[0:01]Hallo und herzlich willkommen zu unserem neuen Video. Wir sind Eliza von Inmage Personal und Nina von Ärztsprech. Wir haben für heute einen neuen Fall vorbereitet und ihn diesmal dafür einen Arztbrief als Musterlösung geschrieben. Die Musterlösung des Arztbriefes finden Sie auf www.ärztesprech.de, dort unter den Blogbeiträgen. Also schreiben Sie wieder fleißig mit und verfassen Sie im Anschluss an dieses Video ihren Arztbrief. Wir wünschen Ihnen ganz viel Spaß.
[0:54]Mein Name ist Nina Kolett und ich bin als Assistenzärztin hier auf der Station tätig. Und ich würde gerne das Aufnahmegespräch mit Ihnen durchführen. Sind Sie damit einverstanden? Ja, sehr gerne. Wunderbar. Kurz zum Ablauf. Ich werde Ihnen jetzt erstmal ein paar persönliche Fragen stellen und dann direkt zu ihren aktuellen Beschwerden übergeben. Wenn Sie etwas nicht verstehen oder Fragen haben, würde ich Sie bitten, mir ein kurzes Zeichen zu geben, dann machen wir eben eine Pause, ja? Das mache ich. Wunderbar. Wie heißen Sie denn? Ich heiße Svenja Winkler. Mhm. Svenja mit V und J. Ja. Und Winkler mit K. Und Winkler mit K, alles klar. Winkeler, oder? Genau. Frau Winkler, wie alt sind Sie und wann wurden Sie geboren? Ah, ich bin 29 Jahre alt. Mhm. Und ich bin am 1. April 1991 geboren. Wunderbar. Herzlichen Glückwunsch nachträglich, Frau Winkler. Danke. Ähm, wie groß sind Sie denn? 1,69. Mhm. Und wie viel wiegen Sie zurzeit? Ich glaube, irgendwas zwischen 52 und 53. Okay.
[2:20]Sehr gut. Ähm, wer ist denn Ihr Hausarzt oder Ihre Hausärztin? Die Frau Müller, Frau Dr. Müller. Frau Dr. Müller. Und sitzt die Frau Dr. Müller? In der Innenstadt. In der Innenstadt. Wunderbar. Sehr gut. Frau Winkler, was führt Sie denn zu uns? Ja, mir geht's gar nicht gut seit ungefähr einer Woche schon. Mhm. Ähm, ich dachte zuerst, es wäre nur eine Erkältung, denn ähm ich hatte vor einem Monat ungefähr eine Erkältung und ich glaube, ich habe es verschleppt, weil ich danach arbeiten gegangen bin, ähm ohne mich richtig ähm auszukurieren. Ja. Äh und auch ins Fitnessstudio gegangen bin und so. Und äh ja, es hat jetzt äh angefangen damals, dass ich einfach äh mich sehr müde gefühlt habe an einem einen Tag. Danach auch Halsschmerzen hatte und äh zwei Tage später äh habe ich angefangen auch zu husten. Mhm.
[3:30]Und ähm ja, der Husten wurde immer stärker. Jetzt ist es wirklich kaum noch zu ertragen. Ähm und äh seit zwei Tagen habe ich auch Fieber. Und äh ja, ziemlich hoch auch, äh seit gestern. Und ich krieg es auch irgendwie nicht runter, deswegen äh habe ich mir schon Sorgen gemacht mittlerweile. Okay. Ähm haben Sie das Fieber gemessen? Können Sie mir sagen, wie hoch es beim letzten Mal war, als Sie es gemessen haben und wann Sie es zuletzt gemessen haben? Ja, ich habe es äh das letzte Mal heute morgen gemessen. Mhm. Das war 38,8. Mhm. Ähm gestern Abend war es ähm 39,1. Okay. Und äh der Tag davor auch äh also es hat angefangen mit 37,7, wurde dann immer höher, 38,5. Ähm und ich habe ein paarmal schon Paracetamol genommen. Mhm. um das Fieber etwas zu senken. Damit haben Sie direkt an dem Tag angefangen, als das mit dem Fieber anfing oder später? Ja, direkt. Äh beziehungsweise zuerst war 37,5, dann dachte ich, okay, das äh geht, das warte ich mal ab und danach habe ich noch mal gemessen, es ist 38,5 war dann äh habe ich ein Paracetamol genommen. Okay. Haben Sie sonst noch Medikamente gegen die aktuellen Beschwerden eingenommen? Ich habe Gelomertol genommen. Mhm. Seit drei Tagen nehme ich das dreimal täglich. Ja. Und ansonsten Salbeiter Tabletten für die Halsschmerzen. Salbe für die Halsschmerzen. Mhm. Okay. Ähm Sie haben ja eben gesagt, dass Sie jetzt seit einer Woche die Beschwerden haben. Ähm können Sie mir ein bisschen mehr darüber erzählen? Ja, über die Beschwerden an sich meinen Sie? Genau, ich glaube, Sie hatten eben von Husten gesprochen, oder? Genau, das ist es vor allem auch äh und die Abgeschlagenheit, also ich lieg wirklich die ganze Zeit auch im Bett seit drei, vier Tagen. Mhm. Ähm aber der Husten, der wird immer stärker. Mhm.
[6:04]Und äh ich kann auch nachts kaum mehr schlafen, weil der abends und nachts immer stärker noch stärker ist als tagsüber. Mhm. Und äh seit drei Tagen habe ich kaum noch geschlafen. Mhm. Was ist das denn für ein Husten? Ist das ein trockener Husten oder eher ein Husten, wo Schleim hochkommt? Es kommt schon Schleim hoch. Mhm. Immer mehr mit den Tagen. Also zuerst war es ganz wenig, aber dann wurde es immer mehr. Mhm. Ich komme gleich noch mal auf den ähm Schleim zu sprechen, ich würde gern noch ein paar Fragen zum Husten stellen, ja? Ja, gerne. Ähm, der Husten hat jetzt vor einer Woche begonnen, haben Sie gesagt. War das so ein langsamer Anfang mit dem Husten oder ging's plötzlich los und der war auch direkt da? Also direkt sehr präsent, oder? Ähm nee, es war eher ein langsamer Verlauf. Äh beziehungsweise es hat zuerst hier oben wie aus dem Hals angefangen. Mhm. Und danach ging es hatte ich das Gefühl immer wieder runter. Also kam immer von weiter unten. Okay.
[7:23]Ähm drittes Husten vermehrt auf, wenn Sie irgendwie sich bewegen, wenn Belastung im Spiel ist oder auch wenn Sie sich ausruhen. Eigentlich beides, also ich muss die ganze Zeit husten, selbst wenn ich ruhig im Bett liege, muss ich manchmal auch richtig aufstehen, um zu husten. Weil der Hustenreiz so stark ist, vor allem wie gesagt in den letzten zwei, drei Tagen, ähm ist es ganz schlimm geworden. Sind das dann eher so Hustenattacken, dass Sie auf einmal aus dem Nichts anfangen, total loszuhusten oder ist das so ein konstantes stark dauerhaftes Husten? Also konstant, stark, dauerhaft ist es nicht wirklich. Ich muss die ganze Zeit ein bisschen, also der den der Hustenreiz ist die ganze Zeit da. Ähm aber dann kommen schon ähm immer wieder richtige Hustenattacken und äh da habe ich das Gefühl auch, dass ich richtig Atemnot habe. Ich wirklich vor allem, wenn ich versuche tief einzuatmen, äh wirklich Atem beschwerden habe auch. Ist das denn jetzt ähm auch erst seit ein paar Tagen oder von Anfang an? Das äh hat sich vermehrt, mit den Tagen wurde es immer stärker auch. Also dieser Atemnot war die ersten zwei Tage nicht da und ähm ich hatte nicht so starke Hustenattacken. Und das kam jetzt mit der Zeit. Okay. Ähm Frau Winkler, ich muss noch mal kurz fragen, hatten Sie gerade gesagt, dass Sie die Atemnot beim ein oder beim Ausatmen haben? Beim Einatmen. Beim Einatmen, okay. Und das ist dann mehr so episodisch, ja, das heißt, dass es immer nur auf einen bestimmten Zeitraum beschränkt oder die ganze Zeit? Es kommt immer wieder. Also, ich habe jetzt nicht drauf geachtet, dass es zu einer bestimmten Uhrzeit oder so stärker wird bzw. äh wie gesagt, abends und nachts habe ich schon das Gefühl, dass es deutlich stärker ist, aber äh es kommt immer wieder auch tagsüber. Okay. Und Sie sagen, die Auslöser sind dann auch die Hustenattacken. Ja.
[10:28]Okay, wunderbar. Gut. Sie hatten ja auch gesagt, sie haben Schmerzen. Haben Sie nur Schmerzen im Hals oder auch im Brustbereich? Auch im Brustbereich, vor allem beim Husten ähm wird der Schmerz richtig stark. Okay.
[10:48]Was ist das für ein Schmerz im Hals erstmal? Das ist ein stechender oder so ein kratzender Schmerz oder eher ein brennendes Schmerz. Also im Hals ist es eher kratzend. Mhm.
[11:04]Ja, und im in der Brust, im Brustbereich? Im Brustbereich eher stechend, habe ich das Gefühl. stechender Schmerz, okay. Aber der ist auch nicht die ganze Zeit da, sondern äh nur bei den Hustenattacken. Okay. Und wenn Sie jetzt so ein und ausatmen, etwas stärker, tritt dann auch noch mal Schmerz auf? Ja, ich merke's schon, also wenn ich tief einatme, merke ich das schon, dass äh dass es weh tut. Mhm.
[11:38]Okay, gut, dann habe ich das. Fällt Ihnen sonst noch etwas ein zu dem Husten oder Auswurf oder auch zu den Schmerzen, was ich wissen sollte? Nee, im Moment fehlt mir nichts mehr ein. Okay. Sie haben ja eben von einer Atemnot gesprochen. Haben Sie die auch nachts? Manchmal schon, ja, also ich muss ja die ganze Nacht lang immer wieder husten und dann habe ich das auch. Mhm. Ist es zurzeit so, dass sie deswegen mehrere Kissen brauchen beim Schlafen oder können Sie flach im Bett liegen? Ähm ich kann schon flach im Bett liegen, mehrere Kissen auf die Idee bin ich ehrlich gesagt auch gar nicht gekommen, aber ich muss immer wieder aufstehen im Bett. Mhm.
[12:26]Ähm, weil es einfach äh weil ich einfach im Liegen nicht so husten kann. Und deswegen muss ich immer wieder aufstehen. Okay. Ähm haben Sie derzeit Schmerzen beim Schlucken? Ein bisschen, ja. Also leicht. Aber die sind eher oben im Hals, nicht in der Brust. Okay, alles klar. Ähm haben Sie sonst noch irgendwelche Symptome, wie z.B. Gelenkschmerzen, Gliederschmerzen, Sie hatten ja schon gesagt, dass Sie abgeschlagen sind zurzeit. Abgeschlagenheit und Gliederschmerzen habe ich auch, ja, vor allem äh seitdem ich Fieber habe, habe ich auch richtig Gliederschmerzen. Mhm. Ähm Frau Winkler, haben Sie zurzeit oder ist Ihnen aufgefallen, dass Sie zurzeit Wadenschmerzen haben? Wadenschmerzen? Ja. Nein. Sehr gut. Okay, gut, sonst fällt Ihnen nichts mehr ein bezüglich der aktuellen Beschwerden zum Husten, zum Auswurf? Nein, ich glaube, wir haben alles besprochen. Okay, wunderbar. Ähm dann habe ich noch ein paar andere Fragen, die ich Ihnen stellen muss und zwar gibt es Vorerkrankungen, von denen ich wissen wollte, wie z.B. äh eine Überfunktion der Schilddrüse oder eine Herzerkrankung oder ähnliches. Ähm nein, Schilddrüsenüberfunktion hat meine Schwester zwar, aber ich zum Glück nicht. Okay. Äh und ansonsten hatte ich mal vor einigen Jahren, als ich 23 war, äh eine Eierstockzyste. Mhm.
[14:15]Und das war's. Sonst keine Vorerkrankungen. Die wurde behandelt? Die wurde medikamentös entfernt, ja. Okay, wunderbar. Ähm wann war das mit der Zyste? Äh ich war 23, also vor sechs Jahren. Mhm. Wunderbar. Sie hatten ja eben schon gesagt, dass Sie derzeit ein paar Medikamente gegen die aktuellen Beschwerden einnehmen. Gibt es sonst Medikamente, die Sie regelmäßig oder bei Bedarf nehmen, wenn Sie nicht solche Beschwerden haben? Äh nein, ich nehme Vitamine ab und zu mal Magnesium, wenn ich Sport mache. Mhm.
[15:00]Und ansonsten ja, wenn ich mal Kopfschmerzen habe, dann äh nehme ich ein Aspirin C. Mhm. Oder nach dem Feiern. Nehmen Sie die Pille, Frau Winkler? Ich nehme die Pille, ja. Mhm. Wie sieht es aus mit Ihrer Periode? Bekommen Sie die regelmäßig, haben Sie Probleme damit? Äh nicht ganz regelmäßig. Also nicht so, dass ich mir Sorgen mache, aber äh schon etwas unregelmäßig. Es kommt manchmal schon vor, ähm dass ich es dass ich einmal meine Periode nicht bekomme, äh oder manchmal ist mein Zyklus 29 Tage lang, manchmal ist er nur 30 Tage lang, also Okay. Ähm besteht denn derzeit die Möglichkeit, dass Sie schwanger sind? Nein. Okay.
[16:01]Sehr gut. Sie hatten ja von Fieber gesprochen, Schüttelfrost und auch eine Schlaflosigkeit seit drei Tagen. Wie sieht es denn mit Ihrem Appetit aus? Haben Sie zurzeit Appetit? Können Sie können Sie essen? Ich achte schon drauf, dass ich ein bisschen was esse, aber ich habe weniger Appetit in letzt in den letzten Tagen. Mhm. Haben Sie seitdem äh Gewicht verloren? Ich habe mich nicht mehr gewogen seit letzter Woche, also. Mhm. Wie sieht es denn aus mit Ihrem Stuhlverhalten? Haben Sie Probleme beim mit dem Stuhlgang oder beim Wasser lassen? Nein, also nichts außergewöhnliches. Ich habe jetzt grundsätzlich oft Verstopfung. Mhm. Und habe dann ein bisschen Probleme mit der Verdauung, äh aber nichts, was mir jetzt äh in den letzten Tagen aufgefallen ist, was nicht normal ist. Ähm wenn Sie schlafen, ist Ihnen da schon mal aufgefallen, dass sie nachts vermehrt schwitzen? Nein. Sehr gut. Äh Frau Winkler, haben Sie Medikamenten oder Lebensmittelunverträglichkeiten oder Allergien? Ich äh habe keine Allergien, nein. Beziehungsweise nein, ich habe's. Oh, gut, dass mir das noch einfällt. Ich habe es schon lange nicht mehr genommen, aber ich war ich hatte eine Penicillin Allergie. Okay. Ja, als Teenager wurde das festgestellt. Mhm. Aber seitdem musste ich noch gar nicht Penicillin nehmen, deswegen habe ich auch gar nicht dran gedacht jetzt. Okay, sehr gut. Ähm wie äußert sich die oder wie hat sich die Allergie damals geäußert, wissen Sie das noch? Ja, ich äh hatte so Rötungen auf der Haut. Mhm. Und ähm so leichte wie Bläschen. Kennen Sie das, wie wenn man sich, wenn man irgendwie mit Brennesel zu tun hat, Brennesel anfasst? Ähm so ähnlich war das. Okay. Ähm wie sieht es denn bei Ihnen im Umfeld der Zeit aus? Haben Sie Stress, beruflich oder auch privat? Gibt es irgendetwas, was Sie mental belastet? Oh, nee, eigentlich nicht. Ich habe den ganz normalen Klausurenstress. Mhm. Aber ansonsten ist alles gut. Klausurenstress, das heißt, Sie studieren? Ich studiere ja, im sechsten Semester. Mhm. Und was studieren Sie? Philosophie und Geschichte. Oh, schön. Ja, das habe ich noch nachgeschoben. Ich habe zuerst eine Ausbildung gemacht nach dem Abi und äh danach habe ich mich doch noch für's Studium entschieden.
[19:05]Sehr, sehr schön. Ähm Frau Winkler, rauchen Sie? Ja, in den letzten Tagen nicht, aber. Ja. Ah, ja, grundsätzlich schon. Rauchen Sie? Ähm fünf, sechs bis maximal zehn Zigaretten am Tag.
[19:30]Okay. Ähm haben Sie auch sonst viel Kontakt zu Rauchern in Ihrem näheren Umfeld? Ja, meine Mitbewohnerin raucht auch. Mhm. Und wir rauchen auch in unserem Wohnzimmer. Okay. Also schon. Ähm trinken Sie auch Alkohol, Frau Winkler? Ich trinke Alkohol, ja, nicht viel, aber am Wochenende. Mhm. Beim Feiern manchmal abends unter der Woche ein Bierchen.
[20:07]Okay. Was trinken Sie am Wochenende auch Bierchen oder eher auch mal was Stärkeres? Auch manchmal auch was Stärkeres, so ein Cocktail oder ein Longdrink. Okay. Ähm Frau Winkler, nehmen Sie sonstige Drogen ein? Zehn der Nasentropfen dazu.
[20:34]Nein.
[20:38]Ich mache natürlich Spaß. Nein, es ist manchmal so, dass ich das Gefühl habe, wenn ich Nasentropfen nehme, dass ich wirklich süchtig danach werde und nicht aufhören kann, deswegen, aber sonst. Das heißt, Sie nehmen auch Nasenspray zurzeit oder Nasentropfen? Ähm zurzeit nicht, aber äh als ich äh vor einem Monat die Erkältung hatte, da hatte ich auch Schnupfen. Und ähm ich habe auch Nasenspray genommen.
[21:06]Okay. Ähm wie sieht es denn aus in Ihrer Familie, Frau Winkler? Sind Ihre Eltern gesund, haben Sie Geschwister? Ähm ja, ich habe ja äh eine Schwester. Stimmt, Entschuldigung, das hatten Sie eben gesagt und die hat eine Schilddrüsenüberfunktion, richtig? Genau, ja. Mhm, okay. Und ähm meine Mutter ist äh zum Glück mittlerweile gesund, sie hatte aber Gebärmutterkrebs. Okay.
[21:35]Da war ich 17. Mhm. Aber ähm das äh war glücklicherweise gutartig und äh sie wurde operiert und es ist jetzt alles gut. Wunderbar, das ist super. Und ähm meinen Vater, meinen leiblichen Vater kenne ich nicht, deswegen kann ich da nicht viel zu sagen. Das tut mir leid. Ja, also ja, ist ja kein Thema mehr für mich. Er ist irgendwann abgehauen, ich habe ihn nie kennengelernt. Ähm aber ich habe ja meinen Adoptivvater äh und er ist mein eigentlicher Vater für mich. Sehr schön, das freut mich. Dann weiß ich da schon mal Bescheid. Das werde ich gerne somit vermerken. Ähm Frau Winkler, ein paar Fragen noch. Sie hatten ja jetzt gesagt, Sie sind Studentin, Sie wohnen scheinbar in einer Wohngemeinschaft, richtig? Richtig, ja, mit meiner Mitbewohnerin. Haben Sie Haustiere? Äh Fische.
[22:47]Fische. Gut, alles klar. Waren Sie in der letzten Zeit im Ausland? Nein, schon lange nicht mehr, seit also anderthalb Jahren nicht mehr. Okay. Sehr gut. Eine Frage noch, Frau Winkler, sind Sie geimpft? Ich bin geimpft, ich wurde als Kind geimpft, aber ich habe mich äh wie bitte? Seitdem nicht mehr? Nee, ich habe mich gar nicht drum gekümmert in den letzten Jahren, das muss ich zugeben. Okay, gut, dann würde ich Sie bitten, mir mal ihren Impfpass mitzubringen. Okay. Dann können wir da mal ähm können wir das mal anschauen und gegebenenfalls da mal mit ihrem Hausarzt ein paar Termine machen, ja?
[23:44]Okay. Gut, Frau Winkler, ich habe erstmal alle Informationen, die ähm sie genannt haben, notiert. Das ist auch soweit alles, was ich brauche.
[24:00]Ich werde jetzt einmal nicht alles wiederholen, weil das schon sehr viel war und ich würde gerne so schnell wie möglich mit ihnen mit den Untersuchungen anfangen.
[24:14]Das heißt, ich würde Sie im nächsten Schnitt gerne körperlich untersuchen, mal die Lunge abhören, ein bisschen auch den Bauch abtasten und ähnliches. Und ähm dann würde ich Ihnen gerne Buch äh Buch, Entschuldigung, Blut abnehmen. Ich würde eine Röntgenaufnahme in zwei Ebenen von ihrem Oberkörper machen und außerdem würde ich gerne ein EKG mit ihnen durchführen. Okay. Und sobald wir alle Ergebnisse haben, alle Befunde haben, würde ich gerne noch mal mit dem Oberarzt Rücksprache halten und dann kann ich Ihnen sagen, ähm, was Sie genau haben. Haben Sie aktuell Fragen an mich? Nein, keine Fragen, ich bin gespannt, was es ist. Ich drücke Ihnen die Daumen, dass es nichts nicht allzu schlimm ist, aber sie haben schon mal alles richtig gemacht, Sie sind zu uns ins Krankenhaus gekommen und sind hier natürlich in den besten Händen, von daher. Schauen wir mal, was die was die Befunde uns mitteilen und dann fangen wir mit einer Behandlung an, ja? Alles klar, ich danke Ihnen. Sehr sehr gerne. Bis gleich. Bis gleich.



