[0:04]Diana, hast du mein Handy irgendwo gesehen? Nein, ich war die ganze Zeit in meinem Zimmer. Ich suche mein Handy seit heute Morgen, aber ich finde es nirgendwo. Oh, das ist aber schlecht. Ich werde versuchen, dich anzurufen.
[0:36]Das wird aber nicht weiterhelfen. Wieso denn? Erstens war der Akku heute Morgen schon fast leer. Und was ist der zweite Grund? Zweitens, habe ich mir eine neue Nummer geholt. Ach, ohne mir Bescheid zu sagen. Ich hatte es eilig und wollte den Termin nicht verpassen. Ja, aber das hätte dich keine Zeit gekostet, wenn du mich kurz angerufen hättest, um mir deine Nummer mitzuteilen. Du hast recht, jetzt ist es aber dafür zu spät. Natürlich ist es jetzt zu spät, da ich dich jetzt gar nicht anrufen kann. Ja, ich hätte dich anrufen sollen, als ich in der Praxis von Dr. Lend fast zwei Stunden mit dem Handy die Zeit verbrachte. Wenn du nur kurz an mich gedacht hättest, wäre dir das sicher eingefallen. Sorry, kommt nicht wieder vor. Jetzt ändert das ja auch nichts mehr.
[2:15]Aber Moment mal. Ich glaube, ich weiß, wo mein Handy liegt. Wo denn, hier im Haus? Nein, ich sagte dir schon, dass ich das Handy bei mir hatte, als ich das Haus verlassen hatte. Ja stimmt, du sagtest eben, dass du in der Praxis warst und dein Handy bei dir hattest. Dann müsste eigentlich meine nächste Station gewesen sein… Wo war ich doch? Wo war ich noch? Stimmt, ich wollte zur Werkstatt. Und? bist du in der Werkstatt gewesen? Ja natürlich, ich war da, aber die Werkstatt war geschlossen. Und dann, wohin bist du noch gegangen? Dann habe ich mich auf (den Weg) zurück nach Hause gemacht. Interessant, dann muss das Handy hier im Haus sein. Wohin tust du dein Handy in der Regel? In der Regel verstecke ich mein Handy in der inneren Tasche meiner Jacke. Dann lass uns deine Jacke suchen. Hurra, wir haben das Handy gefunden. Danke liebe Diana, du hast mir bei der Suche sehr geholfen. Gern geschehen. Vergiss nicht, mir deine Nummer mitzuteilen. Mach ich, sofort.
[4:27]Wie kannst du so gut kochen? Verrätst du mir dein Geheimnis? Es gibt kein Geheimnis dahinter. Mit viel Übung und Leidenschaft kannst du viel erreichen. Aber wie war es, als du zum ersten Mal gekocht hast? Es war sehr peinlich. Den Tag, als ich zum ersten Mal gekocht habe, vergesse ich nie. Das klingt interessant. Erzähl mir was da passiert ist. Wann war das?
[5:18]Ja, es war so ungefähr vor 30 Jahren. Da war ich noch nicht geboren, stimmt’s? Ja, das stimmt. Ich war noch 10 Jahre alt. Und was passierte da? Ich wollte unbedingt kochen. Deshalb bin ich in die Küche gegangen und habe angefangen, die Zutaten aus dem Kühlschrank zu holen. Woher wusstest du, wo die Zutaten sind? Ich habe überlegt. Denn Kochen geschieht meistens in der Küche. Also müssen die Zutaten auch da sein. Aber man muss vorher einkaufen gehen. Ja genau, damals wusste ich noch nicht, dass man zuerst die Zutaten im Supermarkt kaufen muss. Du dachtest, sie liegen einfach im Kühlschrank? Genau, deshalb war der Kühlschrank das erste, was mir eingefallen ist. Und was passierte dann? Ja, ich habe alle Sachen aus dem Kühlschrank geholt. Ohne vorher zu überlegen, was du kochen willst? Ich wusste damals nicht so viel darüber und wie man einen Kochplan erstellt. Also bevor man mit Kochen anfängt, muss man wissen, welches Gericht man heute zubereiten will. So sollte es auch sein. Ich stellte alle Sachen auf den Tisch vor mir und schaute sie unschlüssig an. Denn ich wusste nicht, wie und wo ich anfangen sollte. Und was passierte dann? Meine Mutter hat mich in der Küche gefunden. Dann habe ich ihr erzählt, was ich vorhatte. Und was hat sie gesagt? Am Anfang amüsierte sie sich ein bisschen. Aber dann machte sie mich auf die Gefahren aufmerksam. Das ist ja toll. Ich will auch kochen lernen. Kannst du mir dabei helfen. Ja gerne. Beim nächsten Mal können wir zusammen kochen.
[8:38]In einer Stadt wohnt Familie Müller.
[8:46]Der Vater ist Angestellter bei einer Metallfirma. Die Mutter bleibt zu Hause. Sie will auf ihre kleine Tochter aufpassen. Die Tochter besucht die Schule.
[9:09]Die Lehrerin ruft die Mutter an.
[9:16]Hallo, Frau Müller. Ich bin die Lehrerin von Ihrer Tochter.
[9:30]Hallo Frau Lehrerin, worum geht es?
[9:44]Es geht um ihre Tochter, sie war letzte Woche nicht in der Schule.
[10:00]Ach tatsächlich? Ich habe sie aber selber zur Schule gebracht.
[10:17]Ja, sie geht nicht in die Schule und hat tatsächlich sehr viele Stunden gefehlt.
[10:39]Ich kümmere mich um die Sache. Und werde mit meiner Tochter sprechen.
[10:54]Alles klar, dann rufe ich nächste Woche an.
[11:05]Ich schaue dann, wie es sich entwickelt hat.
[11:16]Ja, das ist sehr nett von Ihnen, einen schönen Tag noch wünsche ich Ihnen.
[11:34]Zu Hause wartet die Mutter auf ihren Mann. Der Vater kommt am Abend von der Arbeit. Er geht rein ins Wohnzimmer.
[11:53]Die Mutter geht zu ihm und erzählt ihm, was die Lehrerin heute morgen sagte. Warum macht sie das?
[12:11]Ich meine, wir verlangen nicht so viel von unserer Tochter.
[12:24]Ja, vielleicht ist sie überfordert.
[12:35]Wir ändern ständig unseren Standort.
[12:45]Das ist ja das dritte Mal innerhalb eines Jahres.
[12:58]Da hast du recht. Du weißt ja schon, mein Chef verteilt die Aufgaben.
[13:14]Er will mir aber eine Stelle geben. Die Stelle ist sehr attraktiv.
[13:31]Wer redet dann mit Susi? Soll ich es machen.
[13:43]Ja, das ist eine gute Idee. Red du erstmal mit ihr.
[13:59]Wir schauen dann, was wir machen können.
[14:10]Die Mutter hat das Wohnzimmer verlassen. Sie geht zu ihrer Tochter. Sie klopft an die Tür und bittet um Reinkommen. Ja, Mama, du kannst reinkommen.
[14:38]Susi spielt Autorennen auf ihrem PC. Die Mutter erzählt ihr von dem Telefonat und sie entschuldigt sich bei ihrer Mutter. Ja, Mama, ich werde nächstes Mal mehr acht darauf geben.
[15:08]Danke für dein Verständnis
[15:27]Diana, hast du mein Handy irgendwo gesehen? Nein, ich war die ganze Zeit in meinem Zimmer. Ich suche mein Handy seit heute Morgen, aber ich finde es nirgendwo. Oh, das ist aber schlecht. Ich werde versuchen, dich anzurufen.
[15:59]Das wird aber nicht weiterhelfen. Wieso denn? Erstens war der Akku heute Morgen schon fast leer. Und was ist der zweite Grund? Zweitens, habe ich mir eine neue Nummer geholt. Ach, ohne mir Bescheid zu sagen. Ich hatte es eilig und wollte den Termin nicht verpassen. Ja, aber das hätte dich keine Zeit gekostet, wenn du mich kurz angerufen hättest, um mir deine Nummer mitzuteilen. Du hast recht, jetzt ist es aber dafür zu spät. Natürlich ist es jetzt zu spät, da ich dich jetzt gar nicht anrufen kann. Ja, ich hätte dich anrufen sollen, als ich in der Praxis von Dr. Lend fast zwei Stunden mit dem Handy die Zeit verbrachte. Wenn du nur kurz an mich gedacht hättest, wäre dir das sicher eingefallen. Sorry, kommt nicht wieder vor. Jetzt ändert das ja auch nichts mehr.
[17:38]Aber Moment mal. Ich glaube, ich weiß, wo mein Handy liegt. Wo denn, hier im Haus? Nein, ich sagte dir schon, dass ich das Handy bei mir hatte, als ich das Haus verlassen hatte. Ja stimmt, du sagtest eben, dass du in der Praxis warst und dein Handy bei dir hattest. Dann müsste eigentlich meine nächste Station gewesen sein… Wo war ich doch? Wo war ich noch? Stimmt, ich wollte zur Werkstatt. Und? bist du in der Werkstatt gewesen? Ja natürlich, ich war da, aber die Werkstatt war geschlossen. Und dann, wohin bist du noch gegangen? Dann habe ich mich auf (den Weg) zurück nach Hause gemacht. Interessant, dann muss das Handy hier im Haus sein. Wohin tust du dein Handy in der Regel? In der Regel verstecke ich mein Handy in der inneren Tasche meiner Jacke. Dann lass uns deine Jacke suchen. Hurra, wir haben das Handy gefunden. Danke liebe Diana, du hast mir bei der Suche sehr geholfen. Gern geschehen. Vergiss nicht, mir deine Nummer mitzuteilen. Mach ich, sofort.



