die sozusagen sichtbare Obdachlosigkeit von denen, die unter der Brücke schlafen und am Bahnhof stehen, ähm sozusagen nur die Spitze des Eisberges ist. Die Bekämpfung von Wohnungslosigkeit ist Aufgabe der Länder und Kommunen. Beratungsstellen, Notunterkünfte, Tagestreffs, unterschiedlichster Träger arbeiten gegen ein immer gewaltigeres Problem an. Das Angebot ist groß, aber auch unübersichtlich und regional extrem verschieden. Wir sind mit einer Wissenschaftlerin verabredet, die die Probleme des deutschen Hilfesysstems genau kennt. Wir treffen sie während einer Gastprofessur in den Niederlanden. Luisa Schneider ist Sozialanthropologin am Max-Planck-Institut in Halle. Stichwort Hilfesystem, wie funktioniert unser traditionelles Hilfesystem? Im Moment befinden wir uns in einer Situation, wo wir Wohnungslosigkeit managen, nicht beheben. Durch die Zahlen, die wir offiziell haben, wirkt es noch so, zumindest an den in den meisten Städten, in den meisten Kommunen, dass das geht. Ähm, wenn wir uns aber jetzt wirklich intensiver mit dem Problem beschäftigen und verstehen, wie viele Menschen das betrifft, dann geht das nicht mehr und dann geht das auch nicht nur aus sozialer Perspektive nicht mehr, sondern es geht finanziell nicht, es geht fürs Gesundheitssystem nicht, es geht fürs Sozialsystem nicht und es geht für unsere Gesellschaft auch nicht. Seit Jahren forscht Luisa Schneider zu den Lebensbedingungen wohnungsloser Menschen. Sie konnte das Vertrauen Hunderte Betroffener in ganz Deutschland gewinnen, die sich selten oder gar nicht an kommunale Einrichtungen wenden. Die Probleme des Hilfessystems beginnen oft mit der Frage, wie man überhaupt Hilfe findet. Man kann ja einfach bei sich selbst anfangen mal und sich überlegen, okay, wenn ich jetzt plötzlich meine Wohnung verliere, weiß ich dann genau zu welchem Amt ich muss, was ich ausfüllen muss, ähm was ich beantragen kann überhaupt, was mir zusteht. Ähm und nein, dieses Wissen ist überhaupt nicht bekannt und dazu kommt dann natürlich auch ähm Scham, ähm die Angst sich irgendwie äh bloßzustellen. Und es gibt halt keine ähm koordinierte, klare Strategie, weil niemand ähm die Verantwortung trägt bisher. Die Verantwortung liegt auf den Menschen, die wohnungslos sind. Über die Caritas haben wir in Bayern zwei Geschwister kennengelernt. Sie sind Wohnungslos, wollen nicht erkannt werden. Bis vor kurzem haben sie mit ihrem Vater in einer gemeinsamen Wohnung gelebt. Als die Familie wegen finanzieller Probleme ausziehen musste, sind die Kinder notdürftig bei Freunden untergekommen. Ihr Vater im Keller einer Bekannten. Zuhause ist woanders. Sobald ich hier rausgehe, schaue ich, dass ich das verdränge. Und äh anders geht's nicht. Weil sonst verliert man wirklich den Mut und lässt es dann alles so bleiben. Es ist halt total unangenehm, weil niemand so leben sollte. Ja. Aber ähm gerade wenn es so Familie ist, ist halt schwierig. Die Geschwister sind gerade volljährig geworden. Ihr Vater Andreas ist 55. Auf 12 Quadratmetern schläft er inmitten der Umzugskartons, alles, was noch geblieben ist. Auf Dauer ist das kein Zustand. Auch jetzt ist es kein Zustand, das sollte zu keinem Moment so sein. Nee. Der größte Wunsch der drei ist es, endlich wieder eine gemeinsame Wohnung zu finden. Ja, ganze Familie hat es zerlegt. Auf die Art und Weise. Die drei berichten von Problemen mit dem Amt, als Andreas nach einer Firmenpleite arbeitsuchend war. Hilfen seien nicht gekommen oder erst zu spät. Die Rücklagen waren schnell aufgebraucht. Inzwischen hat Andreas wieder einen Job im Stahlbau. Seit seit 10 Jahren ist im Handwerk kein Lohn mehr erhöht worden. Und äh alles wird teurer, Mieten steigen ins unendliche. Vor allem gibt's keine Wohnungen, hier gibt es keine Wohnungen und selbst wenn es die gibt, dann sind sie so lächerlich teuer. Die die Mieten hier sind auch nicht besser wie in München drin. Bezahlbaren Wohnraum gibt es immer weniger. Gleichzeitig immer mehr Leerstand. Dringend notwendige Sozialwohnungen entstehen nicht schnell genug. Nicht nur in Berlin. Wir finden jemanden, der in einer der teuersten Städte Deutschlands lebt, seit 7 Jahren ohne Wohnung. In Hamburg sind die Mietpreise in den letzten 10 Jahren explodiert. Volker kann sich das nicht leisten. Er schläft in einer Ape, einem Kleinlaster auf drei Rädern. Zurzeit gehöre ich zu der Bevölkerungsgruppe der Obdachlosen und ich lebe auf der Straße hier in meiner kleinen Ape. Das ist mein Himmelbett auf drei Rädern. Ich denke, so sollte kein Mensch leben in dieser Gesellschaft. Die Nässe und wenn es nicht warm genug ist, das geht richtig in die Knochen. Zeitweise war der 66-Jährige in Notunterkünften untergebracht, doch die überfüllten Unterkünfte machten ihm zu schaffen. Das versteckte Leben in seiner Ape ist ihm lieber. Die Obdachlosen, die nicht so auffallen, die werden gar nicht wahrgenommen. Erst dann, wenn sie darüber berichten. Ich möchte nicht jetzt einen Stempel haben Obdachlos und dementsprechend behandelt man mich, sondern ich möchte schon als der behandelt werden, der ich auch bin. Volker war Unternehmer, hatte eine Tischlerei. Dann kam die Insolvenz. Erinnerungen an früher trägt er immer bei sich, einen Zeitungsbericht über einen Schülerwettbewerb von 1966. Ich glaube, dass auch Obdachlose den Wunsch haben, bisschen von der Historie zu behalten. Insbesondere auch von der Zeit, die mal anders war und da war ich ungefähr 11 Jahre alt und ich finde es erstaunlich, dass ich durch mein Lebensgeschichte den Artikel immer noch habe.
[11:38]Also rein theoretisch müsste er schon weg sein. Aber dass ich ihn noch habe und das finde ich richtig toll.
[11:50]Volker hat sich mit seiner Lage arrangiert, auch wenn er findet, dass ich in der Gesellschaft dringend etwas ändern müsste. Wenn ich den Erzählung von einigen Gleichgesinnten oder Betroffenen Glauben schenke, dann ist es so, dass da auch gewesene Millionäre dabei waren, die sich jetzt gerade in einer Obdachlosigkeit befinden. Es wird wahrscheinlich auch in der Richtung demnächst mehr da sein, die das irgendwie nicht richtig gebacken kriegen und dann irgendwann auch auf der Straße landen, sich nicht tagdienendes ändern.
[12:38]In einer gemeinsamen Verpflichtung der EU-Staaten hat sich auch Deutschland verpflichtet, bis 2030 sollen ganz Europa niemand mehr auf der Straße leben müssen. Das ist wie mit Klimaabkommen, die man schließt und wo man dann auch nicht kurz danach darüber diskutieren kann, ob man es jetzt wirklich ernst gemeint hat oder nicht. Also das Ziel darf nicht mehr zur Diskussion stehen, sondern nur der Weg dahin und dafür haben wir jetzt nächstes Jahr eine klare Datengrundlage und das muss dann auch die letzte dieser Art sein, ab dann darf die Kurve nur noch abfallen.
[13:12]Also ich glaube, es müssen zwei Dinge passieren ganz grundsätzlich. Zum einen, ähm müssen wir aufhören, Wohnungslosigkeit zu managen und Wohnungslosigkeit beheben. Das geht nur, ähm wenn wir Wohnungsverlust nicht mehr als individuelles, sondern als soziales Problem sehen und dann auch die soziale Verantwortung dafür übernehmen. Das würde bedeuten, ähm dass wir weggehen von einem löse deine Probleme und dann hast du eine Wohnung verdient zu einem grundsätzlichen uneingeschränkten, jeder Mensch hat eine Wohnung verdient und dann lösen wir die sozialen Probleme, das ist das Housing First Konzept. Zuerst eine Wohnung, Housing First, ein amerikanisches Modell, das seit kurzem auch in deutschen Städten erprobt wird. Statt Wohnungslose immer nur temporär unterzubringen, bekommen sie eine eigene Mietwohnung. Die Basis, mit der sich alle anderen Probleme viel besser angehen ließen. Wir fliegen nach Helsinki, denn in Finnland wurde Housing First als nationale Strategie umgesetzt. Die Zahl der Wohnungslosen wurde von 17.000 auf rund 4000 verringert. Wir verabreden uns mit einem der wichtigsten Akteure, der Y Foundation, dem größten Nonprofit Wohnungsanbieter. Juha Kaakinen gilt als der Architekt der neuen finnischen Wohnpolitik. Seit 2008 haben wir den Umgang mit Wohnungslosigkeit in Finnland komplett geändert. Mit dem Ziel die langfristige Wohnungslosigkeit, die chronische Wohnungslosigkeit zuerst zu beenden. Um das zu schaffen, muss man dauerhaften Wohnraum zur Verfügung stellen. Also haben wir die nationale Strategie gestartet, die wir Housing First nennen. Wir hatten seitdem mehrere Regierungen und alle waren sich einig auf ein Ende der Obdachlosigkeit hinzuarbeiten. Für uns ist das eine Frage der Menschenrechte. Und Housing First ist hier erfolgreich. Vier von fünf Personen finden so in ein geregeltes Leben zurück. Eine nachhaltige Investition für die Finnen, weil kein umfassendes Hilfessystem mehr finanziert werden muss. Spart das Land statistisch 15.000 € im Jahr pro wohnungsloser Person. Ehemalige Notunterkünfte wie diese wurden zu Wohnraum. Es ist keine Frage des Geldes.
[15:32]Es ist immer günstiger dauerhafte Lösungen, dauerhaften Wohnraum zur Verfügung zu stellen, als das Problem nur mit Notunterkünften oder Hostels zu verwalten. Ich denke, letztendlich ist es vor allem eine Frage des politischen Willens. In Deutschland ist es schwer in ein Housing First Programm zu kommen. Vor allem, weil Wohnungen fehlen. Bisher konnten erst wenige hundert Betroffene Bundesweit einen Mietvertrag unterschreiben. In Köln waren es bisher fünf. Der Sechste wurde die letzten zwei Monate von der Stadt in diesem heruntergekommenen Hotel untergebracht. 12 Quadratmeter für zwei Bewohner. Jetzt zieht er um. Ein gemeinnütziger Kölner Verein hat für ihn eine Wohnung gefunden. Glück, ich hatte echt Glück, also die Leute vom Friedhof, die mich da so unterstützen. Dieses Housing First Projekt. Weißt du, dass Menschen, die annehmen können und nicht so, ich habe Vorteile, du bist Obdachlos, du bist selber schuld, dass du Obdachlos bist, ne? Also kein Mensch macht sich selber Obdachlos. Also es ist wow, ich habe echt Glück gehabt, ich weiß nicht woran es liegt, aber dieses Glück würde ich mir wirklich für jeden Menschen wünschen. Wir dürfen Joe bei seinem Umzug in die neuen vier Wände begleiten. Mit einer Kiste in ein neues Leben. Für mich fallen gerade Tonnen von Steinen von meinen Schultern, also Weiß nicht, vielleicht ist es ja so wie so ein Marathonläufer so ein Kilometer vom Ziel. Auf einmal tut gar nichts mehr weh und man weiß, man ist gleich da und dann freut man sich.
[17:18]Also es ist ich habe Gänsehaut und wow, schön, also mit jedem Schritt.
[17:27]Ja, neues Leben.
[17:31]Ich kann weinen.
[17:39]Ich kriege sofort Aufregung den Schlüssel nicht rein.
[17:49]Yes.
[17:54]Wow. 48 Quadratmeter hat Joe nun für sich allein. Für die Stadt Köln nur halb so teuer, wie die Unterbringung im Hotel. Nimmt einfach erstmal so alle Sorgen. Also es nimmt auch so sehr viele Barrieren, weil ja ohne ohne Wohnung kriegst du nichts. Es ist wie so ein Teufelskreis auf. Also da weiß man gar nicht, wo man anfangen soll, also bei der Adresse, bei der Wohnung, beim Job und um da rauszukommen ist Housing First wirklich das Non Plus Ultra, wie man so schön sagt.
[18:36]Karo aus Kiel wird diesen Winter noch heimlich in der Garage verbringen müssen. Sie hat Aussicht auf eine Wohnung im Frühjahr. Andreas sucht in Battels dringend weiter ein richtiges Zuhause. Seine Töchter wollen wieder mit ihm zusammen wohnen. Joe ist überglücklich, er hat seine Kölner Wohnung inzwischen eingerichtet und arbeitet für einen kleinen Verein. Daniel und den verbleibenden Mietern in der Berliner Habersahtstraße droht weiter der Wohnungsverlust. Eine gerichtliche Entscheidung steht noch aus. Sascha aus Gummersbach wird den Winter in seinem Campingwagen verbringen müssen. Und Volker kann diesen Winter in einen Notcontainer, den er sich mit jemanden teilen wird. Er träumt weiter von einer richtigen Wohnung in Hamburg. Wenn wir die ganzen Emotionen mal herausnehmen, dann wird es für uns als Gesellschaft sehr sehr viel günstiger und sehr sehr viel gewinnbringender sein, wenn wir Wohnungslosigkeit vermeiden, bevor sie auftaucht, wenn es geht und in den Fällen, wo wir das nicht schaffen, wenn wir sie beheben. Bis 2030 soll niemand mehr ohne festes Obdach leben. Dazu hat sich auch Deutschland verpflichtet. Die Politik muss jetzt Verantwortung übernehmen, um das Problem der Wohnungslosigkeit nicht mehr nur zu managen, sondern zu lösen.


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