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Magen-Darm-Trakt 1/2

mednachhilfe

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[0:01]Willkommen zu diesem Video über das Kapitel 16 Magen-Darm-Trakt. Bitte empfehlen Sie mich weiter, falls diese Präsentation Ihnen etwas genutzt hat. Es geht im Folgenden um diesen Teil hier, dieses lange Rohr, welches unser Körper durchspannt. Fangen wir an. Grundsätzliches zum Magen-Darm-Trakt, abgekürzt MDT. Wenn man jetzt hier dieses ganze Organsystem nimmt und auseinanderzieht, wie ein Schlauch gerade zieht, dann bekommt man einen langen, langen Schlauch oder eine lange Röhre. Und zu oberst ist der Mund, also hier oben, das ist der der Anfang der Röhre und zu unterst haben wir dann den Po mit dem Anus, welches der ähm Schluss der Röhre markiert. Also grundsätzlich, der ganze Magen-Darm-Trakt ist nichts anderes als eine lange, lange Röhre, welche durch unseren Körper zieht. Was machen wir mit dem Magen-Darm-Trakt? Wir verspeisen Essen durch den Mund. Das geht dann durch die Röhre hindurch und kommt unten dann wieder heraus, wo wir es dann ausscheiden.

[1:39]Grundsätzlich, was passiert nun hier dazwischen? Was passiert hier? Hier werden gewisse Stoffe, gewisse Moleküle aus diesem Rohr entfernt und diese Moleküle werden dann den Zellen zur Verfügung gestellt. Was für Moleküle sind das? Das sind vornehmlich Zucker, Fette, Aminosäuren, die wir brauchen können. Und diese Zucker, Fette und Aminosäuren werden dann den Zellen in unserem Körper zur Verfügung gestellt, damit diese überleben. Das unbrauchbare, alles was nicht Zucker, Fette oder Aminosäuren ist, welches wir nicht verarbeiten können, wird dann schlussendlich wieder hinaus transportiert und wird ausgeschieden. Also wir nehmen nur das Brauchbare auf.

[2:38]Dieser Prozess hier, wieso das Zellen überhaupt Sauerstoff und überhaupt Nährstoffe brauchen, das habe ich im Kapitel 15, wieso atmen wir, besprochen. Das können Sie sich dort nochmals zu Gemüte führen, wenn Sie wollen.

[2:58]Gehen wir ein bisschen weiter. Grundsätzlich hat der Magen-Darm-Trakt, also diese ganze Röhre hier, zwei Aufgaben. Erstens mal muss es zerkleinern können, also dieser Food, den wir einnehmen, muss zerkleinert werden, muss verdaut werden auf Medizin Deutsch. Das ist Verdauen. Und der zweite Schritt nach dem Zerkleinern dieser Nahrungsbestandteile wird der Körper oder der Magen-Darm-Trakt versuchen, diese Nährstoffe, also diese Aminosäuren, Zucker und Fette, aufzunehmen, damit es den Zellen zur Verfügung gestellt werden kann. Dieser Prozess des Aufnehmens wird Resorbieren genannt. Fangen wir beim Zerkleinern an, beim Verdauen, es gibt grundsätzlich zwei Arten, wie unser Magen-Darm-Trakt die Waren oder das Essen verspeist und zerkleinert. Erstens gibt es die sogenannte mechanische Verdauung mit den Zähnen. Das ist eine sehr mechanistische Ansicht, wir reiben mit unseren Zähnen aneinander, so dass die Nahrung kleiner wird. Das ist grundsätzlich nicht schwierig zu begreifen. Die zweite Art, wie wir essen zerkleinern, ist die sogenannte chemische Verdauung mit Enzymen. Was bedeutet das? Ich werde jetzt einen kleinen Exkurs machen über dieses Bild hier. Blenden wir den Rest aus und nehmen wir mal an, wir sehen uns eine Zelle an hier. Nehmen wir an, das ist eine Pankreaszelle oder eine Dünndarmzelle für ihre Information einfach eine Zelle des Magen-Darm-Traktes, spielt jetzt nicht gerade so eine Rolle, ähm was die Pankreaszelle genau tut. Aber grundsätzlich haben wir gelernt, dass jede Zelle einen Zellkern in der Mitte hat, und in diesem Zellkern haben wir eine DNA, eine Desoxyribonukleinsäure oder das genetische Material.

[5:10]Und auf diesem genetischen Material können wir folgendes machen: mit Hilfe von Ribosomen, das haben wir im Kapitel Zytologie gesehen, kann die DNA mittels einer Kopie, der sogenannten mRNA oder Messenger-RNA, ähm mit den Ribosomen, sogenannte Proteine herstellen. Also die DNA ist eigentlich nichts anderes als ein Leserraster, damit neue Proteine hergestellt werden können. Und was machen diese Proteine nun in unserem Körper? Diese Proteine, es gibt nun eine Untergruppe von Proteinen und das sind eben diese Enzyme. Und wie wir gesehen haben, machen diese Enzyme folgendes: Die spalten Nahrungsprodukte auf. Sie zerkleinern die Nahrung oder verdauen die Nahrung, das ist grundsätzlich diese diese Logik dahinter. Also nochmals von vorne, wir haben eine Magen-Darm-Zelle, welche eine DNA hat und spezifische Sequenzen aufweist, welche schlussendlich umgeschrieben werden können in Proteine und einige dieser Proteine sind eben diese Enzyme, welche unserlauben, die Nahrung zu spalten und so zu verdauen. Dieses Bild ein bisschen vergrößert, sehen Sie, das eben dieses Enzym, dieses Protein, welches von Magen-Darm-Traktzellen hergestellt wird, dockt an ein Nahrungsprodukt an und spaltet es in der Mitte, so dass das Produkt schlussendlich kleiner wird und so wird die Verdauung äh schlussendlich gemacht. Also nochmals zwei Aufgaben des Magen-Darm-Traktes, wir haben jetzt das Zerkleinern oder das Verdauen das Verdauen gesehen, das ist eben das mechanische oder das chemische Verdauen mit Hilfe vom Enzymen. Dann die zweite Aufgabe ist das Aufnehmen oder auf Medizin Deutsch, das Resorbieren, also dieser Schritt hier. Was passiert hier dazwischen? Grundsätzlich, sobald hier das ist eine relativ kompliziertes Bild, hier haben Sie den ganzen Darm, voila, das ist der Darm. Und an diesem Darm sehen Sie nun befestigt Venen, Blutgefäße, welche zum Herzen hinführen. Und diese Venen kommen jetzt vom gesamten Magen-Darm-Trakt, also Sie sehen hier vom von oben, von der Speiseröhre, vom Magen, vom Dünndarm, vom Dickdarm und so weiter, wir werden das später nochmals genauer ansehen, kommen diese Venen und äh vereinigen sich zur sogenannten Pfortader. Und diese Pfortader, die kommt jetzt hier zu diesem Organ, das ist die Leber. Also grundsätzlich geht es darum, dass alles, was aufgenommen wird, all diese Aminosäuren und Zucker, die werden zuerst der Leber zur Verfügung gestellt und dann erst im Körper verteilt. Und wir werden danach noch sehen, wieso, dass das wichtig ist. Also das ist ein ein grundsätzliches Konzept, das Sie sich vor Augen führen müssen: alles, was wir essen, wird zuerst in der Leber verarbeitet und wird dann erst dem Körper zur Verfügung gestellt. Eine Ausnahme bilden da die Fette, die können auch direkt in den Körperkreislauf dringen. Nun, wieso ist das so wichtig, dass das die ganze Nahrung zuerst in die Leber gelangt? Sie müssen sich vorstellen, dass die Leber ein Speicherorgan ist. Das bedeutet, dass Zucker, welches äh, also z.B. diese Fruchtzucker, den wir essen, äh gelangt dann in die Leber und wird dort gespeichert. Und gerade der richtige, die richtige Menge wird dann ausgeschüttet, damit der Körper genug Energie hat. Wenn wir aber zwischen den Mahlzeiten nichts essen, kommt auch kein neuer ähm Zucker-Vorrat oder Zucker-Proviant in den Körper und somit muss der Körper irgendwo eine Reserve haben und diese Reserve ist eben die Leber. Daher ist die Leber hier sehr vorgeschaltet und spielt eine Schlüsselrolle im ganzen Magen-Trakt-System. Gehen wir weiter, das ist vermutlich das wichtigste Bild und wenn Sie dieses Bild wirklich auswendig können, dann verstehen Sie den Magen-Darm-Trakt. Das ist jetzt relativ viel Stoff und ich werde jetzt Schritt für Schritt durchgehen. Sie haben hier nochmals diese ganze Röhre. Diese Röhre repräsentiert den ganzen Magen-Darm-Trakt. Zu oberst haben wir eben den Mund, die Mundhöhle und in der Mundhöhle haben wir auch Zähne, die wichtig sind für die mechanische Verdauung. Dann, wenn wir essen, brauchen wir Speichel, damit die Nahrung glitschig gemacht wird und der Nahrungsbrocken normal hinuntergeschluckt werden kann. Es gibt also Speicheldrüsen, welche in die Mundhöhle münden. Von der Mundhöhle aus geht es dann in den Pharynx oder den Rachen hinunter und vom Rachen weiter in die Speiseröhre oder den Ösophagus. Vom Ösophagus geht es weiter in den Magen oder in den Gaster auf Lateinisch. Vom Gaster geht es weiter in den Dünndarm und dieser Dünndarm ist aufgeteilt in drei Teile: in das sogenannte Duodenum, ins Jejunum und Ileum, wir werden dann noch darauf zu sprechen kommen. Das Duodenum ist der Zwölffingerdarm, das Jejunum der Leerdarm und das Ileum der Krummdarm. Dann im Dünndarm gibt es gewisse Organe, welche relativ nahe liegen, das ist die Leber, die wir vorher schon gesehen haben. Die Leber spielt auch eine sehr wichtige Rolle bei unserem Magen-Darm-Trakt, die wir vorher gesehen haben. Die Leber, die hat einen direkten Kontakt zur Gallenblase und die Gallenblase einen direkten Kontakt zum Dünndarm, und wir werden auch sehen, für was die Gallenblase und die Leber wichtig sind. Zusätzlich hat es ein weiteres Organ, das dem Dünndarm anliegt, das ist die Bauchspeicheldrüse oder das Pankreas, welche auch eine sehr, sehr wichtige Rolle spielt in der Verdauung. Wenn wir vom Dünndarm eine Stufe weiter nach unten gehen, kommen wir zum Dickdarm oder dem Kolon und vom Dickdarm weiter unten gehen wir dann in den Mastdarm oder das Rektum bis hin zum Anus, welches der untere Ausgang ist, dieses langen Rohres.

[11:53]Also schematisch dargestellt, sehen Sie hier oben einen Kopf, und eben dort im Kopf hat es seine Mundhöhle und Zähne, und wenn wir von der Mundhöhle weiter nach unten gehen, kommen wir zum Rachen, das ist eine kurze Wiederholung des Ganzen, das wir schon gesehen haben. Und in die Mundhöhle hinein trainieren dann diese Speicheldrüsen, welche die Mundhöhle glitschig machen, damit der Nahrungsbrocken nach unten geschluckt werden kann. Vom Pharynx hinunter geht eine Röhre, hier dargestellt rosa-rot, das ist der sogenannte Ösophagus oder die Speiseröhre, und von der Speiseröhre weiter nach unten geht es in den Magen. Das ist eigentlich nichts anderes als eine eine Erweiterung dieses Rohres, ist ist immer noch ein Rohr, welches hier weiter geht, Sie sehen hier, dass gewisse Abschnitte des Magen-Darm-Traktes dickere Rohre aufweisen, andere etwas dünnere Rohre. Das hat einfach mit deren Funktion zu tun. Vom Magen geht es dann weiter in den Dünndarm, hier violett dargestellt, und vom äh Dünndarm nach weiter nach unten geht es hier in diesen Dickdarm hinunter, schlussendlich zum Rektum. Das war nochmals eine kurze äh Animation. Noch ein letztes Mal möchte ich das Ganze machen. Und zwar sehen Sie hier nochmals diesen Kopf, mit dem Mundhöhle und den Zähnen, der Pharynx, der nachher kommt, das ist der Rachen nach der Mundhöhle, Speicheldrüsen, dann eben wieder diese Speiseröhre oder Ösophagus genannt, vom Ösophagus geht es dann in den Magen. Hier habe ich ein anderes Bild und hier möchte ich ganz klar eine wichtige Relation zwischen verschiedenen Organen zeigen, das habe ich schon angedeutet. Also hier diese Erweiterung des äh weiter distalen Bereich des Ösophagus, das heißt, das ist der Magen. Und vom Magen haben wir in der Nähe eben diese Leber und diese Leber hat eine Verbindung, Sie sehen das hier mit der Gallenblase und die Gallenblase hat eine Verbindung mit dem Duodenum oder mit dem Dünndarm hier.

[14:06]Und hier haben Sie ein anderes Organ, das ist die Bauchspeicheldrüse und die hat auch eine direkte Verbindung zum Dünndarm. Also Sie sehen hier, das ist diese Bereich hier, erstens ist dieses Rohr ist ein kontinuierliches Rohr von Mund zu Anus. Aber es hat gewisse Eintrittsforten von Speicheldrüsen, von der Leber, via Gallenblase und auch von der Bauchspeicheldrüse. Also es hat es ist ein Rohr mit gewissen Öffnungen, welche es erlauben, gewisse Substanzen in dieses Rohr hineinzulassen. Hier eine kurze Animation, ich hoffe, das kann man sehen, einigermaßen. Also Sie haben hier oben die Mundhöhle, dann der Rachen und hier haben Sie gewisse Speicheldrüsen, dann der Ösophagus, der Magen, dann hellbraun der Dünndarm, dann dunkelbraun der Dickdarm bis zum Rektum. Hier haben Sie die Leber, hier grün dargestellt ist die Gallenblase und hier hinten gelblich dargestellt, hinter dem Magen ist die Bauchspeicheldrüse. Wenn wir uns vorstellen, hier, das ist unser Nahrungsbestandteil, der wird jetzt hinuntergeschluckt. Ich hoffe, das kann man auf dem Video sehen, sonst spielt es auch nicht so eine Rolle. Wichtig ist, dass dieser Nahrungsbrocken hier diesen Weg hindurch macht. Ich hoffe, Sie haben das gesehen, ich werde das nochmals machen. Also hier dieser Nahrungsbrocken geht zuerst in den Mund, dann in den Rachen, dann in den Ösophagus, dann Magen, dann Dünndarm, Dickdarm und dann Rektum. Und auf dem Weg dorthin gibt es gewisse Drüsen, welche in dieses Rohr hineinspritzen, z.B. diese Speicheldrüsen, die Leber, die Bauchspeicheldrüse und auch die Gallenblase.

[16:07]Eben wie gesagt, dieses Bild als wichtigstes Bild dieser ganzen Vorlesungen. Ich hoffe, Sie haben jetzt nach diesen zahlreichen Wiederholungen ein paar Dinge merken können. Aber sobald Sie das können, dann sind Sie auch der sicheren Seite. Wenn wir uns jetzt vorstellen, machen wir hier mit einem Messer einen Querschnitt hindurch, egal wo, wir können auch ein bisschen weiter nach oben oder weiter nach unten, spielt dann sich keine Rolle. Dann möchten wir mal schauen, wie dieses Rohr im Querschnitt aussieht. Wie ist dieses Rohr anatomisch aufgebaut? Wenn wir jetzt hier, das ist ein Querschnitt dieses Darmes, dieses Magen-Darm-Traktes, und erstaunlicherweise ist es in allen Abschnitten haben wir eine ähnliche Darmwand. Es hat immer vier Schichten und diese vier Schichten werde ich jetzt mit Ihnen durchgehen. Die innerste Schicht, die Sie hier sehen, das ist hier dargestellt, das ist die Mukosa. Die Mukosa ist eine Schleimhaut und dort ist der Ort der Resorption. Das heißt, macht auch Sinn. Die Nahrungsbestandteile, die hier im Rohr drin sind, die werden durch die Mukosa aufgenommen, weil es ja am nächsten ist. An der Nahrung, das macht auch Sinn. Und dann unter der Mukosa eine Schicht tiefer ist die Submukosa, also Sub heißt unter, also unter der Mukosa, das ist Bindegewebe. Und unter der Submukosa haben Sie hier so Muscle Layers. Das ist die sogenannte Muskularis. Die Muskularis, das sind Muskelgewebe und die spielen eine wichtige Rolle für die Peristaltik. Peristaltik bedeutet nichts anderes, dass das Essen im Darm transportiert wird. Stellen Sie sich vor, Sie hätten keine Muskelgewebe im Darmsystem, so würde das Essen einfach stecken bleiben und nicht weiter transportiert werden. Zum Beispiel im Ösophagus, also im in der Speiseröhre, wenn Sie etwas hinunterschlucken, können Sie das auch im Kopfstand machen. Das Essen wird trotzdem zum Magen gelangen, obwohl es entgegen der Schwerkraft wirkt. Und das ist dieser Muskelschicht zu verdanken. Diesen Muskularis, das ist die dritte Schicht von innen. Und die äußerste Schicht ist die Serosa. Die Serosa oder auch mit anderen Namen das Peritoneum viscerale. Das ist jetzt ein schwieriger Name, ich werde jetzt Ihnen erklären, was das bedeutet. Behalten Sie diese vier Schichten im Kopf, weil die sind in jedem Darmabschnitt ähnlich oder sogar gleich. Sehen Sie diesen Querschnitt an, dieser Querschnitt finden Sie jetzt hier. Das ist der Querschnitt dieses Darms, den wir vorher gesehen haben. Das ist ein Querschnitt durch den ganzen Körper. Sie sehen hier oben, das ist die Hinterwand, das ist die Wirbelsäule, also ist oben das hier ist hinten. Sie haben vorher gesehen, dass die äußerste Schicht, das ist eben die sogenannte ich gehe nochmals hinunter, das ist die Entschuldigung, die Serosa oder das Peritoneum viscerale, das ist hier die äußerste Schicht. Und die äußerste Schicht, die sehen Sie auch hier.

[19:43]Die äußerste Schicht, das ist eben das sogenannte Peritoneum viscerale. Peritoneum bedeutet, das ist das Bauchfell. Ich denke, Sie haben auch schon davon gehört, das ist das Bauchfell. Das ist einfach eine eine Schicht von Gewebe, eine Schicht von Haut, welche die Organe bedeckt.

[20:30]Und überall, wo es Organe gibt, welche ähm beweglich sind, welche grundsätzlich immer etwas äh in Bewegung sind, haben wir ein sogenanntes Peritoneum, damit hier dazwischen, also hier z.B. in diesem Zwischenraum gibt es gewisse Flüssigkeiten und damit dieses Organ hier nicht abgeschabt wird oder äh aufgerissen wird, gibt es hier eine Flüssigkeit, eine ölige Flüssigkeit, welche hier den Reibungswiderstand geringer macht. Das ist ähnlich beim Herzen, ähnlich bei der Lunge und auch ähnlich hier beim den abdominalen Organen, und das ist hier das sogenannte Peritoneum.

[21:16]Wenn Sie das nicht mehr genauer verstehen, können Sie auch noch die Videos vom Herzen oder von der Lunge nochmals ansehen. Also hier dieses Peritoneum, welches direkt rund um dieses Organ ist, also rund um den Darm, das ist das Peritoneum viscerale. Visceral bedeutet eigentlich die Eingeweiden, also das sind äh das ist der Teil, wo das Peritoneum schlussendlich die die Organe umschließt. Dann haben Sie hier das Peritoneum parietale, also Sie sehen vom Peritoneum viscerale geht es da kontinuierlich weiter, das ist eine große Haut, welche kontinuierlich ist. Und hier z.B. hier vorne oder hier hier hinten ist das Peritoneum nicht verwachsen mit dem Darm, sondern ist hier an der Bauchwand liegend. Und dieses Peritoneum, das nennt man Peritoneum parietale.

[22:17]Dann dazwischen in diesem Bereich hier, das dieses Häutchen kann man nicht dem Peritoneum viscerale oder dem Peritoneum parietale zuordnen, das ist das Meso. Das nennt man einfach Meso. Und jetzt gibt es gewisse Begriffe, die Sie sich merken müssen. Und zwar hier z.B. der Darm oder der Magen, die sind intraperitoneal. Das bedeutet, die sind vollständig umfasst von diesem Peritoneum viscerale. Also alle Organe, welche so umschlossen sind, sind die intraperitonealen Organe. Dann gibt es hier retroperitoneale Organe, das sind hinter dem Peritoneum, das sind z.B. hier die Nieren. Die sind nicht so umschlossen wie der Darm, aber befinden sich hinter dem Peritoneum, also haben eine gewisse Verwandtschaft oder eine gewisse ähm Entfernung vom diesen Peritoneum. Und die nennt man retroperitoneal. Und dann gibt es noch Organe, wie z.B. das Rektum, das ist überhaupt nicht mehr mit dem Peritoneum verwachsen oder überhaupt in keiner Beziehung mit dem Peritoneum, und das nennt man dann extraperitoneal. Ich hoffe, ich habe sie nicht sehr stark verwirrt. Grundsätzlich müssen Sie diese Dinge nicht so im Detail können, ich habe das Ihnen einfach als ähm als zusätzliche Informationen geben wollen.

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