[0:00]Hörverstehen, Teil 1. Jetzt hören Sie fünf kurze Texte. Dazu sollen Sie fünf Aufgaben lösen. Sie hören diese Texte nur einmal. Entscheiden Sie beim Hören, ob die Aussagen 41-45 richtig oder falsch sind. Markieren Sie Ihre Lösungen auf dem Antwortbogen bei den Aufgaben 41-45. Markieren Sie Plus gleich richtig und Minus gleich falsch auf dem Antwortbogen. Lesen Sie jetzt die Aufgaben 41-45. Sie haben dazu 30 Sekunden Zeit. Mit Beiträgen von Deutschlehrer Orhan Yigit.
[1:21]Guten Tag und herzlich willkommen bei Radio Aktuell. Heute hören Sie kurze Beiträge zum Thema Arbeitsweg. Menschen aus verschiedenen Regionen erzählen, wie sie täglich zur Arbeit kommen, zu Fuß, mit dem Auto, Bus oder Bahn. Bleiben Sie dran, hier bei Radio Aktuell. Nummer 41. Ich fahre jeden Tag mit dem Auto zur Arbeit. Morgens ist das für mich am bequemsten, auch wenn es manchmal Stau gibt. Der Bus wäre vielleicht günstiger, aber ich habe noch nie ernsthaft darüber nachgedacht, ihn zu nehmen. Ich möchte flexibel sein und nicht an Fahrpläne gebunden. Nummer 42. Ich arbeite in der Innenstadt und laufe morgens ein kleines Stück zu Fuß. Das tut mir gut, weil ich frische Luft bekomme und dabei den Kopf frei machen kann. Danach nehme ich die Straßenbahn. Ich finde diese Kombination aus Bewegung und öffentlichem Verkehrsmittel sehr angenehm und auch praktisch. Nummer 43. Früher bin ich oft mit dem Auto zur Arbeit gefahren, aber seit einem Jahr mache ich das nicht mehr. Jetzt nehme ich mein Fahrrad oder gehe zu Fuß. Das ist besser für die Umwelt und für meine Gesundheit. Ich habe festgestellt, dass ich das Auto eigentlich gar nicht mehr brauche.
[2:55]Nummer 44.
[2:59]Ich fahre immer auf dieselbe Weise zur Arbeit, mit dem Bus. Ich steige morgens ein und fahre direkt bis zur Haltestelle in der Nähe meines Büros. Ich benutze nie andere Verkehrsmittel. Der Bus ist für mich zuverlässig und bequem, deshalb bleibe ich dabei, auch wenn es Alternativen gäbe. Nummer 45. Zur Arbeit fahre ich manchmal mit dem Fahrrad, manchmal mit dem Bus. Wenn das Wetter schlecht ist, nehme ich auch das Auto oder fahre mit Kollegen. Der Firmenbus ist nur eine von vielen Möglichkeiten. Ich finde es gut, verschiedene Optionen zu haben, je nachdem, wie mein Tag aussieht. Ende Teil 1. Mit den Beiträgen des Deutschlehrers Orhan Yigit.
[4:06]Hörverstehen, Teil 2. Sie hören nun ein Gespräch. Dazu sollen Sie zehn Aufgaben lösen. Lesen Sie jetzt die Aufgaben 46-55. Sie hören das Gespräch zweimal. Entscheiden Sie beim Hören, ob die Aussagen 46-55 richtig oder falsch sind. Markieren Sie Plus gleich richtig oder Minus gleich falsch auf dem Antwortbogen. Sie hören das Gespräch zweimal. Sie haben dazu eine Minute Zeit. Deutschlehrer Orhan Yigit.
[5:29]Guten Abend und herzlich willkommen zu unserem Interview. Heute sprechen wir mit Frau Reiter, die seit mehreren Jahren als Lokführerin arbeitet. Sie erzählt uns von ihrem beruflichen Alltag, den besonderen Anforderungen im Schichtdienst und wie sie Familie und Beruf miteinander vereinbart. Außerdem berichtet sie über ihren Werdegang und warum sie sich für diesen ungewöhnlichen Beruf entschieden hat. Im Verlauf des Gesprächs erfahren wir auch, welche Pläne sie für die Zukunft hat und welche besonderen Erlebnisse sie als Lokführerin gemacht hat. Bleiben Sie gespannt. Frau Reiter, schön, dass Sie heute bei uns sind. Sie arbeiten ja als Lokführerin, eine noch immer recht seltene Tätigkeit für Frauen in Deutschland. Sind Sie wirklich die einzige Lokführerin im ganzen Land? Vielen Dank für die Einladung. Tatsächlich gibt es mittlerweile einige Frauen, die als Lokführerin arbeiten. Es ist also nicht so, dass ich die einzige wäre, aber wir sind noch immer in der Minderheit. Die meisten meiner Kollegen sind weiterhin Männer, aber das ändert sich langsam. Können Sie sich noch erinnern, wann bei Ihnen der Wunsch entstand, Lokführerin zu werden? War das schon als Kind ein Traum? Ehrlich gesagt, habe ich als Kind eher andere Berufe spannend gefunden. Erst als ich älter wurde und die Möglichkeiten sah, kam der Gedanke auf, Lokführerin zu werden. Mit zehn Jahren habe ich also noch nicht daran gedacht, einmal Züge zu fahren. Nach ihrem Schulabschluss, wie ging ihr beruflicher Weg weiter? Hatten Sie sofort einen Platz als Lokführerin? Nach der Schule habe ich mich erst einmal nach Ausbildungsplätzen umgesehen. Letztendlich konnte ich eine Lehrstelle als Elektronikerin bekommen. Das war eine spannende Zeit und das technische Verständnis, dass ich dort erworben habe, hilft mir bis heute sehr in meinem Beruf.
[7:46]Haben Sie danach als Automechanikerin gearbeitet oder sind Sie direkt in die Bahnbranche gewechselt? Ich habe nie als Automechanikerin gearbeitet. Nach meiner Ausbildung war für mich klar, dass ich etwas anderes machen möchte. Dann habe ich mich bei der Bahn beworben und die notwendige Qualifikation zur Lokführerin gemacht.
[8:16]Und wie stand Ihre Familie zu ihrer Berufswahl? Gab es da Diskussionen oder haben Ihre Eltern sie unterstützt? Meine Eltern waren da zum Glück immer sehr offen. Sie haben mich unterstützt und gesagt, dass ich das machen soll, was mir Freude macht. Sie fanden es zwar ungewöhnlich, dass ich Lokführerin werden wollte, aber sie haben immer hinter mir gestanden. Ist es im Alltag als Lokführerin erforderlich, auch mal Reparaturen selbst vorzunehmen oder gibt es dafür extra Techniker? Es passiert immer mal wieder, dass unterwegs kleinere Störungen auftreten, etwa an der Technik oder bei der Elektronik. Natürlich gibt es auch Techniker, aber manchmal muss ich auch selbst Hand anlegen und kleinere Reparaturen durchführen, um weiterfahren zu können.
[9:16]Wie sieht es mit den Arbeitszeiten aus? Arbeiten Sie gern in der Nachtschicht? Die Nachtdienste gehören zu meinem Job. Aber ehrlich gesagt, sind sie nicht mein Favorit. Ich gewöhne mich zwar daran, aber es ist nicht so, dass ich Nachtdienst besonders gerne mache. Das klingt nach einem fordernden Beruf. Sind Sie nach der Arbeit oft müde? Es kommt natürlich auf den Tag an, aber es ist tatsächlich so, dass ich nach langen Schichten oft ziemlich erschöpft bin. Der Beruf verlangt einem einiges ab, sowohl körperlich als auch geistig.
[10:06]Ihr Mann, arbeitet er ebenfalls im Schichtdienst oder hat er eher einen regelmäßigen Arbeitsalltag? Mein Mann ist Krankenpfleger und sein Dienstplan wechselt ständig.
[10:27]Feste Arbeitszeiten hat er also nicht. Da gibt es ständig früh, spät und Nachtdienste. Das ist oft eine Herausforderung für die Familienorganisation.
[10:47]Haben Sie Pläne für die Zukunft? Möchten Sie weiterhin Züge fahren oder könnten Sie sich vorstellen, auch andere Lokführer auszubilden? Tatsächlich würde ich sehr gern irgendwann mein Wissen weitergeben und andere in diesem Beruf ausbilden. Es macht mir Freude, mein Know-how zu teilen und vielleicht noch mehr Frauen für diesen Beruf zu begeistern. Das ist definitiv ein Ziel für die Zukunft. Frau Reiter, vielen Dank, dass Sie heute unsere Fragen so offen beantwortet haben. Wir wünschen Ihnen weiterhin viel Erfolg und allzeit eine gute Fahrt. Ich danke Ihnen. Es war sehr angenehm mit Ihnen zu sprechen. Alles Gute und auf Wiedersehen. Sie hören Gespräch noch einmal. Frau Reiter, schön, dass Sie heute bei uns sind. Sie arbeiten ja als Lokführerin, eine noch immer recht seltene Tätigkeit für Frauen in Deutschland. Sind Sie wirklich die einzige Lokführerin im ganzen Land? Vielen Dank für die Einladung. Tatsächlich gibt es mittlerweile einige Frauen, die als Lokführerin arbeiten. Es ist also nicht so, dass ich die einzige wäre, aber wir sind noch immer in der Minderheit. Die meisten meiner Kollegen sind weiterhin Männer, aber das ändert sich langsam. Können Sie sich noch erinnern, wann bei Ihnen der Wunsch entstand, Lokführerin zu werden? War das schon als Kind ein Traum? Ehrlich gesagt, habe ich als Kind eher andere Berufe spannend gefunden. Erst als ich älter wurde und die Möglichkeiten sah, kam der Gedanke auf, Lokführerin zu werden. Mit zehn Jahren habe ich also noch nicht daran gedacht, einmal Züge zu fahren. Nach ihrem Schulabschluss, wie ging ihr beruflicher Weg weiter? Hatten Sie sofort einen Platz als Lokführerin? Nach der Schule habe ich mich erst einmal nach Ausbildungsplätzen umgesehen. Letztendlich konnte ich eine Lehrstelle als Elektronikerin bekommen. Das war eine spannende Zeit und das technische Verständnis, dass ich dort erworben habe, hilft mir bis heute sehr in meinem Beruf. Haben Sie danach als Automechanikerin gearbeitet oder sind Sie direkt in die Bahnbranche gewechselt? Ich habe nie als Automechanikerin gearbeitet. Nach meiner Ausbildung war für mich klar, dass ich etwas anderes machen möchte. Dann habe ich mich bei der Bahn beworben und die notwendige Qualifikation zur Lokführerin gemacht.
[13:46]Und wie stand Ihre Familie zu ihrer Berufswahl? Gab es da Diskussionen oder haben Ihre Eltern sie unterstützt? Meine Eltern waren da zum Glück immer sehr offen. Sie haben mich unterstützt und gesagt, dass ich das machen soll, was mir Freude macht. Sie fanden es zwar ungewöhnlich, dass ich Lokführerin werden wollte, aber sie haben immer hinter mir gestanden. Ist es im Alltag als Lokführerin erforderlich, auch mal Reparaturen selbst vorzunehmen oder gibt es dafür extra Techniker? Es passiert immer mal wieder, dass unterwegs kleinere Störungen auftreten, etwa an der Technik oder bei der Elektronik. Natürlich gibt es auch Techniker, aber manchmal muss ich auch selbst Hand anlegen und kleinere Reparaturen durchführen, um weiterfahren zu können. Wie sieht es mit den Arbeitszeiten aus? Arbeiten Sie gern in der Nachtschicht? Die Nachtdienste gehören zu meinem Job. Aber ehrlich gesagt, sind sie nicht mein Favorit. Ich gewöhne mich zwar daran, aber es ist nicht so, dass ich Nachtdienst besonders gerne mache. Das klingt nach einem fordernden Beruf. Sind Sie nach der Arbeit oft müde? Es kommt natürlich auf den Tag an, aber es ist tatsächlich so, dass ich nach langen Schichten oft ziemlich erschöpft bin. Der Beruf verlangt einem einiges ab, sowohl körperlich als auch geistig. Ihr Mann, arbeitet er ebenfalls im Schichtdienst oder hat er eher einen regelmäßigen Arbeitsalltag? Mein Mann ist Krankenpfleger und sein Dienstplan wechselt ständig.
[15:46]Feste Arbeitszeiten hat er also nicht. Da gibt es ständig früh, spät und Nachtdienste. Das ist oft eine Herausforderung für die Familienorganisation.
[16:06]Haben Sie Pläne für die Zukunft? Möchten Sie weiterhin Züge fahren oder könnten Sie sich vorstellen, auch andere Lokführer auszubilden? Tatsächlich würde ich sehr gern irgendwann mein Wissen weitergeben und andere in diesem Beruf ausbilden. Es macht mir Freude, mein Know-how zu teilen und vielleicht noch mehr Frauen für diesen Beruf zu begeistern. Das ist definitiv ein Ziel für die Zukunft. Frau Reiter, vielen Dank, dass Sie heute unsere Fragen so offen beantwortet haben. Wir wünschen Ihnen weiterhin viel Erfolg und allzeit eine gute Fahrt. Ich danke Ihnen. Es war sehr angenehm mit Ihnen zu sprechen. Alles Gute und auf Wiedersehen.
[17:36]Hörverstehen, teil 3. Mit den Beiträgen des Deutschlehrers Orhan Yigit. Sie hören nun fünf kurze Texte. Dazu sollen Sie fünf Aufgaben lösen. Sie hören jeden Text zweimal. Entscheiden Sie beim Hören, ob die Aussagen 56-60 richtig oder falsch sind. Markieren Sie Plus gleich richtig und Minus gleich falsch auf dem Antwortbogen.
[18:14]Nummer 56. Sie sind im Einkaufszentrum. Über Lautsprecher wird eine kurze Ansage zu einem Auto gemacht. Achtung! Der Fahrer des Fahrzeugs mit dem Kennzeichen HBD 256 wird dringend gebeten, sofort ins Erdgeschoss zu kommen. Das Fahrzeug steht im Halteverbot und blockiert eine wichtige Ausfahrt. Bitte melden Sie sich umgehend an der Rezeption im Eingangsbereich. Es wird darum gebeten, das Fahrzeug schnellstmöglich umzuparken. Vielen Dank. Sie hören Text noch einmal. Achtung! Der Fahrer des Fahrzeugs mit dem Kennzeichen HBD 256 wird dringend gebeten, sofort ins Erdgeschoss zu kommen. Das Fahrzeug steht im Halteverbot und blockiert eine wichtige Ausfahrt. Bitte melden Sie sich umgehend an der Rezeption im Eingangsbereich. Es wird darum gebeten, das Fahrzeug schnellstmöglich umzuparken. Vielen Dank. Nummer 57.
[19:37]Sie checken in ein Hotel ein. An der Rezeption gibt es Informationen zur Umgebung. Willkommen im Gasthof Lindner. Unser Hotel liegt direkt neben einer Tankstelle, was besonders für Autofahrer sehr praktisch ist. Sie können dort rund um die Uhr tanken oder Snacks kaufen. Auch eine kleine Werkstatt ist in der Nähe. Wir wünschen Ihnen einen angenehmen Aufenthalt und stehen für Fragen jederzeit an der Rezeption zur Verfügung. Sie hören Text noch einmal. Willkommen im Gasthof Lindner. Unser Hotel liegt direkt neben einer Tankstelle, was besonders für Autofahrer sehr praktisch ist. Sie können dort rund um die Uhr tanken oder Snacks kaufen. Auch eine kleine Werkstatt ist in der Nähe. Wir wünschen Ihnen einen angenehmen Aufenthalt und stehen für Fragen jederzeit an der Rezeption zur Verfügung. Nummer 59. Sie sind im Kino. Vor dem Film wird das Programm kurz über Lautsprecher angesagt. Hier ist ihr Kinoprogramm. Der beliebte Film Komiker läuft jeden Tag um 20 Uhr im großen Saal. Die Vorstellung dauert etwa 90 Minuten. Tickets gibt es online oder an der Kasse. Kommen Sie bitte spätestens 15 Minuten vor Beginn. Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen und freuen uns auf ihren Besuch im Kino. Sie hören Text noch einmal. Hier ist ihr Kinoprogramm. Der beliebte Film Komiker läuft jeden Tag um 20 Uhr im großen Saal. Die Vorstellung dauert etwa 90 Minuten. Tickets gibt es online oder an der Kasse. Kommen Sie bitte spätestens 15 Minuten vor Beginn. Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen und freuen uns auf ihren Besuch im Kino. Nummer 60. Sie hören Radio. Es gibt eine Wetterwarnung. Der Wetterdienst meldet für heute wechselhaftes Wetter. Am Nachmittag ziehen Wolken auf und am Abend wird mit starkem Platzregen gerechnet. Es besteht die Gefahr von Gewittern und starkem Wind. Besonders in den Abendstunden ist mit starkem Platzregen zu rechnen. Bitte informieren Sie sich regelmäßig über die aktuellen Wetterwarnungen im Radio oder Internet.
[22:40]Ende des dritten Teils. Vorbereitet vom Deutschlehrer Orhan Yigit.



