Thumbnail for Review Callida ŚPIWÓR 25/DWS - polnische Armee Militär Spezialkräfte - zwei Schlafsäcke im Set by Felix on the trail

Review Callida ŚPIWÓR 25/DWS - polnische Armee Militär Spezialkräfte - zwei Schlafsäcke im Set

Felix on the trail

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[0:07]Herzlich willkommen zum Review des Kalida Schlafsacksystems. Es handelt sich hierbei um den gerade eingeführten Schlafsack der polnischen Spezialkräfte, also um einen echten militärischen Schlafsack. Ein Disclaimer vorneweg und zwar ich habe dieses Schlafsacksystem von meinem eigenen Geld gekauft über Kleinanzeigen übrigens.

[0:34]Ich habe keinerlei Verpflichtungen diesem Hersteller oder anderen Herstellern gegenüber und keine finanziellen Vorteile daraus. Das Review wird sich wie gewohnt in drei Teile teilen, einmal in die technischen Daten und Fakten, ne? Das ist der Teil, wo vor allen Dingen die Leute dieses sehr, sehr unbekannte Schlafsystem sich einmal anschauen wollen. Meine eigene Erfahrung und einen dritten Teil, der Vergleich mit anderen Schlafsäcken mit einem abschließenden Fazit. Kommen wir zu Teil 1, technische Daten und Fakten. Das System kommt in einem wasserdichten Packsack mit Trageriemen. Ich mache es jetzt hier oben mal auf. An der Spitze seht ihr schon, ne? Nicht ganz so ausgeprägt wie bei Ortlieb, aber hier ist ein harter Kunststoffstreifen drin, damit man es besser umklappen kann. Der Packsack ist nahtversiegelt an dieser Stelle, von innen gummiert, beschichtet. Er ist also wasserdicht und zum Vorschein kommen. Das stimmt jetzt nicht ganz, äh in der Reihenfolge, wenn man ihn komplett neu kauft, aber für den Inhalt hier ist das jetzt egal. Schlafsack Nummer 1 in einem Kompressionsbeutel.

[2:07]Schlafsack Nummer 2 in einem identischen Kompressionsbeutel. Beide auch ungefähr gleich groß. Dann zwei solche Aufbewahrungsbeutel aus Kunstfaser durchaus als geräumig zu bezeichnen. Beutel 1 und wo ist Beutel 2?

[2:30]Keine Ahnung, Düst vielleicht gerade zu Hause rum. Also hier sind eigentlich zwei drin. Für jeden Schlafsack 1 und das war eine große Überraschung, ja, das sind Stiefelverhüterli zum Überziehen, ne? Über die schmutzigen Kampfstiefel, damit sie von innen die Schlafsäcke nicht dreckig machen, ne? Einen für den linken, einen für den rechten Schuh. Das Gesamtgewicht für alles zusammen ist 2,9 kg und das Feldgewicht, also das meines, ne? Wenn ich ins Feld ziehe, dann werde ich ja wohl kaum, ich habe den zweiten gefunden, ne? zwei Aufbewahrungsbeutel dafür mitnehmen. Die wiegen nämlich zusammen 265 Gramm. Dann komme ich auf 2,65 kg für dieses ganze System inklusive des Wasserdichten Tragesacks. Die beiden Kompressionssäcke wiegen inklusive der Schnallen, ne und im Gurtmaterial hier insgesamt 127 Gramm. So, und jetzt kommt der Moment, ne, worauf ihr eigentlich wartet. Ich hole jetzt Schlafsack Nummer eins raus und wer sich mit Packsäcken auskennt, ne? Der sieht schon an der ungleichmäßigen Füllung, dieses hier ist ein Kunstfaserschlafsack. Schlafsack Nummer 2 und ihr seht es, es ist gleichmäßiger gefüllt, ne? Und jetzt kommt die erste große Überraschung. Hier ist nämlich kein zweiter Kunstfaserschlafsack drin, sondern tatsächlich ein olivfarbener Downen Schlafsack.

[4:16]Ich fange bei der Besprechung mit dem Kunstfaserschlafsack an. Eine Komforttemperatur. Ihr werdet über dieses Schlafsystem gefühlt gar nichts im Netz finden, ja? Es ist mir verkauft worden von jemandem, der viele Militärschlafsack hatte und ich denke, ich bin hier auch nicht betrogen worden, das werdet ihr nachher noch sehen, warum. Komforttemperaturen habe ich keine gefunden. Ich habe zumindestens beim Kunstfaserschlafsack die Komforttemperatur aber eingrenzen können in meinen Schlafversuchen. Und zwar waren die alle erfolgt nur in Kunstfaser Unterhose und Kunstfaser T-Shirt und ich kann euch sagen, dass man bei einer Temperatur von +11 Grad, ja? Ich teste ja immer die obere Komforttemperaturgrenze aus, ne? Dass man bei +11 Grad hier drin noch so gerade angenehm drin schlafen kann, also das ist die Grenze.

[5:19]Der Schlafsack hat keine durchgesteppten Nähte. Er hat auf dieser Seite hier einen zwei Wege Reißverschluss hier oben auch. Hier ist eine Aufziehsicherung dran, die man wegkletten kann und im Inneren, ne, Surprise, Surprise. Ähm, was verbirgt sich hier? Man glaubt es kaum in einem militärischen Schlafsack. Ein Wärmekragen, ebenfalls wieder mit Klett verschließbar und mit Klett wegklappbar der Verschluss. Auf der Innenseite befindet sich eine wirklich große Tasche, ja, da kommt man mit zwei Händen komplett rein und sie wird mit Klett verschlossen. Und es findet sich ein Herstellerschild. So, und da fängt es an interessant zu werden. Hier ist das Schild der Firma Kalida. Wer die Firma Kalida nicht kennt, die stellen zum Beispiel auch die polnische Kopie oder Lizenz des Karincia Observers her, ja? In einer, das wird irgendwann mal ein anderes Video werden, weil ich ihn nämlich habe in einer hervorragenden Verarbeitungsqualität zu ungefähr 70% des Karincia Preises, ja? Also das ist eine Firma, die taucht bei mir nicht zum ersten Mal bei polnischer militärischer Ausrüstung auf. Hier befindet sich übrigens noch ein anderes Typenschild, ne, aber das hätte man abreißen können, auch dort ist Kalida aufgeführt als Produzent. Der Kunstfaserschlafsack ist der geräumigere der beiden, das heißt, also er wird nachher im Kombissystem auch der äußere sein. Er hat einen leichten Mumienschnitt. Im Fußbereich sind es 65 cm und im Brustbereich sind es 83 cm und damit gehört er hier zu den wirklich geräumigen Mumienschnitten. Und jetzt kommt eine Schwäche in meinem Review. Die Komforttemperatur. Ich habe hier drin einige Nächte verbracht, es ist mir aber nicht gelungen genügend kalte Nächte zusammen. Ich lebe in NRW, kalte Nächte sind hier in diesem Winter Mangelware und meine kälteste Nacht hier drin war +2 Grad. Bei +2 Grad in Unterhose und Kunstfaser T-Shirt habe ich hier drin geschwitzt. Weil mir einfach zu warm war. Ich habe dann die Kapuze komplett geöffnet und den Kopf komplett rausgehangen. Das war dann doch ein bisschen frisch um den Kopf herum, dann habe ich die Kapuze wieder so ein bisschen zugemacht und habe dafür, das ist nämlich eine große Überraschung bei diesem Schlafsack, auch hier wieder ein Wärmekragen als Ausstattung auf der Innenseite. Wieder, die sind sehr ähnlich, ja, wieder wegklappbar über Klett. Auch hier ist wieder außen am Schlafsack diese Aufziehsicherung, wo ist das Gegenstück da, ne? Für Klett dran. Das einzige Unterschied ist dieser hat interessanterweise keine Innentasche. So, wir waren beim Wärmekragen. Den habe ich dann komplett geöffnet, ja, und mit so halboffener Kapuze und komplett geöffnetem Wärmekragen und hier an der Seite noch ein bisschen auf, dann war es bei +2 Grad muckelig warm. So, das heißt, hier jetzt für das Temperaturvermögen von diesem Schlafsack müssen wir uns mal kurz ins Spekulationsboot setzen. Und zwar, ich habe ja sehr viel Erfahrung mit den Kumulus Schlafsäcken, auch ein polnischer Hersteller. So, und der Loft von diesem hier, ja, der erinnert mich an zwei Schlafsysteme der Firma Kumulus. Und zwar, der Panjam 600, der bis -6 Grad geht, der hat einen dickeren Loft. Ja, deswegen ist zu vermuten, -6 wird der wahrscheinlich nicht schaffen. Dann kenne ich sehr gut den Kumulus Quill 450, den Loft. Dort ist der Loft etwas dünner. Der Kumulus geht bis -1. Man muss ja bei den Quills immer noch dazu rechnen, ne, dass man sich sowieso was am Kopf ziehen muss. Das macht diese Gewichtsvergleiche und so sowieso mal etwas unfair, aber nur der Loft, ja, der ist schon relativ nah an dem Kumulus 450, -1 Grad.

[10:26]Jetzt glaube ich, ne, dass der durch seine Konstruktion, ne, seitlich geschlossen, Wärmekragen, noch eine wärmende Kapuze, dass dieser Schlafsack hier noch etwas mehr kann.

[10:41]Er erinnert mich außerdem an einen anderen Schlafsack, den ich habe, den möchte jetzt allerdings keiner kennen, ja? Und zwar ist das von Sierra Designs ein Schlafsack und ich denke, die sind extrem vergleichbar. Habe ich gerade vergessen zu sagen. Gegen verklemmen beim Daunen Schlafsack ist hier ein Band gegennäht, während bei der Kunststoffvariante, ne, wo ist er? Die lösen das hier über, ich würde das jetzt mal, ich weiß nicht, nennt man das Riegelnähte? Jedenfalls, ne, hat dieser Wärmewulst hier drei solche Nähte, die ein Verklemmen ebenfalls gut verhindern, ne? Die Reißverschlüsse selber sind bei beiden Modellen sehr leichtgängig. Was können denn diese beiden Systeme jetzt zusammen? Ja, und das ist jetzt noch schwieriger, ne? Ich hatte euch ja gerade schon von meinem Mangel an wirklich kalten Nächten hier erzählt, ne? Damit man dieses Schlafsacksystem an die Komforttemperaturgrenze mit beiden zusammenbringt, wird man schon sehr tief in den Winter gehen müssen. Und wir setzen uns wieder ins Spekulationsboot, ne, rudern ein bisschen auf die See der Ungewissheit hinaus und überlegen mal kurz. Wie macht denn die Firma Karincia das, um schon mal ein abschreckendes Beispiel zu nennen? Die Firma Karincia sagt auf einer Website von ihnen, die ich gefunden habe, sagt sie aus, dass der Defense 4 und der Tropen ineinander rein gesteckt bis -40° gehen. Mir ist an dieser Spekulation äh etwas aufgefallen, und zwar die sagen ja für den Defense 4, äh bei der Seite war er angegeben mit -15. Die haben also schon mal das untere Ende der Komfortskala genommen. Ähm, das gegenüber einer Umgebungstemperatur von 25 Grad, ne? Äh dieser Schlafsack also schon mal um 40 Grad einen schützt und der die Fans 1 oder der Tropen, ich weiß, die haben einen leicht anderen Schnitt die beiden, ja? Der ist bei denen angegeben mit einer Temperatur von 5 Grad, ne? Das heißt, gegenüber der Außentemperatur von 25 Grad isoliert er um weitere 20 Grad. Addiert man jetzt das Isolationsvermögen mathematisch zusammen, ja, zieht das von 25 Grad ab, landet man genau bei den -40. Ich habe zu dem Defense 4 ja ein ausführliches Review gemacht und dort geht es in der Diskussion in der Kommentarspalte sehr gesittet zu. Danke an dieser Stelle dafür. Ähm, den Defense 4 habe ich ja bei -3 eingestuft. Den Tropen äh ich habe ihn, habe ich auch schon diverse Male drin geschlafen, ich habe aber noch kein Review zugemacht, den sehe ich nicht bei 5, sondern bei 9 Grad, ja? Das zeigt, äh bei -40 landen wir dann schon mal gar nicht, ne? Und ich denke auch, man kann nicht einfach das Isolationsvermögen von zwei Schlafsäcken zusammen addieren. Was kann er denn jetzt? Ich denke und das ist jetzt eher ein Bauchgefühl, ja, steinigt mich nicht dafür. Ich denke, dieses System hier wird bis -15, -20 Grad, ja, einen vergleichsweise guten Job machen. 15 Grad wäre ich äh bereit auszuprobieren, wenn mir jemand, ne, eine Übernachtung mit -15 Grad spendiert. -20 würde ich gerne vorher erstmal -15 testen wollen. Kommen wir zu Teil 2 des Reviews, meiner eigenen Erfahrung. So, ich musste gerade für die Daten und Fakten, ne, leider schon auf viel eigene Erfahrung zurückgreifen. Das mache ich als Naturwissenschaftler sehr, sehr ungerne, dass ich äh zwei solche Bereiche sich so vermischen, aber es geht in dem Fall nicht anders. Was ist mir sonst noch aufgefallen? Mir ist auch aufgefallen, dass dieser Stoff sich hier vergleichsweise dünn anfühlt und die Haptik ist nicht wirklich schön.

[15:06]Das scheint bei beiden hier übrigens auch mehr oder weniger der gleiche Stoff zu sein. Ich hätte die Sorge, wenn das hier einer intensiven militärischen Nutzung unterzogen wird, dass die Stoffe irgendwann schlapp machen. Also die Robustheit von einem Defense 4 haben diese beiden Schlafsäcke hier nie im Leben. Dafür aber auch nicht sein Gewicht. Dass man hier Wärmekragen hat, finde ich richtig, richtig gut. Da hatte ich ja auch bei dem Review des Defense 4 zugesagt, ja, ein Wärmekragen oder eine Wärmebaffel oben an der Kucköffnung, hier fehlt die übrigens auch, ja? Die würde so viel ausmachen bei so wenig Gewicht. Die Kompressionssäcke. Ja, äh die halte ich für, muss ich so hart sagen, für eine Fehlentscheidung. Äh hier sehr stabile äh Gurtbänder, ja, aber der Stoff hier, Leute, der ist, ihr könnt hier durchgucken, ja? Der ist so dünn. Ich hatte vorhin, als ich äh die Schlafsäcke in die Kompressionsbeutel reingestopft habe. Äh erstens ist es ganz schön anstrengend, äh die da reinzukämpfen, speziell bei dem Kunstfaserschlafsack. Und ich hatte echt Sorgen, ne, reiße ich mir jetzt hier vor dem Review meine Finger durch diesen Stoff durch. So wahnsinnig tragisch ist das für mich, ich bin ja ziviler User, ja, der vielleicht den militärischen Flair haben will. Für mich persönlich ist das weitgehend uninteressant oder egal, ja? Wenn das Ding hier kaputt geht, ne, dann holt man sich einen neuen, der stabiler ist und alles ist gut. Die Beigabe von diesen Schuhverhüterlis, ja? Hier oben ist richtig ein Gummizug dran, ne? Oder ich dreh die mal um, da werdet ihr sehen, ich habe hier auch noch nicht benutzt, ja, sonst wären die jetzt nämlich dreckig. Also, äh das ist jetzt nicht einfach nur ein dünner Stoff, der euch dann im Schlafsack äh durchsaftet, wenn da Schlamm noch dran ist, ne? Die hier scheinen einen wirklich soliden Job machen zu können. Das finde ich militärisch äh übrigens hochinteressant, ja, auf welche Idee die polnische Armee hier gekommen ist. Was als ziviler Nutzer es recht, wenn man dort mit nackigen Beinen, ja und nackigen Armen reingeht, das ist ja wieder etwas, was Soldaten im Regelfall ja nicht machen werden. Ja, dann muss ich schon sagen, angenehm fühlt sich dieser Stoff nicht auf der Haut an. Er ist jetzt auch nicht dramatisch fies oder so, ja? Ich zitiere ja immer wieder gerne mein Review zum High Peak Lightpack 600. Äh der fühlt sich noch fieser an. Kommen wir zu Teil 3 des Reviews, Vergleich mit anderen Schlafsäcken und ein abschließendes Fazit. Die echte Überraschung äh bei dem Kauf war für mich hier äh neben dem, das ein Daunen Schlafsack drin ist, ja, aber auch der Kunstfaserschlafsack. Und zwar, der hat ja mit äh respektablen 175 Gramm eine gar nicht so schlechte Temperatureinstufung von +11 Grad. Schaut man sich die Durchschnittslinie an, ja, Kunstfaser ist ja typischerweise oben drüber und unten drunter ist der Daunenbereich, ja, dann sieht man, dass dieser, ich habe das in der Grafik Kalida K genannt, ne, für Kunstfaser, keine Ahnung, wie die intern bei der polnischen Armee heißen. Äh dann fällt auf, ja, er liegt im Kunstfaserbereich, ne, aber gar nicht so weit oben drüber, wie das sonst militärische Schlafsäcke tun. Ja, das ist hier vereinfacht gesagt, ein olivfarbener, sich etwas nach Plastik anfühlender ziviler Schlafsack von seinen Kenndaten her. Und damit, äh das erste Mal, dass ich das bei Militärausrüstung kenne, ja, dass man sich dem zivilen Bereich, ne, bis auf die Farbe doch erstaunlich weit angenähert hat. Der Daunen Schlafsack, ja, ich habe das jetzt Kalida D genannt für Daune. Was fällt dort auf? Er ist im Daunenbereich, ja, und er ist jetzt, ne, äh nicht mega auffällig, in keinster Weise, im Daunenbereich. Er liegt da einfach mittendrin, wie eben ein durchschnittlich gut designter Daunen Schlafsack von zivilen Firmen. Ja, wir haben hier also zwei Schlafsäcke, die eigentlich zivile Schlafsäcke sind, ja? Und das ist das Geheimnis, dass dieses äh polnische Militärsystem, was ja kombiniert, wahrscheinlich bis -15, -20 Grad in Unterhose und T-Shirt immer noch, ja, gesprochen, runtergeht. Ihr hättet hier also, ja, tatsächlich für 2,6 Kilo habt ihr hier ein Schlafsacksystem, ja, was vom Sommer euch begleitet, bis in den tiefsten Winter. Ne, weil diese -15, -20 Grad, ne, ihr werdet die im Winter ja mit langer Merino Unterwäsche, ne, und und und und Socken noch weiter pimpen. An dieser Stelle kommt jetzt eigentlich typischerweise mein Reviews der Preis-Temperatur-Vergleich, ja? Und zwar, wie viel Geld muss ich ausgeben, um bei einer bestimmten Temperatur zu übernachten? Da ich den Preis von dem System nicht kenne, kann ich hierzu keine Aussage machen. Solltet ihr den Preis kennen, ja, bitte, schreibt das mal in die Commis äh unten drunter, ne? Ich kann euch nur sagen, dass bis jetzt das, was ich von der Firma Kalida kenne, ne, bewegt sich im gehobenen Mittelmaß, ja? Ist jedenfalls deutlich, deutlich günstiger als die österreichisch-deutsche Carincia Variante. Unique Selling Point. Hat dieses Schlafsystem welche? Und ich finde, es sind zwei. Ja, und zwar einmal habt ihr eine überraschend geräumigen Kunstfaserschlafsack, der für sich genommen solide Werte hat. Und ihr habt ein zweites Modulsystem, einen Daunenschlafsack, der dann allerdings etwas enger ist, äh der auch solide bis sogar durchaus gute Werte hat, ja? Das kommt jetzt nicht an den Western Mountaineering oder so ran, Leute, ne, das muss irgendwie auch klar sein. Ich weiß ja auch nicht, was für eine Daune hier drin ist, ne, oder äh ob die irgendwie Hyperdry ist oder sonst irgendetwas. Ach, was ich zur Daune übrigens wohl weiß, ist, ich habe irgendwo, wo ist dieses Schild? Ah, ich blende es jedenfalls ein. Der Daunen Erzeuger war auf dem Schild angegeben und die scheinen zertifizierte Daunen äh zu haben. Der zweite Unique Selling Point ist, ne, es ist ein militärischer Schlafsack und zwar ein echter. Jetzt nicht irgendwie ein Nachbau oder sonst irgendetwas und damit ist man eben, ne, entweder ist man Sammler, Liebhaber, ja, oder man möchte den Flair eines militärischen haben. Ich hatte beim Defense 4, dass ja zum Beispiel als echten Kaufgrund angegeben, ne? Den erkennt man nämlich anhand seiner Kucklöcher, ne, sofort. Das fällt hierbei natürlich leider weg, ne? Ihr werdet das, wenn ich den in einem Video hinlegen würde und ich hätte nichts dazu gesagt, ne, hätte wahrscheinlich jeder gedacht, das ist so ein Ali Express, ne? Pseudo möchte gern Militärschlafsack, ne? Also ihr habt nicht den Vorteil, ne, dass das irgendwie automatisch von jedem erkannt wird. Dieser Schlafsack hat allerdings auch für einige, ne, deswegen nicht für alle, ne, eine Red Flag. Es kommt jetzt wirklich darauf an, wie empfindlich ihr gegenüber dem Gefühl Kunstfaser seid. Es gibt Kunstfaserschlafsäcke, die haben eine erheblich angenehmere Haptik als diese beiden hier. Wenn das für euch wichtig ist, ist das eine Red Flag. Wenn das für euch unwichtig ist, umso besser. Zu dem Fußverhüterli will ich noch kurz eine Überlegung äh machen. Und zwar, ne, vor meinem geistigen Auge, ne, sehe ich da einen deutschen Soldaten, ne, der sich wie so, ah, Hulk, ne, seine Defense 4 aufreißt. Dann sucht er seine Stiefel und bindet die sich erstmal, wenn er schnell ist, ne, in der Minute. So, was macht der Pole, ne? Der Pole fummelt, ne, wahrscheinlich, ne, 20 Sekunden hier am Wärmekragen und am Seitenreißverschluss, ne? Und stapft dann damit direkt ins Gefecht, ne? Geschützt ist der Pole deutlich, deutlich schneller Gefechtsbereit als ein deutscher Soldat. Was meint ihr zu dem polnischen System der Spezialkräfte? Gute Idee, totaler Quatsch, zu empfindlich oder doch richtig gut, genial geradezu? Schreibt das mal in die Commis, ja? Seid dabei, bitte nett zueinander und hat mich gefreut, ihr bis jetzt dran geblieben ist. Bis zum nächsten Mal. Euer Felix.

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