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Magen-Darm-Trakt 2/2

mednachhilfe

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[0:01]Schön, gehen wir eine Stufe weiter nach unten und zwar zum Dünndarm. Hier haben wir wichtige Strukturen, wie die Leber, Gallenblase und die Bauchspeicheldrüse, welche hier eine Rolle spielen. Fangen wir beim Dünndarm an. Der Dünndarm ist hier dieses lange verschlängelte Stück Rohr hier drin. Und der Dünndarm ist vor allem wichtig für die Resorption der Nahrung. Also das meiste, was wir essen und schlussendlich aufnehmen, das Aufnehmen, das geschieht vor allem im Dünndarm. Es gibt drei Abschnitte, Sie müssen nicht genau kennen, wo die Abschnitte sind, die kann man auch makroskopisch nicht unbedingt gut voneinander unterscheiden. Sie müssen einfach die drei Namen kennen. Die der erste Abschnitt gerade nach dem Magen ist das Duodenum oder der Zwölffingerdarm. Dann nach dem Duodenum kommt das Jejunum, das ist der Leerdarm und schlussendlich kommt das Ileum, das ist der Krummdarm. Das ist eigentlich alles, was Sie wissen müssen. Jetzt hier sehen Sie wiederum die Wandschichtung des Dünndarmes und der Dünndarm hat jetzt einen ganz wichtige oder eine spezielle Struktur. Sie sehen hier wieder die vier Schichten, die Serosa, dann die Muskelschicht, dann hier die Submukosa, das ist jetzt hier nicht aufgeschrieben und zu oberst ist dann die Mukosa. Und die Mukosa, die hat jetzt eine ganz spezielle Konfiguration, wie Sie hier sehen. So Y-Formen einfach so riesen Dinger, die hier in das Darm Rohr hineinragen. Und diese Dinge, die hier hineinragen, das sind die sogenannten Kerkring-Falten oder die Kerkringschen Falten. Auf diesen Kerkringschen Falten sehen Sie wiederum so Ausstülpungen, das sind die Zotten. Und zwischen den Zotten sind Krypten, also die zwischen einem zwischen zwei Zotten ist eine Krypte. Und auf all diesen Zotten sind jetzt ganz viele Zellen und diese Zellen, das sind die Darmschleimhautzellen oder die Darmzellen, die sehen jetzt so aus, die haben oben wiederum so verschiedene Ausstülpungen. Also Sie sehen, Sie haben die Kerkringschen Falten, dann die Zotten und schlussendlich die sogenannten Mikrovilli, das sind ganz viele Ausstülpungen. Und für was macht jetzt die Darmschleimhaut so viele Ausstülpungen? Der Grund dafür ist, damit wir möglichst viel Nahrung aufnehmen können. Wird hier die Oberfläche vergrößert. Wir können, wenn wir so viele Zotten und Falten machen, mehr Oberfläche haben. Es ist eine Oberflächenvergrößerung, damit wir möglichst viel Nahrung aufnehmen können. Wenn wir diese Kerkringschen Falten mit den Zotten nicht haben, würden wir viel weniger aufnehmen können. Daher diese spezielle Struktur dieser Darmschleimhaut. Also es geht darum, dass es um sich um eine riesige Oberflächenvergrößerung handelt und der ganze Darm ist schlussendlich ca. 800 Quadratmeter groß, es ist riesig. Dann gibt es weitere Zellen neben den Darmschleimhautzellen, es gibt Drüsenzellen, welche Schleim produzieren und es gibt die sogenannten Peyer-Plaques oder so Lymphfollikel, die im Darm sind.

[3:36]Sie müssen sich einfach merken, es gibt drei Arten von Zellen im Dünndarm, es gibt die Darmschleimhautzellen, es gibt die Drüsenzellen und es gibt die Peyer-Plaques. Die Peyer-Plaques, das sind Immun Immunzellen oder Immunlymphfollikel, welche wichtig sind, weil wir ja viel viel Nahrung zu uns nehmen und in der meisten Nahrung gibt es gewisse Bakterien und damit wir geschützt sind, gibt es eben diese Lymphfollikel im Eigenname, nennt man diese Peyer-Plaques. Also hier sehen Sie eben dieses Bild hier nochmals dargestellt, das kennen Sie vom vorher hier den den Kopf mit der Mundhöhle, dann Pharynx, Ösophagus und den Magen und oben die Speicheldrüsen. Und hier eben haben Sie eben diese verschiedenen Relationen von Organen. Hier oben sehen Sie die Leber, dann die Gallenblase hier grün dargestellt und hier unten sehen Sie das Pankreas oder die Bauchspeicheldrüse. Was haben jetzt diese alle zu tun hier, was die die münden alle hier in das Duodenum oder in den Zwölffingerdarm hier rosarot dargestellt. Fangen wir bei der Leber an, also wir haben jetzt hier all diese Dinge angeschaut. Fangen wir hier mit der Leber an. Die Leber ist hier im rechten Oberbauch, ist ein sehr großes Organ, ist die größte Drüse des Menschen, also die die sekretiert etwas in den Darm hinein und das ist die größte Drüse des Menschen. Es hat zwei Lappen, es hat hier einen linken Lappen und einen rechten Lappen und ein Detail, dass Sie nicht wissen müssen ist, dass die die Leber, wenn man hier von dorsal oder von unten blickt, hat es vier Lappen, aber das ist jetzt nicht wichtig. Die Leber hat sehr vielfältige Funktionen. Nämlich, es gibt jetzt verschiedene, die werde ich jetzt mit Ihnen durchgehen. Funktionen der Leber, einmal hier ist die Produktion von Galle. Und Sie sehen hier die Leber und in dieser Leber gibt es so viele Gänge, Gallengänge und die Gallengänge, die vereinigen sich im Gallengang und gehen dann in die Gallenblase und schlussendlich irgendeinmal gelangen sie hier in das Duodenum, in den Dünndarm oder in den Zwölffingerdarm hier. Und was ist diese Galle? In der Galle hat es sogenannte Gallensäuren und die sehen etwas so aus, Gallensäuren. Und das ist jetzt nicht genau richtig, aber für unsere Erklärungszwecke reicht das vollkommen aus. Sie sah Sie sehen hier bei der Sie haben das schon mal bei der Zellmembran gesehen. Sie sehen hier rosarot die Köpfchen, die sind Hydrophil, das bedeutet die Köpfchen, die haben gerne Wasser und hier diese Schwänzchen, dieses lange Teilchen hier, das hat gerne Fett, weil das selber Fett ist. Also das oben ist Hydrophil, also Wasserlieben und das unten ist Hydrophob, Wasserabstoßend. Und schlussendlich, wenn man hier in der Mitte z.B. ein Fettmolekül hat, dann kann man dieses Fettmolekül mit all diesen Gallensäuren umschließen und zu eine Micelle bilden. Das ist einfach diese Konfiguration und das bedeutet, dass hier ein kleines Fettmolekül drin ist. Wenn Sie jetzt vorstellen, Sie haben hier einen großen Fettklumpen, den wir essen, wir essen jetzt sehr viel Fett. Wenn wir dieses ganze Fett aufnehmen wollen, wir können nicht einen Fettklumpen durch die Darmwand aufnehmen. Wir müssen dieses Fettklümpchen verkleinern, so dass ganz viele kleine Klümpchen entstehen, die wir aufnehmen können, die klein genug sind, damit wir sie aufnehmen können. Und da spielen eben diese Gallensäuren eine wichtige Rolle. Auf Englisch heißen die Bile Salts, Gallensalze. Und die werden jetzt eben so Mizellen bilden, wie hier dargestellt. Und Sie sehen, dass das Fett hier ganz in kleine Teilchen aufgetrennt wird und somit vom Körper aufgenommen wird. Das heißt, die Galle ist sehr wichtig, damit wir überhaupt Fett aufnehmen können. Wenn wir keine Galle hätten, könnten wir auch kein Fett aufnehmen und Fett ist sehr wichtig für uns, wir brauchen Fett. Also eine sehr lebenswichtige Funktion der Leber, nämlich die Produktion von Galle selber. Und sonst in der Galle hat es nicht nur Gallensäuren, wie wir gesehen haben, also diese Gallensäuren diese Gallensäuren werden übrigens aus Cholesterin hergestellt. Es gibt auch andere ähm ähm es gibt auch andere Zutaten für die Galle, nämlich Wasser, Elektrolyte. Elektrolyte, das ist Natrium, Kalium, Calcium und so weiter, das sind all diese Ionen. Dann Bilirubin. Bilirubin, das ist jetzt nur am Rande erwähnt. Bilirubin ist das Abbauprodukt vom Hämoglobin und Hämoglobin war ja der rote Blutfarbstoff in den roten Blutkörperchen, dass Sauerstoff transportierte. Und dieses Bilirubin, das wird abgebaut und schlussendlich zur Leber gebraucht, wo es dann umgewandelt wird im Darm, also das das wird dann hier mit der Galle in den Darm gelangen und im Darm wird es dann durch Bakterien zu Sterkobilin umgebaut. Und Sterkobilin, das hat eine braune Farbe und daher ist unser Stuhl auch braun. Das heißt, ähm wenn wir kein Bilirubin hätten, oder wenn z.B. hier ein Gallenstein wäre, der verhindert, dass die Galle hier herauskommt, also der verhindert, dass Sterkobilin im Darm vorhanden ist, wird unser Stuhl weißlich oder so ähm ja, weißlich sein. Das ist eigentlich die der Grund, wieso der Stuhl braun ist, das ist dieses Abbauprodukt des Hämoglobins. Die Gallenanatomie. Also, wenn wir uns das nochmals vor Augen führen, ganz schematisch dargestellt, müssen wir uns die verschiedenen Gallengänge äh äh vor Augen führen und auch lernen. Sie haben hier gelblich dargestellt, das ist die Leber. Und von der Leber kommen jetzt viele verschiedene Gallengänge vom linken Leberlappen und vereinigen sich schlussendlich zu einem großen Gallengang, dem sogenannten linken Ductus Hepaticus. Und von rechts vom rechten Leberlappen kommen jetzt viele Gallengänge, welche sich zum rechten Ductus Hepaticus vereinigen. Und diese zwei Ductuli, die vereinigen sich schlussendlich zum Ductus Hepaticus Communis. Also der die die die münden jetzt in diesem Ductus Hepaticus Communis. Vom Ductus Hepaticus Communis geht es dann weiter in den sogenannten Ductus Cysticus in die Gallenblase. Und von der Gallenblase, dort wird die Galle gespeichert und konzentriert, wird die Galle dann wiederum über den Ductus Cysticus nach außen befördert, wenn man die Galle braucht und gelangt hier in den Ductus Choledochus. Und vom Ductus Choledochus tritt sie nun schlussendlich in das Duodenum oder in den Dünndarm oder auf Deutsch in den Zwölffingerdarm hinein, also ein langer Weg, welcher hier durchschritten wird. Nochmals kurz als Repetition, hier ähm die Leber, dann haben Sie den linken Ductus Hepaticus, den rechten Ductus Hepaticus, dann der Ductus Hepaticus Communis, dann der Ductus Cysticus, dann die Gallenblase und der Ductus Choledochus und hier den Dünndarm, das müssen Sie auch können.

[11:42]Die Funktion der Gallenblase. Also wir haben jetzt nur von der Gallen geredet, was ist jetzt die Funktion eben diese äh Gallenblase hier.

[11:57]Die ist jetzt wichtig für, damit die Galle erstens mal gespeichert wird, zweitens konzentriert sie die Galle, indem sie Wasser der Galle entzieht. Also wir haben vorher gesehen, dass die Galle eben aus Wasser, Elektrolyten, Bilirubin und aus Gallensäuren besteht und wenn jetzt das Wasser hinausgenommen wird, dann wird sich diese Galle konzentrieren. Und die Gallen Galleblase, die kontrahiert sich bei Nahrungsaufnahme. Also, wenn wir etwas Fettiges essen, wird sich diese Galle Galleblase kontrahieren, so dass die Galle zum Fett gelangen kann und somit das Fett emulgieren kann. Emulgieren, das bedeutet eigentlich nichts anderes, als das, was wir vorher gesagt haben, mit diesen Gallensäuren, die Gallensäure, welche schlussendlich das Fett klein machen. Dann gibt es weitere Funktionen der Leber, wir haben vorher gesehen, dass eben die Leber schlussendlich der erste Anlauf äh die erste Anlaufstelle für alle Moleküle ist, welche hier aufgenommen werden und dann erst ähm und dann erst nachher verteilt werden im Körper und es ist die Leber hat eine sehr wichtige Funktion im Stoffwechsel. Das bedeutet, das habe ich Ihnen schon erklärt, dass eben wenn wir viel Zucker oder Brot essen, wird dieses Zucker in der Leber gespeichert, sodass wir zwischen den Mahlzeiten immer noch eine Zucker ähm einen Zuckervorrat haben und den brauchen können. Wir essen ja nicht ständig, sondern es in Mahlzeiten und dazwischen essen wir nichts. Das bedeutet, dass der Körper irgendwelche Vorräte aufbauen muss und die Leber ist eben so ein Zuckervorrat. Es haltet den Blutzucker konstant. Dann weitere Funktion der Leber ist das Entgiften. Sie müssen hier dieses Bild nicht unbedingt auswendig kennen. Das Wichtige ist hier, dass z.B. diese Medikamente, wasserlösliche Medikamente können direkt über den Urin ausgeschieden werden, aber viele Medikamente oder viele Giftstoffe sind eben fettlöslich und nicht wasserlöslich und die müssen zuerst in der Leber wasserlöslich gemacht werden oder über die Galle ausgeschieden werden. Also die Leber spielt eine sehr wichtige Rolle beim Entgiften, das ist hier das Schlagwort. Fettlösliche werden eben via Galle über den Stuhl ausgeschieden und die wasserlöslichen können direkt über die Niere in den Urin ausgeschieden werden. Dann gibt es noch zwei weitere Funktionen der Leber. Es ist eben ein Speicherorgan, das habe ich Ihnen zwar schon gesagt, aber es ist auch wichtig, dass es Vitamine und Fette speichern, nicht nur Zucker oder Kohlenhydrate. Und zusätzlich ist die Leber auch ein Produktionsort von Proteinen, wie z.B. Albumin oder Gerinnungsfaktoren, welches wir im Kapitel Blut schon angeschaut haben. Als Zusammenfassung, die das ist das wichtigste Dia davon, wenn Sie das können, können Sie eigentlich die Funktionen der Leber auch aufsagen. Äh die Leber produziert, sie produziert eben Albumin und Gerinnungsfaktoren. Die Leber entgiftet, sie entgiftet uns vor gewissen Medikamenten, die vor allem fettlöslich sind. Dann ist es wichtig für den Metabolismus. Die Leber ist das erste Organ, das kommt nach dem Darm, also wenn wir essen, wird das ganze die ganzen Moleküle werden zuerst zur Leber gebraucht und dort verarbeitet und gespeichert, das ist der Metabolismus. Dann ist es wichtig für die Galle, die Leber produziert die Galle und die Galle ist wichtig, damit wir Fette aufnehmen können, schlussendlich, die Fettklümpchen werden kleiner gemacht, so dass sie klein genug sind, damit wir sie aufnehmen können. Die Leber ist auch wichtig für als Speicherorgan, sie speichert Fette und Vitamine aber auch eben Zucker. Und schlussendlich als letzter Arm ist die Leber lebenswichtig. Wenn wir z.B. eine Leber hinaus operieren, dann sterben wir. Weil es gibt zwei wichtige Funktionen, welche dann sofort ausfallen. Erstens werden keine Gerinnungsfaktoren mehr gebildet, das heißt, wir bluten einfach, also innerhalb von drei Stunden werden wir dann zu einem Blute, das bedeutet jegliche Verletzung wird dann zu einem lebensgefährlichen zu einer lebensgefährlichen Verletzung. Und auch der Zuckerstoffwechsel, also wir können dann keine den Zuckerhaushalt nicht mehr gut regulieren, also diesen Metabolismus wird dann gestört und wir sterben daran. Das sind die zwei wichtigen Funktionen der Leber. Also die Leber ist ein Multitasking Organ. Hier noch kurz eine kurze Anatomielektion über die die Fein den Feinbau der Leber. Sie haben hier oben die Leber, hier die Gallenblase, hier den Pankreas und hier den Dünndarm und wenn wir hier ein kleines Stückchen ausschneiden, dann sehen Sie hier so gewisse Leberläppchen. Und diese Leberläppchen, was sind für was sind die gut. Wenn wir dieses Leberläppchen jetzt vergrößern, dann sehen wir dieses Bild hier, das ist jetzt dieses Leberläppchen. Dann sehen Sie, dass blau dargestellt, das ist die Vena Portae oder die Pfortader. Das ist eben dieser Vene, welche alle die Nährstoffe vom Darm zur Leber bringt.

[17:32]Und Sie sehen, dass sich diese auch verzweigt und schlussendlich hier sehen Sie eine Leberpfortader. Dann haben Sie hier rot dargestellt, haben Sie eine Arterie, Sauerstoffreiche Arterie, welche die Leber mit Sauerstoff versorgt. Also wir haben eine Vene, welche die Nährstoffe bringt und eine Arterie, welche den Sauerstoff bringt. Und der Sauerstoff und die Vene, also hier dargestellt, die werden jetzt das Blut, also hier sehen Sie nochmals diese Vene, welche von der Pfortader kommt und hier eine Arterie, welche das Sauerstoffreiche Blut bringt und diese zwei Blut, also dieses Pfortaderblut und dieses Arterienblut es vermischt sich und fließt jetzt hier Richtung Zentralvene. Und wo geht diese Zentralvene durch? Die geht dann schlussendlich hier in die untere Hohlvene und in in das Herz hinein, wo es dann im ganzen Körper wieder das Blut wegpumpt. Also Sie sehen hier, dass das Blut der Leberpfortader, das wird hier zur zu dieser Leberpfortader, also hier also einen kleinen Ausschnitt und dieses Blut wird dann hier in die Zentralvene fließen, wo es dann schlussendlich zur unteren Hohlvene geht. Hier dazwischen, also hier dazwischen sehen Sie grün dargestellt die Hepatozyten, das sind die Leberzellen.

[19:24]Und diese Leberzellen, die werden jetzt umspült von diesen zwei Blutsystemen und diese Blutsysteme liefern erstens mal eben die Nährstoffe und auch den Sauerstoff.

[19:57]Und schlussendlich machen dann all diese Zellen, nämlich all diese sechs oder fünf oder sechs Funktionen, die wir vorher gesprochen haben. Also diese Zellen, die werden hier durch diese äh durch dieses Blut umspült und dieses Blut, welches dann verarbeitet worden ist, geht dann durch die Zentralvene Richtung untere Hohlvene. Auf der anderen Seite sehen Sie hier zwischen diesen Leberzellen wird die Galle gebildet und die Galle, die wird jetzt hier in die entgegengesetzte Richtung laufen. Also diese Galle wird dann nicht irgendwie nach oben gehen, sondern geht dann hier grün zur Gallenblase, das was wir vorher gesagt haben. Also das Blut geht in die Leber hinein und die Galle geht aus der Leber hinaus. Das ist relativ komplex, das braucht relativ lange, bis man das einigermaßen versteht. Das müssen Sie nicht im Detail können. Wichtig ist einfach, dass Sie verstehen, dass es hier eine Pfortader gibt, das sehr Nährstoffreiches Blut bringt. Kommen wir zum Pankreas oder zu Drüse, zu dieser Bauchspeicheldrüse. Das ist diese diese dieses Organ hier, sieht aus wie ein wie eine wie ein Flügel ein bisschen und da gibt es hier in der Mitte einen großen Gang, das ist der Ductus Pancreaticus.

[20:44]Und hier sehen Sie viele Abzweigungen, aber schlussendlich geht diese Ductus Pancreaticus mündet in den Dünndarm genau gleich wie hier dieser Gallengang. Die Pankreas hat zwei Abschnitte. Es gibt einen Abschnitt der Drüse, welcher Endokrin ist, Endokrin, also Stoffe werden direkt ins Blut abgegeben, wie das Hormonsystem, das haben wir im Kapitel Hormonsystem gesehen und die das Pankreas, das produziert jetzt Glukagon und Insulin.

[21:17]Glukagon ist wichtig, damit der Blutzucker ansteigt und Insulin, damit der Blutzucker hinabsinkt. Das ist im Kapitel Hormonsystem genauer erklärt. Und dann gibt es einen sogenannten Exokrinen Teil des Pankreas und das produziert das sogenannte Pankreassekret. Machen wir das noch einmal und zwar haben wir hier ein anderes Bild, welches ein bisschen besser ist, merke ich gerade. Hier haben Sie den Bauch, den Dünndarm und hier eben das Pankreas. Und Sie sehen hier in der Mitte, das ist der Ductus Pancreaticus. Dann sehen Sie hier gewisse Abzweigungen, so äh wie Sackgassen. Und hier sehen Sie so violette Pünktchen und diese violetten Pünktchen, das sind die sogenannten Langerhanschen Inseln, das muss ich jetzt nicht weiter kümmern. Wichtig ist, dass hier, das sind die sogenannten Endokrinen Teilchen des Pankreas. Dort werden Insulin und Glukagon hergestellt, das ist ein kleiner Teil und dieses Insulin und Glukagon wird direkt ins Blut abgegeben, das sehen Sie hier und daher ist das das der Endokrine Teil des Pankreas. Dann beim Exokrinen Pankreas, hier sehen Sie bei diesen Sackgaszellen hier, welche direkt in den Ductus Pancreaticus münden und schlussendlich hier in den Dünndarm münden, hier haben Sie sogenannte Azinuszellen und diese Azinuszellen die produzieren Enzyme. Wir haben schon von den Enzymen gesprochen, die Enzyme, die sind wichtig, damit wir das Essen verdauen können. Und da gibt es noch andere Zellen hier. Hier im Gang, also nicht bei der Sackgasse ganz unten, sondern in hier dazwischen zwischen dem Ductus Pancreaticus und der Sackgasse haben Sie sogenannte Gangzellen und die produzieren Bicarbonat. Bicarbonat ist eine Base, eine Base, die neutralisiert die Magensäure. Sie müssen sich vorstellen, dass wenn wir essen und den Magen ganz viel eben Säure produziert und eben die Magenwand wird ja durch die Nebenzellen geschützt, aber wie wird nun der Dünndarm geschützt. Den Darm wird eben durch dieses Pankreassekret geschützt, indem hier diese Zellen hier Bicarbonat hier Richtung Dünndarm schicken und somit das die Magensäure, welche hier in den Dünndarm gelangt, neutralisieren kann. Pro Liter werden etwa eineinhalb Liter Pankreassekret ausgeschieden. Also das ist nur dieser Teil hier, das ist enorm viel Flüssigkeit, welche dieses welche dieses Organ hier produziert, also Enzyme und Bicarbonat, das sind die zwei Sachen, die Sie sich merken müssen zum Exokrinen Pankreas und das Endokrine Pankreas produziert Insulin und Glukagon, also je zwei. Endokrines Pankreas hat Insulin, Glukagon und Exokrines Pankreas hat Enzyme und Bicarbonat.

[24:19]Wie wird das Pankreas schlussendlich reguliert? Das Pankreas wird durch das Hormonsystem reguliert, es gibt hier ein gewisses Hormon, das sogenannte Sekretin, welches veranlasst, dass das Pankreas seine ähm sein Pankreassekret in in den Dünndarm hineingibt und zusätzlich auch vom vegetativen Nervensystem, vor allem der Parasympathikus. Also, wenn wir uns ausruhen, dann wird der Pankreas schlussendlich äh sein Sekret abgeben. Schauen wir uns jetzt diese Azinuszellen an und diese Enzyme etwas genauer. Es gibt hier gewisse Punkte und ich habe hier kein Bild, sondern Text und das wird jetzt etwas anstrengend. Ich hoffe, Sie können mir folgen. Die Pankreasenzyme, die werden im im Pankreas als sogenannte Proenzyme gebildet. Proenzyme sind nicht funktionierende Enzyme. Sie müssen sich vorstellen, dass wenn die Enzyme mal aktiviert sind, gibt es kein Turning Back. Wenn die Enzyme im Pankreas äh aktiviert wären oder aktiv werden, dann würden sie das Pankreas selber auffressen und das wollen wir nicht. Daher werden die die Enzyme als Proenzyme gebildet. Die Proenzyme, die werden dann erst im Dünndarm aktiviert, wo sie schlussendlich äh auch die Nahrung auffressen. Und es gibt jetzt vier verschiedene Enzyme, die Sie sich merken müssen. Es gibt wie beim bei den Mundhöhle, wie beim Speichel gibt es die Amylase und die Amylase spaltet Kohlenhydrate. Wir haben im Pankreas aber auch die Lipase, die Lipase spaltet Fette. Dann gibt es weitere Enzyme, Trypsin und Chymotrypsin, die spalten Proteine in Peptide. Peptide sind eigentlich kleine Proteine. Peptide können wir allerdings noch nicht aufnehmen, daher brauchen wir ein weiteres Enzym, welches auch vom Pankreas gebildet wird, das ist die sogenannte Carboxypeptidase, welche diese kleinen Peptide in noch kleinere Aminosäuren aufbaut. Aminosäuren sind die Grundbausteine der Proteine. Das müssen Sie sich mal aufschreiben und immer wieder repetieren, da kein Weg darum, das müssen Sie einfach auswendig lernen. Hier sehen Sie nochmals das Bild, dass ich Ihnen mehrmals schon gezeigt habe, ein Enzym verdaut, indem es die Nahrungsbestandteile einfach spaltet.

[26:59]Kommen wir zur Resorption, einige allgemeine Gedanken zur Resorption. Immer wieder das gleiche Bild, grundsätzlich muss man sich überlegen, dass wenn wir eine Nahrung zu uns nehmen, nehmen wir Kohlenhydrate, Fette und Proteine auf. Was wir aber aufnehmen können sind nur Glukose, Fettsäuren und Aminosäuren. Das sind grundsätzlich die kleinen Bestandteile dieser großen Bestandteile hier oben. Und damit wir eben diese kleinen Bestandteile herkriegen, also damit wir aus Kohlenhydrate Glukose kriegen, aus Fette Fettsäuren und das Proteine Aminosäuren brauchen wir eben die mechanische und die chemische Verdauung, wie wir vorher gesehen haben. Das unbrauchbare, also alles, was nicht dem entspricht, wird schlussendlich wieder ausgeschieden. Wenn wir uns hier fragen, wie wird jetzt diese Resorption gesteuert? Also zuerst nochmals als Repetition, wir haben gesagt, eben das erste das Essen muss eben zerkleinert oder verdaut werden, mechanische Verdauung oder chemische Verdauung, das haben wir schon gesehen. Als zweitens, jetzt schauen wir uns spezifisch die verschiedenen Sachen an. Also nehmen wir an, wir essen ein Fleischstück, da ist viel Protein drin. Wie werden Proteine abgebaut? Wenn wir Proteine mal kauen, also das Fleisch essen, kauen, dann wird es ein bisschen zerkleinert, aber das hilft uns noch nicht weiter. Wir schlucken nun das Fleischstück hinunter und es gelangt in den Magen, wo der die Magensäure das Fleischstück weiter zerfetzt. In dem Magen gibt es aber auch Pepsin, welches vom Magen produziert wird von den Hauptzellen. Vielleicht erinnern Sie sich noch daran und wenn dort wird es dann noch kleiner gemacht und dann wird das Fleischstück in den Dünndarm geschleust, wo aus dem Pankreas Trypsin, Chymotrypsin und Carboxypeptidase ausgeschüttet wird und somit die Proteine in Aminosäuren umgewandelt werden und so aufgenommen werden können. Das ist grundsätzlich die Zusammenfassung. Für Kohlenhydrate haben wir im Speichel eben schon die Amylase aus dem Speichel, die Amylase aus dem Pankreas, welches vorher angentönt habe und dann gibt es noch diverse andere Enzyme, Saccharase, Laktase, die müssen Sie nicht auswendig können, die im Dünndarm vorherrschen, welche die Kohlenhydrate noch kleiner machen und somit kleine Zuckermoleküle herstellen, die wir aufnehmen können.

[29:36]Die großen Sachen können wir ja nicht aufnehmen. Die Fette, wir haben eine Lipase im Pankreas, die uns ermöglicht, damit wir die großen Fette schlussendlich spalten können. Zweitens, das habe ich hier nicht ausgeschrieben, damit die Fette aufgenommen werden können, brauchen wir eben noch diese Galle, die wir angetönt haben. Die Resorption, also das Aufnehmen, der größte Teil der Resorption findet im Dünndarm statt, das habe ich auch schon gesagt. Gehen wir weiter zum Kolon, zum Dickdarm, wir haben jetzt einen großen Teil hinter uns, kommen wir ein bisschen weiter zum Kolon. Das ist das Kolon. Also hier wäre der Magen, dann hier in diesem Bereich wäre der Dünndarm, hier der letzte Teil des Dünndarms und hier wäre nun der Dickdarm, das ist der Dickdarm. Und Sie sehen hier ganz zu unterst, da ist wie eine wie eine äh Sackgasse und das ist das sogenannte Zökum oder Zäkum und das ist der Blinddarm.

[30:43]Wenn wir sagen, wir haben eine Blinddarmentzündung ist nicht diese Teilentzündung, sondern dieser Teil hier, das ist der Appendix, das ist der Wurmfortsatz. Eigentlich ist es eine Appendizitis, eine Wurmfortsatzentzündung, wir werden dann in der Pathologie etwas näher darauf zu sprechen kommen. Das Kolon ist auch aufgeteilt in das Kolon Ascendens, Ascendens wie französisch Ascendre, also aufsteigen, dann das Kolon Transversum, welches Transversal geht, dann das Kolon Descendens, wie Descendre auf französisch, dann das Kolon Sigmoideum, Sigma, also das ist so S-förmig, daher ist es das Kolon Sigmoideum und zum Schluss haben wir dann das Rektum. Was passiert im Kolon? Grundsätzlich die Funktion des Kolon ist die Rückresorption von Wasser und Elektrolyten. Im Kolon bleibt der Speisebrei sehr sehr lange. Er kann bis zu 90 Stunden im Kolon verbleiben und wenn wir äh grundsätzlich wird das meiste Wasser und die meisten Elektrolyte im Dünndarm schon aufgenommen, aber der Rest wird dann im Dickdarm aufgenommen. Der Dickdarm ist einfach dazu da, damit der Stuhl geformt werden kann. Kommen wir zum letzten Teil, das ist das Rektum oder der Mastdarm. Hier sehen Sie ein Querschnitt durch den also einen Längsschnitt durch den Mastdarm. Und der Mastdarm oder das Rektum hat zwei äh Abschnitte. Der obere Teil, der größere Teil ist die Ampulle und der der untere Teil ist der Anus. Und da gibt es gewisse Strukturen, die Sie sich äh merken müssen. Zu oberst in der Ampulle, das ist der Sammelbehälter, dort wird der Code gesammelt, das macht Sinn. Dann sehen Sie hier unten den sogenannten Arterivenösen Schwellkörper, das ist hier, das ist äh ein ein Blutgefäß. Viele Blutgefäße, welche zirkulär rundherum gehen und wir werden auch noch auf auf die Funktion zu sprechen kommen. Gehen wir mal weiter mit der Benennung. Dann haben Sie hier innen haben Sie den sogenannten Musculus Sphincter Ani Internus und hier außen den Musculus Sphincter Ani Externus. Was machen jetzt all diese Player hier? Der Sammelbehälter, der ist wichtig, damit der Stuhl gesammelt wird, das macht Sinn. Der Arterivenöse Schwellkörper ist da, damit ein Gasdichter Verschluss da ist. Also der ist, wenn wir äh nicht gerade äh auf der Toilette sind, ist dieser Arterivenöse äh Gefäßplexus hier der macht hier zu, das ist unwillkürlich, der ist hier einfach zu. Der Musculus Sphincter Ani Internus, das ist ein unwillkürlicher Muskel und der ist normalerweise zu. Dieser unwillkürliche Muskel können wir nicht steuern, daher heißt der auch unwillkürlich. Aber wir haben einen weiteren Muskel, wenn wir wir müssen uns vorstellen, ja, wenn hier alles unwillkürlich wäre, würde wenn wir äh hier Stuhl haben, der Stuhl sofort hinausgeschieden. Wir haben aber auch einen willkürlichen Muskel, das ist der Musculus Sphincter Ani Externus. Der ist willkürlich und mit dem können wir auch steuern, mit dem können wir sagen, wann wir äh den wann wir aufs Wze wollen, wann wir schlussendlich den Stuhl ablassen wollen.

[35:17]Also, das Rektum schlussendlich, was ist die Funktion des Rektum, es ist die Defäkation, das bedeutet einfach die den Stuhlgang, einfach den Stuhl hinaus zu befördern. Das ist die Funktion des Rektums. Was ist der Stuhl aus was, was sind die Zutaten des Stuhles? Das ist nur eine Liste, die Sie natürlich nicht auswendig lernen müssen. Es sind unverdauuliche Nahrungsbestandteile, Epithelzellen der Darmschleimhaut, eben gewisse Zellen schilfen ab. Die Zellen im Darm werden wieder regeneriert und die alten fallen ab und gelangen in den Stuhl. Dann Schleim, Bakterien, Sterkobilin, das ist eben das Abbauprodukt des Hämoglobins, welches den Stuhl braun färbt, Fäulnisprodukte, Abbauprodukte von Medikamenten. Also viele Sachen, die im Stuhl sind. Wie gesagt, das ist eigentlich die ganze Zusammenfassung, Sie haben hier das ganze gesehen und wir müssen uns jetzt noch unterhalten von der mit der Flüssigkeitsbilanz. Wir haben gesehen, dass eben die Speicheldrüsen, die Gallenblase, Pankreas relativ viel Flüssigkeit in den Darm hineinlässt. Und insgesamt müssen Sie sich vorstellen, dass wir 2 Liter trinken pro Tag ca.. Die Speicheldrüsen produzieren ca. 2 Liter, also das sollte nicht 2 Liter trinken, sondern 2 Liter Speichel produzieren. Die Leber produziert ca. 2 Liter Galle und das Pankreas ca. 2 Liter. Wenn Sie sich um plus noch der den Magen natürlich, der produziert auch noch 2 Liter Magensäure. Also das sind 2, 4, 6, 8, 10 Liter Flüssigkeit, welche hier in diesem Rohr sind. Also 10 Liter Flüssigkeit, welche schlussendlich vor allem im Dünndarm wieder aufgenommen werden. Sie müssen sich vorstellen, wenn jetzt z.B. nur 10 % des Wassers nicht resorbiert wird, also 1 Liter des Wassers nicht gut resorbiert wird, haben Sie plötzlich sehr sehr starken Durchfall. Das bedeutet, dass dieses ganze System sehr vulnerabel ist, also es ist eigentlich ein Wunder, dass wir nicht ständig Durchfall haben. Sehr viel Wasser hier involviert und unser unser System ist so clever und so gut, dass wir selten Durchfall haben. Grundsätzlich kommt nur ca. 150 ml Wasser aus mit dem Stuhl heraus, also von den 10 Liter nur 150 ml, das ist eine beträchtliche Leistung. Zum Schluss möchte ich noch einige Begriffe mit Ihnen durchgehen, das sind einfach als Glossar wissen, das müssen Sie nicht auswendig können, aber das ist vielleicht interessant. Grundsätzlich, wenn man von Kalorien spricht, Kalorien im Alltagsgebrauch, das sind Kilokalorien. Eine, was sind, was ist ein Kilokalorie? Das ist die Energie, die es braucht, um Wasser von 14 Grad Celsius auf 15 Grad Celsius zu erwärmen. Also, also ein es sollte noch stehen 1 Liter Wasser. Also 1 Liter Wasser von 14 Grad Celsius auf 15 Grad Celsius zu erwärmen, das ist 1 Kilokalorie.

[38:35]Dann gibt es auch noch Joule, man oder Joule, manchmal es gibt so gewisse ähm äh Einheiten. 1 KiloJoule sind 0,24 Kilokalorien, das müssen Sie nicht auswendig können, das ist einfach zur zum Glossar. Dann Begriffe, Katabolismus, das kennen Sie. Der Katabolismus, wenn die Nahrung ähm wird abgebaut und wird da dadurch wird ATP generiert. ATP ist die Energiewährung des Körpers und mit dem Anabolismus, also dieses ATP, dass wir gerade gemacht haben, also den Nahrung können wir neue Moleküle bauen, also unsere ganzen Zellen können wir so aufbauen. Katabolismus und Anabolismus, Katabolismus ist der Abbau von Molekülen, Anabolismus ist der Aufbau von Molekülen, das müssen Sie sich merken. Und hier haben Sie vorher gesehen, eben eine Kilokalorie ist so viel Energie. Wie viel brauchen wir täglich? Wenn wir nicht viel Sport machen, einfach da sitzen, dann brauchen wir 2400 Kilokalorien pro Tag. Das ist relativ viel Energie, dass wir brauchen, damit wir nicht sterben. Einige Begriffe hier wiederum, einige Zahlen. Wichtig hier einfach, Protein, Kohlenhydrate haben beide ca. 4 Kilokalorien pro Gramm und Fett 9,3. Das bedeutet, dass Fett sehr viel mehr Energie hat. Das bedeutet aber auch, dass wir sehr viel mehr Energie verbrennen müssen, damit wir Fett abbauen können, daher ist es so schwierig Fett abzubauen. Nun schön und gut, wie sollen wir uns jetzt ernähren? Es gibt hier so gewisse Ernährungspyramiden, die Sie überall finden. Grundsätzlich geht es darum, dass Sie ausgewogen sich ernähren und nicht ähm alles eigentlich mit Maß. Und sie haben hier gewisse Richtlinien. Wenn sie viel trinken, viel Früchte, Obst essen, dann äh relativ viel eben Brot, Kohlenhydrate, Kartoffeln und so weiter. Etwas weniger Fleisch, Eier und Fisch, etwas weniger Fett und selten äh Zuckerreiche oder Fettreiche Speise zu sich nehmen, dann sind sie eigentlich auf dem guten Weg. Das Ganze wird einfach kritisch, wenn Sie z.B. hier oben sehr sehr viel essen, da kann die Pyramide zusammenfliegen und das ist dann auch schlecht für die Gesundheit. Aber grundsätzlich das das Zauberwort heißt eigentlich alles mit Maß. Hier zum Schluss, ganz zum Schluss noch das der Body Mass Index. Wie kann man nur entscheiden, ob jemand zu schwer ist, zu dick? Es gibt hier gewisse Formeln. Wichtig einfach, dass diese Formel, die können Sie auch selber machen, also wenn Sie z.B. 70 kg sind und 1,70 m groß, müssen Sie das Gewicht, also 70 kg durch 1,7 m im Quadrat, also z.B. 1,7 x 1,7, dann würde das ein BMI von 24,2 geben. Das wäre gerade noch normal und dann gibt es verschiedene Kategorien, das ist aber nur als grobe Einschätzung und das ist rein als Information, das müssen Sie nicht auswendig können. Schön und gut, damit schließe ich und herzlichen Dank für ihre Aufmerksamkeit.

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