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Consec DEMO DE-EN: RETOUR: Die Bahnstadt

Lourdes De Rioja

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[0:03]mein Name ist Christopher Fischer, ich bin Deutscher, ich arbeite in der deutschen Kabine beim Skick.
[0:03]Ich werde eine Rede aus dem Deutschen ins Englische dolmetschen und dafür Notizen nehmen.
[0:03]Und wir werden hinterher den Ansatz, in dem ich arbeite und warum ich das so mache, wie ich das mache und diese Dinge besprechen und dazu werden wir dann natürlich wieder Deutsch sprechen.
[0:03]Ja, und ich bin Nele Fassnacht, ich arbeite auch in der deutschen Kabine und habe eine Rede auf Deutsch mitgebracht, die Christopher dann ins Englische dolmetschen wird.
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[0:03]mein Name ist Christopher Fischer, ich bin Deutscher, ich arbeite in der deutschen Kabine beim Skick. Und wir werden jetzt die Notiztechnik ein bisschen üben. Ich werde eine Rede aus dem Deutschen ins Englische dolmetschen und dafür Notizen nehmen. Und wir werden hinterher den Ansatz, in dem ich arbeite und warum ich das so mache, wie ich das mache und diese Dinge besprechen und dazu werden wir dann natürlich wieder Deutsch sprechen. Ja, und ich bin Nele Fassnacht, ich arbeite auch in der deutschen Kabine und habe eine Rede auf Deutsch mitgebracht, die Christopher dann ins Englische dolmetschen wird. Ähm auf das Redethema bin ich so gekommen, dass ich das im Bahnmobil Magazin gelesen habe, das ist ja die Kundenzeitschrift von der Bahn. Und ja, da ging es um ein großes Bauprojekt in der Stadt Heidelberg, die sogenannte Bahnstadt. Und die Bahnstadt ist eigentlich eine große Siedlung von Passivhäusern, die derzeit gerade im Bau befindlich ist. Und ich werde ein bisschen darüber sprechen, warum es für die Stadt Heidelberg offenbar interessant war, dort eine große Siedlung von Passivhäusern zu bauen und werde auch ein bisschen darüber sprechen, was ein Passivhaus eigentlich ist. Meine Damen und Herren. Ich weiß ja nicht, ob sie schon mal in Heidelberg waren. Heidelberg ist als Stadt natürlich weithin bekannt, wegen seiner malerischen Altstadt am Necker, wegen dem Schloss und ganz einfach als Inbegriff von Romantik. Die Stadt zieht auch im Jahr Millionen von Touristen aus aller Welt an, nicht zuletzt auch aus den USA. Und in den USA ist Heidelberg auch deswegen bekannt, weil die US Army hier lange Zeit ihr europäisches Hauptquartier hatte. Aber auch viele Touristen aus Fernost kommen nach Heidelberg. Darüber hinaus hat Heidelberg natürlich auch eine sehr traditionsreiche und im In wie im Ausland bekannte Universität, die im übrigen auch die älteste Deutschlands ist.

[2:16]Und wie viele Universitätsstädte nicht nur in Deutschland, sondern auch anderswo leidet Heidelberg unter Wohnraummangel. Der aber nicht nur die Studenten betrifft, sondern auch alle anderen Bewohner der Stadt. Aus diesem Grund ist man in Heidelberg auch sehr bestrebt, jegliche freiwerdenden Flächen und Gebäude in Wohnraum umzuwandeln. Und so wurde z.B. mittlerweile einen Großteil der amerikanischen Truppen abgezogen und dadurch sind natürlich die Kasernen freigeworden und einige dieser Kasernen werden jetzt in Studentenwohnheime umgewandelt. Dann gibt es auch noch ein weiteres Vorhaben, dass wie ich finde, ziemlich interessant klingt, dass in Heidelberg derzeit entsteht. Und zwar handelt es sich um ein Bauprojekt mit dem Namen Bahnstadt. Darüber habe ich kürzlich was in der Zeitung gelesen, also im Kundenmagazin der Deutschen Bahn. Die Bahnstadt heißt Bahnstadt, weil dort in Heidelberg ein ganz neuer Stadtteil auf dem Gelände eines alten Güterbahnhofes entsteht, also ein Güterbahnhof, der nicht mehr genutzt wird. Und auf dieser Fläche, die da brach gelegen hat die ganze Zeit, wird jetzt die größte Passivhaussiedlung der Welt gebaut. Als ich das gelesen habe, hat sich mir die Frage gestellt, was ist ein Passivhaus eigentlich genau? Zunächst hatte ich so die etwas wage Vorstellung, dass es wahrscheinlich irgendwie was mit Energiesparen zu tun hat. Und ich habe mich dann mal schlau gemacht, ein bisschen im Internet gesucht und habe rausgefunden, was es damit genau auf sich hat.

[4:18]Ich lag mit meiner ursprünglichen Vermutung nicht ganz falsch, denn bei Passivhäusern handelt es sich tatsächlich um sehr sehr sparsame Häuser. Und den Titel Passivhaus darf ein Haus nur dann tragen, wenn fürs Heizen des Gebäudes nicht mehr als 15 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr aufgewendet werden müssen. Also 15 Kilowattstunden und zum Vergleich, bei bestehenden Wohngebäuden ist es so, dass die im Durchschnitt ungefähr zehnmal so viel verbrauchen. Und ich befürchte im Übrigen auch, dass das Haus, indem ich hier in Brüssel wohne, wahrscheinlich noch deutlich mehr verbraucht. Wie erreicht man das nun, dass ein Passivhaus mit so wenig Energie zum Heizen auskommt? Nun, da gibt es verschiedene Faktoren. Zum einen die Wärmedämmung, also die Isolierung. Es ist so, dass die Fenster grundsätzlich dreifach verglast sein müssen. Dann sind auch die Wände mit einer besonders dicken Isolierschicht versehen. Und insbesondere auch an den Stellen, wo normalerweise viel Wärme nach außen entweichen kann, also z.B. Fensterrahmen und so weiter, wird besonders isoliert. Diese Stellen, an denen viel Wärme entweichen kann, die werden auch als Wärmebrücken bezeichnet. Dann ist es weiterhin so, dass die wichtigste Wärmequelle im Passivhaus eigentlich die Sonne ist. Und deswegen haben Passivhäuser auch grundsätzlich immer eine große Fensterfront nach Süden raus, um die Sonnenwärme optimal zu nutzen. Aber auch, was ich ganz interessant fand, z.B. die Körperwärme der Hausbewohner und auch die Wärme, die Elektrogeräte, die sich im Betrieb befinden, abgeben, wird als Wärmequelle genutzt. Diese Art von von Wärmequellen, die werden auch als passive Wärmequellen bezeichnet und deswegen auch der Name Passivhaus. Wichtig ist bei dem Ganzen eine ganz ausgeklügelte Lüftungsanlage, die dann Frischluft zuführt und dabei gleichzeitig den den Wärmeverlust nach außen minimiert. Ja, das klingt ja zunächst alles sehr gut, finde ich zumindest, also ganz besonders für jemanden wie mich, der in einem zugegen Altbau wohnt. Und jeden Winter eine hohe Heizungsrechnung bezahlen darf und dabei trotzdem friert. Aber es gibt trotzdem auch einige Kritikpunkte am Passivhaus. Und dabei geht es natürlich nicht zuletzt um die Frage, was kostet das alles. Nun, also der Bau eines Passivhauses kostet 5 bis 15 % mehr als ein herkömmlicher Neubau. Wobei man sagen muss, dass die Neubauten heute natürlich auch schon viele Energiesparstrategien umsetzen. Die im Ergebnis einem Passivhaus oft auch schon recht nahe kommen.

[7:42]Jetzt möchte ich aber noch mal zurückkommen auf das Projekt, was ich eingangs erwähnte, also dieses Bauprojekt in Heidelberg. Auf diesem Bahnstadtgelände, wie es heißt, sollen Häuser und Wohnungen für über 5000 Menschen gebaut werden. Und es soll dabei auch darauf geachtet werden, dass da keine Wohnsilos entstehen, also nicht so, wie man das kennt von den sozialistischen Plattenbausiedlungen, die dann irgendwann überhaupt nicht mehr attraktiv sind und auch vielleicht zum sozialen Brennpunkt werden. Sondern das soll eigentlich eine gute Durchmischung erreicht werden. Es soll dort in der Bahnstadt dann auch viele Arbeitsplätze geben, auch Geschäfte, Schulen, Kindergärten, Grünflächen und so weiter. Ja, und ich denke, wie bei jedem großen Bauprojekt dieser Art stellt sich natürlich immer die Frage, ob in 10, in 20 und 30 Jahren immer noch gerne Menschen dort wohnen werden. Wenn das, was jetzt so hochmodern und ganz Energiesparend ist, vielleicht ein bisschen in die Jahre kommt. Derzeit zumindest ist es so, dass die Immobilien in der Bahnstadt sich größter Beliebtheit erfreuen. Und auch zum Großteil schon verkauft sind. Und man muss wahrscheinlich auch kein Wahrsager sein, um jetzt schon prophezeien zu können, dass Energiesparendes und Stadtnahes Wohnen auch auf lange Sicht im Trend bleibt. Vielen Dank.

[9:22]Ladies and gentlemen, I don't know whether you know the town of Heidelberg. It's actually pretty well known, it's a it has a beautiful old town center. Uh it overlooks the River Neckar, it has a very well known Chateau and it's a very romantic place. And for all these reasons, Heidelberg is very famous amongst tourists. People come from the US, but also from other countries in the world. Actually, there are many tour groups even from Asia traveling to Heidelberg. Heidelberg was also a place where a large number of American soldiers were stationed after the Second World War. Furthermore, Heidelberg has a long-standing tradition as a university town, in fact, it has the oldest university in Germany. Therefore, Heidelberg has problems similar to all other university towns, and the main problem is the lack of affordable apartments. And that's for students as well as everybody else in town. The city of Heidelberg tries desperately to find empty spaces, and wherever they find an empty lot, they will build something to ease this situation. For example, as the American soldiers left Heidelberg, their barracks were converted into homes for students. But the city of Heidelberg is even planning ahead and they have new ideas. There's one thing that I read in a newspaper recently, which I found extremely interesting. This is about a building project in Heidelberg, which is called Bahnstadt, so the city of the railroad, so to speak. I read about this actually in the newspaper that you can find when you ride on a train in Germany. Now, Bahnstadt, the name comes from the fact that Heidelberg had an old, a part of its railroad station used for cargo trains, and that part of the station is no longer in use. They are now building a new town, so to speak, on that land. Um, and not only are they building a new town, they're building the first town composed of passive houses in the world. Now, as I read this article, I asked myself, what in the world is a passive house? And on first sight, I thought, well, it must be something about energy savings. Um, but I looked up, looked in through the Internet to find out what exactly a passive house would be. My first idea was correct. Actually, passive houses have to do with energy savings. So that's their main purpose. A passive house can only be called such or given such a name if it heats with a maximum of 15 kilowatt hours per square meter per year. So that's the energy used that this building may have. Let's compare this to the average building, your average apartment building, uh, uses above 150 kilowatt hours per square meter per year. So this is about as 10 times as much as the passive house. I assume that the building in which I stay in Brussels even requires more energy than these 150 kilowatt hours. Anyway, the passive house has to be heated, and how do they heat such a building by using so little energy? Now it all boils down to isolation. Um, the windows have to be, uh, heat isolation windows, and they're usually triple windows. The walls have to be built in a way that they isolate, and special parts of the buildings that tend to let warmth out, such as the window frames, have to be designed in a special way.

[13:59]Another feature is that the building will use sun and heat and convert these into heating for the building itself. Therefore, you always have huge windows in your apartments in a passive building, and these windows will face south to catch maximum sunshine. But not only that, the building will also use the body heat of its occupants. And it'll even use the heat that emanates from electrical appliances that are turned on in the building to generate heat or warmth. And this precisely is why it's called a passive house. Obviously, you have to be very careful with ventilation. Fresh air has to be able to come in, however, little warm air and heat should go out of the building uncontrolled. Now, this all sounds all very nice. Especially for somebody like me who lives in an old building where there's lots and lots of air current, uh, I pay outrageous heating bill every year, and still each winter, I'm freezing in my apartment. And here's the problem. The problem is, of course, that somebody has to pay for this. Now, what is actually the price of such a, um, passive house? Well, they say that constructing such a building is about 5 to 15% more expensive than constructing an average building these days. Now, have in mind that the the normal building that's being constructed nowadays already actually has some energy saving features and therefore comes close to a passive house. The project in Heidelberg, that Bahnstadt project is supposed to be the home for more than 5,000 people. Um, what's planned is a style of architecture that is nice to live in. So we're not talking about prefabs as we know them from Socialist Germany before the wall came down. We are not talking about huge complexes of building, which will become very unattractive after a few years and which may even become parts of town where very difficult social situations may prevail. No, we're talking about a mix, meaning that in that Bahnstadt area, people shall live. There shall go to work, there there'll be businesses there, there'll be schools there, there will be parks there. So there's going to be an entire mix to live in for the population. Um, I think that's the most important part because if you have such a huge project, then you want to make sure that people still enjoy living there. 30 years from now. That's important. The real estate as such, which is for sale on Bahnstadt, is already mostly sold. People seem to like it, and I guess you don't have to really be a very make a very daring prophecy to say that people very very people will be very happy to save energy and stay in this place for a while. Thank you.

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