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Leben ohne Plastik | DieMaus | WDR

Die Maus

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[0:01]Das ist der Marktplatz von Pfaffenhofen in Bayern. Da wurde ausgerechnet, wenn man den Plastikmüll von Pfaffenhofen 5 Jahre auf dem Marktplatz sammeln würde, dann sehe man gerade noch die Dächer. Eine riesige Menge Plastikmüll. Dieses Plakat hat auch die Familie Kufer gesehen, die Christoph hier begrüßt. Christoph wollte sie treffen, weil Familie Kufer sich vorgenommen hat, ganz ohne Plastik zu leben. Und so zu diesem Berg nichts mehr beizutragen. Wie das gehen kann, wollen sie Christoph und uns zeigen. Beim Gemüsekauf auf dem Markt ist es einfach.

[0:49]Da kommt halt alles unverpackt in die Einkaufstasche rein.

[0:58]Gemüsepflänzchen werden ins Zeitungspapier eingewickelt. Und wie ist das mit Wurst und Käse?

[1:10]Dafür hat Frau Kufer eine Schale mitgebracht.

[1:23]Der Verkäufer rät ihr noch, im Kühlschrank dann wieder Wurst und Käse zu trennen, denn sonst schmeckt nachher der Käse nach Wurst. Auch für die Butter gibt's ein extra Schälchen. Immer wenn nach Gewicht bezahlt wird, muss das Gefäß vorher gewogen und später dann vom Gesamtgewicht wieder abgezogen werden, damit Frau Kufer z.B. nur für die Oliven bezahlt und nicht für ihr eigenes Glas. Es gibt in Pfaffenhofen auch ein Geschäft, indem man in seine eigenen Gläser oder Stofftaschen selbst Linsen, Reis oder anderes abfüllen kann. Natürlich wieder zuerst das Gefäß wiegen. Und dann so viel nehmen, wie man braucht. Linsen für die Linsensuppe. Dann geht Frau Kufer noch zur Milchtankstelle. Ein Automat. Geld rein.

[2:38]Milch raus. Die Flasche hat Frau Kufer mitgebracht. Wieder ist kein Plastikmüll entstanden. Überhaupt Flaschen, Wasser, Milch, Joghurt, alles gibt es auch in Glasflaschen. Da ist es ganz einfach Plastik zu vermeiden. Zum Glück hat die Familie Kufer auch einen Garten. Gleich am Haus. Und was sie da anpflanzen und später ernten, müssen sie natürlich nicht kaufen und in Plastik verpackt nach Hause tragen, logisch. Das werden bestimmt leckere Kohlrabi. Die Gurken sind schon reif. Die können schon geerntet werden.

[3:28]Josefine nascht auch immer mal gerne von den Himbeeren. Schön rot.

[3:37]Sind wohl doch noch ein bisschen sauer, was? Auch die Bienen helfen der Familie Kufer ohne Plastik auszukommen. Ein ganzes Bienenvolk sammelt für sie Honig. Wenn die Kufas dann am Abendbrottisch sitzen, ist da kein Plastik zu sehen. Honig von den eigenen Bienen, Gemüse vom Markt. Alles da. Lecker und ohne Plastik. Auch die Zahnbürsten sind nicht aus Plastik, sondern aus Holz. Und statt Zahncreme, die ja in Plastiktuben kommt, gibt's Zahnputztabletten. Zahnbürste anfeuchten, Tablette mal kurz in Mund und Spucke anfeuchten. Dann kann es losgehen mit dem Zähneputzen. Shampoo und Duschgel gibt's ein Stück. Auch ohne Plastikverpackung. Frischhaltefolie braucht Frau Kufer auch nicht. So ein Wachspapier hier erfüllt genau denselben Zweck.

[4:55]Spielzeug ist ja auch aus Plastik. Bei Antonia und Heidi geht's aber auch ganz gut ohne. Vieles, mit dem sie spielen, ist gehäkelt.

[5:06]Und ihre Brettspiele, die sind aus Holz. Und auch der Sandkasten von Laurenz und Heidi kommt völlig ohne Plastik aus. Geht auch so. Prima Sandkuchen. Im Schulranzen auch. Nichts aus Plastik. Die Brotdose ist aus Edelstahl und der Ranzen ist aus Leder. Eine große Ausnahme gönnen Antonia und Heidi sich aber doch, wenn sie Süßigkeiten geschenkt bekommen. Aber was hier im Papierkorb landet, ist ja wirklich nur sehr wenig. So trägt die Familie Kufer dazu bei, dass am besten solche Plastikmüllberge gar nicht erst entstehen. Danke, dass ihr uns gezeigt habt, wie das gehen kann.

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