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Cholezystolithiasis – Arzt-Patienten-Gespräch auf Deutsch | Fachsprachprüfung Medizin

Fachleiter

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[0:11]Guten Tag. Mein Name ist Dr. Metzker. Ich bin heute als Assistenzarzt auf der Station tätig. Ich würde gerne ein Anamnesegespräch mit Ihnen führen. Falls Sie etwas nicht richtig verstanden haben oder Fragen haben, lassen Sie es mich bitte wissen. Zunächst benötige ich einige persönliche Informationen, danach können wir fortfahren. Wie heißen Sie? Ich heiße Maria Huber. Könnten Sie bitte Ihren Vornamen und Nachnamen langsam buchstabieren? Natürlich, mein Vorname M A R I A und mein Nachname H U B E R. Zuallererst möchte ich gerne in Erfahrung bringen, ob sie die Schmerzen beziehungsweise Beschwerden als erträglich empfinden. Die Schmerzen sind kaum auszuhalten. Ich sehe, dass sie starke Schmerzen haben. Wir kümmern uns sofort darum. In ein paar Minuten bekommen Sie etwas zur Linderung. Vorher muss ich Ihnen aber noch ein paar kurze Fragen stellen und dann können wir in Ruhe weitermachen. Wie alt sind Sie, Frau Huber? Ich bin 54 Jahre alt. Wann genau sind Sie geboren? Ich habe am 9. April 1964 Geburtstag. Wie groß sind Sie? Ich bin 168 cm. Wie viel wiegen Sie? Ich wiege ungefähr 78 kg. Wie heißt ihr Hausarzt beziehungsweise ihre Hausärztin? Meine Hausärztin heißt Dr. Karla Scholz. Was führt Sie heute zu uns? Ich habe seit etwa vier Stunden Schmerzen, die nach dem Frühstück begonnen haben. Vor etwa eineinhalb Stunden wurden die Schmerzen stärker und sind nun besonders in der Magengrube spürbar. Wo spüren Sie die Schmerzen, in der Mitte rechts oder links? Hauptsächlich spüre ich die Schmerzen im rechten Oberbauch und in der Magengrube. Begannen die Schmerzen abrupt oder entwickelten sie sich langsam? Die Schmerzen traten plötzlich auf. Wie würden Sie die Schmerzen beschreiben? Sind sie eher dumpf, ziehend, brennend oder krampfartig? Die Schmerzen sind ständig da, nicht stechend, sondern eher wie ein unangenehmer Druck von innen. Manchmal fühlt es sich auch ein bisschen an wie Wehen. Wenn ich mich bewege, wie zum Beispiel beim Bücken oder beim Drehen des Oberkörpers, oder wenn ich tief einatme, wird es ein bisschen schlimmer. Strahlen die Schmerzen irgendwohin aus? Die Schmerzen ziehen in die rechte Schulter. Gibt es noch etwas anderes, dass die Schmerzen verbessert oder verschlechtert, zum Beispiel Nahrungsaufnahme, Husten, Erbrechen oder der Stuhlgang? Ja, Husten verschlimmert die Schmerzen ein bisschen. Wissen Sie, Herr Doktor, in den letzten neun Monaten hatte ich immer wieder leichtere Beschwerden, nicht so stark wie heute. Die kamen besonders nach fettigem Essen, zum Beispiel nach Bratwurst oder Schweinebauch. Deswegen war ich auch schon bei meiner Hausärztin. Sie hat mir Pantoprazol verschrieben, aber das hat leider nicht viel geholfen. Wie würden Sie die Intensität ihrer Schmerzen sowohl auf nüchternen Magen als auch nach dem Essen einschätzen auf einer Skala von 1 bis 10, wobei eins für sehr leichte und zehn für unerträgliche Schmerzen steht? Und wie stark sind die Schmerzen im Moment? Früher habe ich die Schmerzen auf nüchternen Magen kaum gespürt. Nach dem Essen würde ich sie damals bei etwa 4 von 10 einordnen. Aber jetzt, aktuell, würde ich sagen, sie sind bei 7, also deutlich stärker. Was haben Sie zum Frühstück gegessen? Ich hatte heute vor etwa fünf Stunden ein ziemlich fettiges Frühstück mit Schinken, Butter, Eiern und einem Sahnekaffee dazu. Haben Sie etwas dagegen ausprobiert? Ich habe vor etwa einer Stunde Ibuprofen 600 mg eingenommen, aber es hat keine Besserung gebracht. Ist Ihnen übel? Ja, mir ist ziemlich übel. Haben Sie sich übergeben? Nein, ich habe mich bisher nicht übergeben. Ist Ihnen beim Stuhlgang etwas aufgefallen, zum Beispiel Blut oder schwarzer Stuhl? Nein, da ist mir bisher nichts Ungewöhnliches aufgefallen. Der Stuhl war normal. Gab es bei Ihnen früher schon einmal Magen- oder Darmgeschwüre? Oder Probleme mit den Nieren? Nein, soweit ich weiß, hatte ich noch nie Probleme mit dem Magen, dem Darm oder den Nieren. Haben Sie bekannte Allergien gegen bestimmte Medikamente, zum Beispiel Schmerzmittel? Nein, ich habe keine bekannten Medikamentenallergien. Gut, dann informiere ich jetzt die Pflegekraft. Sie bekommen gleich ein Schmerzmittel und auch etwas gegen die Übelkeit. Vielen Dank, Herr Doktor. Haben Sie eine starke Druckempfindlichkeit im rechten Oberbauch? Ja, ich habe aus Neugier mal selbst draufgedrückt und dabei hat es so wehgetan, dass mir kurz der Atem weggeblieben ist. Es war wirklich schlimm. Haben Sie Auffälligkeiten oder Belege im Mundraum bemerkt? Nein, es wurden keine bemerkt. Haben Sie Schwierigkeiten beim Kauen oder Schluckbeschwerden? Nein, es bestehen keine. Haben Sie Halsschmerzen? Nein, Halsschmerzen habe ich keine. Haben Sie Sodbrennen oder einen sauren Geschmack im Mund? Ja, ich habe schon seit längerem Sodbrennen. Besonders nach dem Essen, wenn ich mich hinlege, wird es schlimmer. Dann spüre ich so ein Brennen hinter dem Brustbein und manchmal habe ich auch einen sauren Geschmack im Mund. Meine Hausärztin hat mir Pantoprazol verschrieben, das wirkt richtig gut. Ist Ihnen aufgefallen, dass sich ihr Stuhl oder das Stuhlverhalten verändert hat? Das ist nichts Neues. Ich habe seit etwa fünf Jahren immer wieder Verstopfung. Der Stuhlgang dauert oft lange und ich muss auch manchmal stark pressen. Dagegen nehme ich Movicol, das hilft ganz gut. Medikamente wie Movicol können kurzfristig helfen, aber langfristig ist auch eine Ernährung mit genügend Flüssigkeit, Ballaststoffen und regelmäßiger Bewegung sehr wichtig. Und bitte vermeiden Sie starkes Pressen beim Stuhlgang, das kann den Darm zusätzlich belasten. Was genau meinen Sie damit? Das heißt, mindestens 1,5 bis 2 l Wasser am Tag trinken, das sind etwa 6 bis 8 Gläser und dazu Ballaststoffreiche Lebensmittel wie Vollkornprodukte, frisches Obst und Gemüse. Außerdem regelmäßige Bewegung, ideal wären zwei bis dreimal pro Woche mindestens 30 Minuten, zum Beispiel spazieren gehen, Radfahren oder leichtes Training. Vielen Dank für den Tipp, Herr Doktor. Ich hätte noch eine Frage, bei meinem Vater wurde ein Teil des Dickdarms wegen Krebs entfernt. Könnte das bei mir auch der Fall sein? Ohne weitere Untersuchungen und genauere Informationen kann ich das natürlich nicht sicher sagen. Aber nachdem, was sie bisher geschildert haben, sprechen ihre Symptome eher nicht für etwas Bösartiges. Wir gehen der Sache aber gründlich nach, um sicherzugehen. Haben Sie das Gefühl, dringend zur Toilette zu müssen, während krampfartige Schmerzen im Enddarm auftreten? Nein, ich muss nicht sofort aufs Klo. Haben Sie Schmerzen oder Juckreiz im Analbereich? Nein, ich habe da weder Schmerzen noch Juckreiz. Haben Sie eine gelbliche Färbung der Haut oder des Augenweißes bemerkt, oder ist ihr Urin dunkler als üblich? Nein, ich habe nichts bemerkt. Haben Sie Juckreiz oder Ausschlag am ganzen Körper? Nein, ich habe weder Juckreiz noch Ausschlag. Ist ihr Bauchumfang in letzter Zeit größer geworden? Nein. Haben Sie in letzter Zeit bemerkt, dass ihre Haut oder Schleimhäute blasser sind als sonst? Nein, das ist mir nicht aufgefallen. Haben Sie Atemnot, Husten, Schwindel oder Herzrasen? Mein Herz schlägt ein bisschen schneller. Haben Sie in letzter Zeit eine Reise gemacht? Ich begleite regelmäßig Reisegruppen mit dem Bus, also bin ich Reisebegleiterin. Vor etwa drei Wochen bin ich mit einer Gruppe nach Spanien gereist. Dort habe ich auch Meeresfrüchte probiert. Haben andere Personen, die das gleiche gegessen haben, ähnliche Symptome? Nein, die anderen, die dasselbe gegessen haben, hatten nichts dergleichen. Haben Sie kürzlich in Restaurants oder an Imbisständen gegessen, bei denen die Hygiene vielleicht nicht ganz einwandfrei war? Nein, da ist mir nichts Auffälliges aufgefallen. Das Essen sah sauber aus und ich hatte dabei auch kein schlechtes Gefühl. Wie sind Sie ins Krankenhaus gekommen? Mein Mann hat mich mit dem Auto hergebracht. Haben Sie Fieber, Nachtschweiß, Schüttelfrost oder Schweißausbrüche? Nein, ich habe keins dieser Symptome bemerkt. Wie ist ihr Appetit? Normalerweise habe ich einen guten Appetit. Ich esse eigentlich alles gern und habe auch keine Probleme mit dem Essen. Aber wenn ich Schmerzen oder so wie heute Übelkeit habe, dann habe ich natürlich keinen Appetit. Außerdem vertrage ich bestimmte Früchte nicht so gut, ich bekomme davon manchmal Durchfall. Welche Früchte vertragen Sie denn nicht so gut? Ich meine vor allem sehr süße Früchte wie Trauben, Äpfel, Birnen oder Wassermelone. Wenn ich davon zu viel esse, zum Beispiel mehrere Stücke Obst auf einmal oder einen ganzen Obstsalat, bekomme ich manchmal Durchfall. Ernähren Sie sich häufig von besonders fettreichen Speisen? Ja, das stimmt. Ich esse gern fettreiche Sachen, zum Beispiel Sahnsoßen, Würste oder auch mal Fastfood. Das kann ich gut verstehen, solche Sachen schmecken ja auch. Aber manchmal kann der Körper auch zu viel Fett empfindlich reagieren. Es wäre gut, wenn Sie versuchen würden, fettige Speisen etwas zu reduzieren. Das kann helfen, die Beschwerden zu lindern. Haben Sie in letzter Zeit ungewollt abgenommen oder zugenommen? Wie viel und in welchem Zeitraum? Nein, mir ist in letzter Zeit nichts Auffälliges an meinem Gewicht aufgefallen. Haben Sie Schwierigkeiten beim Einschlafen oder Durchschlafen? Ja, manchmal schon. Ich bin oft weit weg von meiner Familie und abends kommen mir viele Gedanken, bevor ich einschlafe. Manchmal dauert es eine bis zwei Stunden, bis ich endlich einschlafen kann. Wie gehen Sie mit Stress um? Ich nehme manchmal Baldriandragées, das hilft einigermaßen, es beruhigt mich ein bisschen. Abends trinke ich meistens auch ein Glas Wein, einfach um ein bisschen runterzukommen. Ein Glas Wein kann zwar beruhigend wirken, aber Alkohol ist auf Dauer keine gute Lösung, vor allem nicht bei Schlafproblemen. Wir schauen gemeinsam, was Ihnen langfristig besser hilft. Haben Sie Schwierigkeiten beim Wasserlassen? Nein, ich habe keine Schwierigkeiten beim Wasserlassen. Leiden Sie an chronischen Erkrankungen wie z.B. Bluthochdruck, Zuckerkrankheit oder erhöhte Blutfettwerte? Ich habe seit 5 Jahren Bluthochdruck und erhöhte Blutfettwerte. Wie wurde die Diagnose gestellt? Das wurde bei einer Vorsorgeuntersuchung bei meiner Hausärztin festgestellt, unter anderem durch eine Langzeitblutdruckmessung. Dabei wurden über 24 Stunden regelmäßig meine Blutdruckwerte gemessen und da hat man gesehen, dass sie häufig zu hoch waren, besonders nachts und in Stresssituationen. Messen Sie Ihren Blutdruck zu Hause? Wie hoch sind die Werte? Ja, ich messe meinen Blutdruck regelmäßig zu Hause. Die Werte liegen meistens so bei 125 zu 80. Liegen Komplikationen wie Nierenprobleme, Seestörungen oder Herzkreislauferkrankungen vor? Nein, da ist mir nichts bekannt. Waren Sie schon einmal aufgrund zu hoher oder zu niedriger Blutdruckwerte im Krankenhaus? Nein, bisher zum Glück nicht. Mein Blutdruck war eigentlich immer im normalen Bereich. Manchmal steigt er bis auf 140, besonders wenn ich salzige Sachen esse. Das ist gut zu wissen. Dann behalten wir das einfach weiter im Blick. Wann haben Sie zuletzt einen Augenarzt aufgesucht? Ich war noch nie beim Augenarzt. Warum sind Augenuntersuchungen wichtig? Regelmäßige augenärztliche Untersuchungen sind besonders wichtig, um durch Bluthochdruck bedingte Seeprobleme oder Augenerkrankungen frühzeitig zu erkennen. Welche Medikamente nehmen Sie dagegen ein? Dankeschön, Herr Doktor. Ich nehme Enalapril 2,5 mg täglich morgens. Seit etwa einer Woche habe ich einen eingewachsenen Zehennagel am rechten großen Zeh. Mein Hausarzt hat mir eine Salbe verschrieben. Ich weiß leider nicht mehr, wie sie heißt, aber sie hat kaum geholfen. Deshalb habe ich nächste Woche einen Termin in der Chirurgie. Haben Sie noch andere Erkrankungen? Ich habe seit 17 Jahren Schmerzen im unteren Rücken. Wie ist es zu den Rückenschmerzen gekommen? Der Orthopäde meint, das kommt von meinem Beruf, also durch langes Stehen und Sitzen. Nach einer Untersuchung in der Röhre wurde ein Bandscheibenvorfall im Bereich der Lendenwirbelsäule festgestellt. Welche Behandlungen haben Sie bisher erhalten? Ich habe Physiotherapie gemacht und Behandlungen mit Tens Gerät bekommen. Bei Bedarf nehme ich Ibuprofen. In welcher Dosierung nehmen Sie das Ibuprofen ein? 200. Haben Sie auch Kribbeln, ein pelziges Gefühl oder Schwäche in den Beinen? Nein, das habe ich nicht. Ich habe keine Missempfindungen oder Schwäche bemerkt. Hatten Sie schon einmal einen Unfall? Ja, vor etwa 10 Jahren hatte ich mal einen Reitunfall. Das Pferd hat sich plötzlich erschreckt, ich glaube, es hat irgendetwas unerwartetes gesehen und ist zur Seite gesprungen. Dabei bin ich gestürzt und habe mir die Rippen auf der rechten Seite geprellt. Das war ziemlich schmerzhaft, ist aber zum Glück ohne bleibende Folgen verheilt. Ich hatte Schutzkleidung an, sonst hätte es vielleicht schlimmer ausgehen können. Aus welcher Höhe sind Sie gestürzt? Also, ich saß ganz normal auf dem Pferd, das war etwa 1,5 bis 2 m hoch. Welche Rippen waren betroffen und wie wurden sie behandelt? Die dritte und vierte Rippe auf der rechten Seite waren betroffen. Ich wurde damals mit Schmerzmittel behandelt und musste mich schonen. Haben Sie bereits eine Operation oder einen medizinischen Eingriff unterzogen? Warum und wann? Vor 20 Jahren hatte ich Schmerzen im rechten Unterleib. Zuerst dachte ich, dass es mit meiner Periode zusammenhängt, deshalb bin ich etwas verspätet ins Krankenhaus gegangen. Dort wurde eine Blinddarmentzündung diagnostiziert, die jedoch bereits zu einem Riss geführt hatte, sodass es zu einer Bauchfellentzündung kam. Deshalb wurde ich unter Vollnarkose operiert. Gab es nach der Operation Komplikationen? Am Anfang nach der Operation war ich ein wenig verwirrt, aber das hat sich schnell gebessert. Ich wurde nach 8 Tagen entlassen und habe mich deutlich besser gefühlt. Haben Sie Kinder und sind es Jungen oder Mädchen? Ich habe zwei Töchter. Wie alt sind ihre Kinder und sind sie gesund? Meine Töchter sind 30 und 34 Jahre alt und ja, beide sind gesund. Außerdem habe ich einen Enkelsohn, der letzte Woche Windpocken hatte. Wie geht es ihm jetzt? Ihm geht's schon viel besser. Der Ausschlag ist fast weg und er hat kein Fieber mehr. War ihre Geburt natürlich oder per Kaiserschnitt? Die erste Geburt war natürlich, die zweite per Kaiserschnitt. Hatten Sie Probleme während ihrer Schwangerschaft? Das Kind lag nicht richtig, deswegen musste ein Kaiserschnitt gemacht werden. Ansonsten war alles in Ordnung. Sind Sie in den Wechseljahren? Seit wann? Also, seit 7 Jahren. Haben Sie Hitzewallungen, Nachtschweiß oder Stimmungsschwankungen? Manchmal Hitzewallungen, aber sie sind nicht zu ärgerlich. Wann haben Sie zuletzt einen Frauenarzt konsultiert? Ich habe zuletzt vor zwei Jahren einen Frauenarzt aufgesucht, bei dem kein auffälliger Befund festgestellt wurde. Nehmen Sie noch andere Medikamente? Ich nehme Atorvastatin 20 mg täglich zur Senkung meiner Blutfettwerte. Haben Sie ein Rezept für ihre Medikamente? Ja, habe ich. Sind Sie vollständig geimpft, also haben Sie alle Impfungen seit ihrer Kindheit erhalten? Ja, ich bin vollständig geimpft. Haben Sie bekannte Allergien und Unverträglichkeiten, zum Beispiel gegen Lebensmittel, Medikamente, Tiere oder andere Substanzen? Ja, ich bin allergisch gegen Gräserpollen. Bei der Arbeit macht mir das manchmal Probleme, weil ich viel draußen bin und oft Ausflüge oder Reisen begleiten muss. Seit wann bestehen ihre Allergien und wie äußern sie sich? Die Allergie habe ich schon seit vielen Jahren, ich glaube, seit meiner Jugend. Besonders im Frühling merke ich es stark. Meine Augen tränen, die Nase läuft und ich habe oft ein Kratzen im Hals. Was unternehmen Sie dagegen? Ich trage im Frühling eine Maske. Außerdem können Sie etwa eine Stunde, bevor Sie in den Urlaub oder auf Ausflüge gehen, ein Antihistaminikum wie Cetirizin einnehmen, das hilft in der Regel gut gegen die Beschwerden. Rauchen Sie? Wie viele Zigaretten rauchen Sie täglich und seit wann? Ich rauche seit 20 Jahren täglich 10 Zigaretten. Haben Sie Heiserkeit oder besonders nachts Husten? Manchmal schon. Vor allem nachts muss ich stark husten, um den Schleim loszuwerden. Der Auswurf ist klar. Das könnte auf mögliche Veränderungen in ihrer Lunge hindeuten, die möglicherweise durch das Rauchen verursacht wurden. Wenn Sie möchten, können wir gerne ausführlicher darüber sprechen. Kam es schon einmal vor, dass Sie aufgrund übermäßigen Alkoholkonsums Symptome einer Vergiftung hatten? Nein, das ist bisher nie vorgekommen. Darf ich Sie fragen, ob Sie schon einmal Drogen konsumiert haben? Früher mal ein paar Mal Hasch geraucht, aber das ist lange her. Treiben Sie regelmäßig Sport? Welche Art und wie häufig? Ich betreibe nicht allzu viel Sport. Gibt es in ihrer Familie wichtige Erkrankungen, beispielsweise bei ihren Eltern, Geschwistern oder anderen nahen Verwandten? Ja, mein Vater ist 80. Bei ihm wurde vor etwa 10 Jahren wegen Bauchschmerzen und Blut im Stuhl Darmkrebs festgestellt. Er hat damals einen Teil vom Darm rausbekommen und trägt seitdem einen künstlichen Darmausgang. Meine Mutter ist auch 75 Jahre alt. Sie hat Diabetes und Bluthochdruck, deshalb hat sie oft geschwollene Beine. Der Arzt meinte, das könnte mit dem Herzen oder den Nieren zu tun haben, also ein Herz oder Nierenversagen. Haben Sie Haustiere? Ich habe einen Hund. Wir sind mit der Anamnese fertig. Haben Sie noch Fragen? Kann ich nach Hause gehen? In ihrem Fall wäre es besser, wenn wir sie stationär aufnehmen. So können wir die genaue Ursache abklären und eine passende Behandlung einleiten. Wenn wir die Diagnose haben, können wir besser entscheiden, wie es weitergeht.

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